Tarifrunde 08 – Allgemeine Zufriedenheit?

 Mitglieder sollen den Tarifabschluss zustimmen!
Beschäftigte West und Azubis sind die großen Reallohngewinner/ Krankenhausmitarbeiter verlieren /Mitgliederstimmen: Da war mehr drin

DNZS Logo35Ruhrstadt:  Allgemeine Zufriedenheit? Arbeitgeber und Arbeitnehmerparteien sind um eine positive Darstellung des Abschlusses bemüht. Die soziale Komponente hat gegriffen. Die niedrigen Einkommensgruppen gewinnen, die höheren haben leichte Reallohnverluste: Die Auszubildenden und die Beschäftigten im Bund/West sind die großen Reallohngewinner. Verloren haben die Beschäftigten in den Krankenhäusern. Sie haben nur minimale Reallohngewinne. Die Kommunalen Beschäftigten im Tarifgebiet West müssen die bittere Pille „Arbeitszeitverlängerungen“  fressen. Im Tarifgebiet Ost, müssen viele zwar Reallohnverluste hinnehmen, berücksichtigen muss man aber die längst vereinbarten Tarifangleichungen Ost und West.  Insgesamt lässt sich das Ergebnis durchschnittlich auf ca. 7%, verteilt auf zwei Jahre vom letzten Brutto-Tabellenlohn 2007 beziffern. Das erste Arbeitgeber Angebot belief sich auf ca. 3,25% verteilt auf 24 Monate , mit schrittweiser  Arbeitszeitverlängerung bis 1,5 STD sogar nur 0,66 % verteilt auf 24 Monate.
Das netzwerk-verdi glaubt das mehr drin war!
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Tarifeinigung im ÖD – Download

Die Einigungsempfehlung zum downloaden

DNZS Logo35Potzdam: Die Tarifkommissionen haben sich geinigt. Alle Spitzengremien der jeweiligen Parteien haben den Kompromiss zugestimmt Verdi will nun die Mitglieder befragen. Verdi Homepage-sechste Verhandlungsrunde

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   politik logoforum    Öffentlicher Dienst-Prognose Streik“                              

 

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Streik abgewendet? Lt. Spiegel sind sich die Tarifpartner einig

Eilinfo!

 

Noch haben wir keine genauen Informationen. lt Spiegel-online sind sich gestern Nacht die Tarifpartner einig geworden. Angeblich 5% 2008 und 3,1% 2009 zzgl 225 Einmalzahlung. Die Arbeitszeiten sollen demnach durchschnittlich auf 39 STD verlängert werden. ob es im Osten bei 40 STD bleibt ist unklar!
Die verdi Homepage hackt. Der Server hackt wohl. Es lässt sich aber entnehmen, dass die Bundestarifkommission zugestimmt hat und verdi nun eine Mitgliederbebefragung durchführen will.
Auf der Homepage der Tarifunion ist noch nichts zu lesen. Wir bleiben am Ball!

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8% oder 1,7% – Der Kampf um Zahlen

  Dnzs – Aktiv

Die Schlichtungsempfehlung und das Verdrehen von Zahlen

DNZS Logo35Potzdam: Während Arbeitgeber  die Schlichtungsempfehlung hoch auch 8% rechnen, um damit ihre Schmerzgrenze zu untermauern, sind die Arbeitnehmehrvertreter bemüht die Empfehlung möglichst gering zu beziffern, um möglichst lange im Spiel zu bleiben. Es ist noch mehr drin, glauben optimistische Gewerkschafter. (mehr …)

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Schlichtungsempfehlung abgelehnt..Heute wird nochmal verhandelt!

DNZS Logo35Friedrichshafen: Die Schlichtungsempfehlung von Lothar Späth werden von den Gewerkschaften als einseitiges Arbeitgeberangebot abgelehnt.  Späth feierte sich als eigentlicher Vertreter  Arbeitnehmer und bezifferte den ausgeloteten Vorschlag mit 8% Lohnerhöhungen bei gleichzeitiger Arbeitszeitverlängerung! Für die unteren Einkommensgruppe sprach der andere Schlichter Schmalstieg von 2,6 Prozent und für obere Einkommensgruppen nannte er 1,7 Prozent. (mehr …)

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Stasimethoden bei Lidl (Quelle stern.de)

Ensteht für Lidl bald ein nicht mehr reparabler wirtschaftlicher Schaden?

