Achim Truger: Nach der Krise und vor der Schuldenbremse – Welchen Spielraum hat der Staat für eine gute Bildungspolitik?

(NDS) Auf dem DGB-Kongress „Mit guter Bildung aus der Krise“, am 12. 10.2009 in Berlin, hat Achim Truger vom IMK einen interessanten Vortrag gehalten. Er ist der Frage nachgegangen, welchen Spielraum der Staat angesichts einer Rekordverschuldung, der bestehenden Wirtschafts- und Finanzkrise, den Steuersenkungsplänen der neuen Regierung und der nunmehr im Grundgesetz verankerten Schuldenbremse zur Finanzierung der Bildung hat. Achim Truger hat uns seine Power-Point-Präsentation zur Verfügung gestellt. Wenn auch der Zwischentext seines Vortrags nicht schriftlich zur Verfügung steht, erschließt sich die Argumentationslinie aus den Folien und zudem enthalten sie eine Vielzahl interessanter Informationen.
Text : Nachdenkseiten
PDF Präsentation: Achim Truger, IMK [PDF – 4.7 MB]

 

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Was ist los mit Rot und Grün in NRW?

DNZS Logo35Der Wechsel in NRW wird immer unwahrscheinlicher. Zwischen Rot und Grün gibt es die meisten inhaltlichen Schnittmengen. Das behaupten zumindest viele Parteifunktionäre beider Parteien. In den Kommunen scheinen die beiden potentiellen Partner wohl nicht mehr miteinander zu können. Lediglich in Bochum scheint es zu klappen
Essen, Dortmund, Duisburg, wichtige Städte im Ruhrgebiet, Aachen auch Köln steht auf der Kippe. Die Grünen Kinder der sozialdemokratischen Eltern scheinen sich wohl immer mehr auseinander zu bewegen.

Hierzu eine Artikelempfehlung:
Theo Schumacher, Westfälische Rundschau, derwesten.de vom 18.11.2009

* NRW-Grüne: SPD verspielt Chance auf Machtwechsel
* SPD-Partner wächst zum Gegner

Schwarz-Gelb in NRW wird das alles wohlwollend zur Kenntnis nehmen.

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Nachtrag: Gedenken an Zugführer RE 4427

Eine andere Art der Betrachtung

(Blog-Netzwerkpartner: Muskelkater) Ich möchte einfach nochmal das Thema des Selbstmordes eines Fußballspielers aufgreifen. Denn noch nie wurde dieser Selbstmord so von den Medien breit getreten wie in diesem Fall. Mich persönlich hat Fußball noch nie interessiert, war für mich immer sowas wie in Rom zu Cäsar’s Zeiten „Spiele für das Volk“, damit von den Machenschaften der Regierung abgelenkt werden konnte. Diesen Zweck erfüllt es meiner Meinung nach immer noch, ansonsten hätten die Bundesbürger aufgepasst und sich nicht diese momentane Regierung Merkel/Westerwelle selbst gewählt… Artikel weiterlesen

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Kurze Vorstellung

Hallo zusammen! Ich werde zwar nicht viel schreiben. Aber zumindest will ich mich wenigsten mal in meinem eigenen Projekt einfach mal mit anmelden. Ich heiße Vera Rümberg, bin Mitglied der Redaktion und bin in erster Linie für die Gestaltung zuständig. Marty hat mich aber aufgefordert ab und an mal ein paar Hirnwendungen hier nieder zu schreiben. Mal sehen. Vielelicht mache ich es mal :-) Momentan bin ich aber zeitlich sehr stark in andere Projekte eingebungen, so dass für die Netzschau leider nicht immer genügend Zeit übrig bleibt. Leider

Bis bald
Vera

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Beitrag: Gedenken an Zugführer RE 4427

War dieser Beitrag, gestern im Starter Blog und im Buliblog veröffentlicht, übertrieben?
Ich glaube nein, auch wenn ich einige skeptische Rückmeldungen bekommen habe.

Dieses reale menschliche Schicksal aus meinem entfernten Bekanntenkreis hat mich motiviert diesen Beitrag zu schreiben:

Klaus B. ehm Lokomotivführer aus Düsseldorf, kein Beamter (das sind noch nur die alt Beschäftigten)
Nach seinem dritten Selbstmörder hat Klaus selber Depressionen bekommen, griff zur Flasche, machte mehrere Entziehungskuren. Mittlerweile ist er nicht mehr bei der Bahn. Er wurde gekündigt. Seine Frau hielt es auch nicht mehr bei ihm auf. ..und Seine Kinder, eine Ahnung, haben es in dieser zerstörten Familie auf jeden Fall schwer.
Klaus lebt heute von Hartz 4.

Ja das ist ein Schicksal, dass so eine Selbsttötung eben produzieren kann. Und das ist leider kein Einzelfall.

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Gedenken an Zugführer RE 4427

10. November, 18;47  Neustadt am Rühenberge.
Der Regionalexpress RE 4427 kam zum stehen. Wohl hektisch und absolut schockiert, mit einem rasenden pochendem Herz, funkte der Zugführer umgehend das örtliche Stellwerk an. Er, der unbekannte Zugführer, hatte einen Menschen unter seinem Zug liegen. Unfall mit Personenschaden, nennt man das förmlich. Der Zugführer ist nun ganz alleine. Das Warten auf die Einsatzkräfte ist zermürbend. Dauert eine Ewigkeit.
Welche Gefühle hatte der Zugführer wohl in dem Augenblick des Schreckens?
Welche Gefühle hatt er heute, einem Tag nach dem Vorfall?
Welche Gefühle wird er in den nächsten Jahre haben?

Schuldgefühle sind immer da, auch wenn es keine Schuld gibt
Psychologen, die Fahrdienstmitarbeiter/Innen bei solchen Unfällen regelmäßig betreuen, wissen, dass die Menschen osich oft ein Leben lang sich mit Schuldgefühlen plagen. Schuld, die sie nicht hatten. Schuld, die sie nicht auf sich nehmen müssten. Sie machen es aber trotzdem. Bei der Bahn und anderen Verkehrsunternehmen  werden die Mitarbeiter/innen schon in der Ausbildung auf solchen Eventualitäten vorbereitet.
Aber was, wenn es so weit ist? Was wenn ein Mensch beschließt sein leben zu beenden und sich vor einem Zug schmeißt?
Das weiß keiner, bis man es am eigenen Leib erlebt hat. Es ist schrecklich. Die nächsten Tagen wird kein Dienst am Kunden mehr geleistet.
Was ist mit der Familie des Verstorbenen? Oje ich habe einen Menschen überfahren. Kann ich überhaupt jemals noch meinen Beruf ausüben?  Wie werde ich mit dieser Schuld nur fertig?

Ähnliche Gefühle (auch Schuldgefühle), ähnliche Fragen wird der Zugführer RE 4427 sich wohl nach lange stellen.

Ganz Deutschland schaut nun auf diesem Vorfall.Um ca 20:30 tickerte es  im Internet -Die Nachricht: Robert Enke ist Tod. Vermutlich sagen die Polizeisprechstellen, war es Selbstmord. Heute wissen wir. Es war Selbstmord

Wir gedenken an die schweren Stunden, die der Zugführer und seine Familie in den nächsten Tagen und hoffentlich nicht Jahre ertragen muss.  Wir gedenken an die Familie von Robert Enke. Wir trauern um Robert Enke

Quelle: freitag de.
http://www.freitag.de/alltag/0946-robert-enke-tod-fussball#formplaceholder_0

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