Mageres Angebot

Innensenator Dr. Körting hat heute gegen 13.30 Uhr per Fax erstmals den Gewerkschaften die Zahlung eines konkreten Einmalzahlungsbetrages für das Jahr 2008 angeboten. Die Arbeiter, Arbeiterinnen und Angestellten sollen 2008 eine Einmalzahlung in Höhe von 225 € bekommen. Für 2009 wird der gleiche Betrag in Aussicht gestellt.

Die Beschäftigten erden sicherlich das Angebot mit dem Ergebnis des bundesweiten öffentlichen Dienstes vergleichen und aller Voraussicht das Angebot als sehr dürftig empfinden.

Die Gewerkschaften sehen das Angebot aber als erstes Signal und wollen den Gesprächfaden nicht abreißen lassen.

 

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In Berlin wird weiter gestreikt

Streiks : Bürgebüros, Ordnungsämter und Kitas

                                         Streiks in den Berliner Bürger- und Ordnungsämtern

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In der Zeit vom 13. bis 15. Mai 2008 werden die Berliner Bürger- und Ordnungsämter in den Streik gerufen. Daneben werden auch die Beschäftigten des Landesamtes für Bürger-

und Ordnungsangelegenheiten (LABO) zum Streik aufgerufen. Das hat heute die zuständige gewerkschaftliche Tarifkommission beschlossen.
Hintergrund des Streiks ist der Tarifkonflikt im Berliner öffentlichen Dienst. Hier fordern die Gewerkschaften, dass Berlin Anschluss an die allgemeine Tarifentwicklung hält und auch in Berlin die Erhöhungen gezahlt werden, die Beschäftigte in anderen Bundesländern bereits erhalten.

Das heißt im Einzelnen:

– Eine prozentuale Erhöhung der Monatseinkommen – wie im Bund, den Bundesländern und Städten und Gemeinden,

– eine Übertragung der schon in anderen Bundesländern tabellenwirksamen Erhöhung von 2,9 Prozent für die Angestellten, wie mit der Tarifgemeinschaft der Länder tariflich vereinbart,

– zusätzlich die Einkommen um das Volumen der bisher vorenthaltenen Einmalzahlungen (3 x 300 € für 2005 – 2007) zu erhöhen,

– eine Übertragung der für den kommunalen Bereich (VKA) vereinbarten tabellenwirksamen Erhöhung von 50 € Sockelbetrag plus 3,1 Prozent für Arbeiter/innen (für 2009 2,8 Prozent und 225 € Einmalzahlung)

Streik in den Kitas der Berliner Eigenbetriebe

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hat die Beschäftigten in den Kitas der Berliner Eigenbetriebe und für Erzieher/innen und Sozialpädagog/innen an den Schulen und in den Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen für den 20. und 21. Mai 2008 – ganztägig zum Streik aufgerufen.
Die Beschäftigten aus den Kitaeigenbetrieben, aus dem Freizeitbereich der Schulen und aus den Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen zeigen auch, dass ihre Geduld am Ende ist. Sie wollen nicht weiter abgehängt sein von den allgemeinen Tarifentwicklungen und fordern den Anschluss an die bundesweiten Abschlüsse.

Die Beschäftigten treffen sich  

           am 20. Mai 2008 ab 9.30 Uhr am Adenauerplatz, ab 10.00 Uhr zieht ein Trauermarsch zum Breitscheidplatz, wo eine Kundgebung stattfinden wird; Motto: „Aus Trauer wird Kampf“

           am 21.Mai 2008 ab 9.30 Uhr bei der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung. Um 10.00 Uhr ziehen die TeilnehmerInnen zum Roten Rathaus, wo es eine Kundgebung mit Sketchen und anderen Darbietungen aus dem Arbeitsalltag der StreikteilnehmerInnen geben wird.

 

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Das Jammern der Musikindustrie

Von Marty Ludischbo

 Nachtrag und Nachruf!

Am Tag des Geistigen Eigentums im April 2008 hat die Musikindustrie mit einem offenen Brief an unsere Kanzlerin ihr Leid geklagt. hier
…,wenn auch verspätet: Ich könnte ja verstehen, wenn Künstler, die eben nicht in den obersten Top 100 ihren Platz haben, am Tag des geistigen Eigentums gejammert hätten.
Aber wenn ich mir da wirklich anschaue, wer da unterzeichnet hat, muss ich mich wirklich  wundern und finde deshalb den Beitrag vom Blogger René hier höchst interessant!(da könnt Ihr auch den offenen Brief  finden) hier
Hi René… Hoffentlich gibt’s keine Abmahnung!

Ich sage:. Wann nehmt ihr das Internet endlich an, vertreibt und vervielfältigt euer geistiges Eigentum und nutzt die kostengünstigen Vertriebsmöglichkeiten im Netz, um eure Fans und Kunden eure Kunst zu einem preisgünstigeren Preis anzubieten, ohne Gewinne einzubüßen. Am Ende werdet ihr die Gewinner sein.
Helft gerade den nicht so bekannten Künstlern, das Internet als Chance zu verstehen. Die haben ja wirklich Grund zum Klagen. Aber euer Jammern (die reichen Unterzeichner-/innen des Klagebriefes) ist wirklich auf einem hohen, fast schon peinlichem Niveau.

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Einigung bei der BVG…Netzschau

Am Verhandlungstisch ist ein komplizierter Kompromiss für die BVG/BT Beschäftigten in Berlin gefunden worden.  Der Kompromiss muss aber noch von der Gewerkschafts-Basis mit mid. 25% plus in einer Urabstimmung angenommen werden. Genauere Zahlen und Auswertungen folgen:.

Netzschau zur Tarifeinigung:

  • Yahoo suche „Einigung bei der BVG )…… (link)

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