Am 03.08.2007 endete die Lidl Kampagne bei Attac. Der letzte Eintrag im Lidl-Schwarzblog von verdi liegt nun auch schon ein paar Monate zurück (10.12.07).

Der Stern recherchierte wohl offensichtlich auch bei Attac und verdi  und berichtet jetzt erneut über diesen Discountriesen und rückt den Billiganbieter von Lebensmittel erneut in die negativen Schlagzeilen.

Diesmal steht der Vorwurf der organisierten Bespitzlung im Raum. Das Unternehmen, so liest man in dem Artikel, will natürlich nur die Mitarbeiter/Innen auf Fehlverhalten kontrollieren.
Hier der Stern Artikel:

Auch der westen.de greift das viel kommentierte Thema auf.

Bewahrheiten sich die Vorwürfe muss sich eigentlich die Staatsanwaltschaft einschalten.

Auf jeden Fall wird sich der Imageschaden bei Lidl verfestigen. Reagieren die Verbraucher, aufgrund der erneuten Erkenntnisse erneut mit Kaufentzug könnte auch bald ein nicht reparabler wirtschaftlicher Schaden für Lidl entstehen. Die Konkurrenz wird es freuen. Gerne werden sie sicherlich Kunden und Mitarbeiter übernehmen.  

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Diskussion – Der Mogel-Euro

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* Diskussion*

Tarifkonflikt im Öffentlichen Dienst!

Geld gegen Arbeitszeit!
Mogelpackung der Öffentlichen Arbeitgeber?

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Die öffentlichen Arbeitgeber wollen die Arbeitszeit im Bund und in den Kommunen auf jeden Fall auf 40 STD vereinheitlichen. Das bedeutet für ca. 600000 Beschäftigten, die 

ba downloadeine Verlängerung treffen würden, ca. 93 Millionen Mehrarbeit pro Jahr in den öffentlichen Verwaltungen und kommunalen Wirtschaftsbetrieben. Dazu erklärte VKA-Präsident Böhle: „Die Wettbewerbsfähigkeit kommunaler Leistungen und eine Vermeidung weiterer Privatisierungen, wird sich nur aufrecht erhalten lassen mit einer Erhöhung der Arbeitszeit…. Mit der Vereinheitlichung der AZ auf 40 Wochenstunden wird der kommunale öffentliche Dienst produktiver, besser und Serviceorientierter.Quelle VKA Homepage

Was meinen die öffentlichen Arbeitgeber damit?

Die Verhandlungsführer Schäuble und Böhle haben bisher nicht erklärt, was sie mit diesen Mehrstunden eigentlich im Detail anfangen wollen.

Heißt das z.B Überstunden abbauen, oder z.B das Leistungsangebot im ÖD erweitern?                    Oder wollen die Arbeitgeber nur mit diesen Mittel die Lohnforderungen der Gewerkschaften einfach nur gegenfinanzieren, ohne ein ausreichendes Gesamtkonzept für den ÖD zu haben?

Dnzs-CO-Autor  „Bertram Rabe“ beantwortet diese Frage mit einem „Entgeltrechner“ Geld gegen Zeit.            

Die Rechnungen machen deutlich, dass bei einer Arbeitszeitverlängerung von 38,5 auf 40 STD das Gehalt/der Lohn um ca. 3,9% gesenkt wird. (von 39STD auf 4STD entspricht die Lohnsenkung ca. 2,56%). Außerdem fallen Überstundenprozente erst ab der 40. Stunde an. Das jetzige Angebot der Arbeitgeber von 4%, rechnet man die Leistungszulagen raus, auf zwei Jahre verteilt wird exakt durch eine Arbeitszeitverlängerung gegen finanziert.

Geld gegen Zeit. Ein Mogel-Euro?

 

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Heiß

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