Senke Steuern und es werde Wachstum ?

0 Nokia Das könnte die Wirtschaftpolitik der neuen Regierung aus Sicht eines Unternehmer bedeuten. Investitionen? Wie denn? Wieso denn?
Satirische Darstellung von Marty Ludischbo, alisas Kalle Förster

Hmm. Steuereleichterung. Ja schön. wer findet das nicht gut.
Aber: Warum sollte ich zusätzliche Investitionen tätigen, wenn auf der anderen Seite die Nachfrage weiter stagniert.?
Die minimale Erleichterung einiger Verbrauchergruppen lassen keine zusätzlichen Umsatzerwartungen ableiten. Leider! Zumal davon auszugehen ist, dass die meisten das Geld wohl auf das Sparbuch bringen. Und das gleiche werde ich auch machen, falls ich von irgendwelchen Steuergeschenken profitieren sollte. Das kalkuliere ich ein.

Upps. Die Stadt hat eine Kindergartensanierung ausgeschrieben. Vollwärmeschutz soll gemacht werden. Ich werde lieber vorsichtiger bei Öffentlichen Aufträgen  sein, – bzw. und ob mich ich überhaupt an öffentlichen Ausschreibungen beteilige. Weiß ich, ob die Kommunen bei diesen gigantischen Steuermindereinnahmen meine erbrachte Leistung überhaupt noch bezahlen können.?

Was nun? Lohnverzicht ist die Lösung! Die Umsätze stagnieren weiter. Ich werde wohl mal bei meinem Verband anfragen, ob die Gewerkschaften bereit sind Zugeständnisse bei den nächsten Tarifverhandlungen zu machen. . Schade, dass ich Mitglied bei einem tarifgebundenen Arbeitgeberverband bin. Sollte ich vielleicht austreten? Dann kann ich die Löhne mit meinen Leuten selbst aushandeln .Und die sind bestimmt einsichtiger, als diese fetten Gewerkschaftsfutzis.
Und außerdem. Die haben doch auch Steuererleichterung bereits aus dem Konjunkturpaket 2 erhalten. Das wird ihnen nicht weht tun, wenn sie auf bisserl Geld verzichten müssen.
Es geht auch nicht anders, Leute…. Ich bin bald insolvent. Und dann?
Meine Frau springt mir auch schon an die Decke. Die Privatschule für meine Kids wollen mehr Eigenanteil. Nee mit mir nicht. Ich mache ja eh kaum noch Gewinne. Die können mich mal. Und diese ganzen Spenden für die Wohltätigkeit. Nee Schatz Ich bin doch kein Wohlfahrtsverband.

HALT! da gibt es ja noch den Deutschlandfonds. Ohh die Zinsen sind recht günstig. Mal sehen, vielleicht kriege ich ja noch ein Kredit, bzw zumindest eine Bürgschaft. Man was ein Jammer.
Und was wenn nur ein kleines Pflänzchen Wachstum entsteht und die Zentralbanken wieder die Zinsen erhöhen?
Scheiße, dann wird mein Fremdkapital noch höher und ich bin noch abhängiger von dieser verfluchten Fremdfinanzierung. Manno. Soll das Freiheit sein?
Ok ich muss zukunftssorientiert denken. Alle außertariflichen Zusatzleistungen werde ich vorsorglich jetzt schon mal kündigen. Scheiße, wie soll ich nur die Leute alle bei Laune halten. Ach da kann sich der Betriebsrat drum kümmern. Gut, dass es sowas wie Mitbestimmung gibt. Ist zwar lästig, aber vielleicht nutze ich das mal für mich aus! Ausnahmsweise werde ich mal meine Umsatzzahlen völlig offen lege. Manfred ich dutze mich mit meinem Betriebsrat, guck. Es geht nicht mehr anders. „Ja sagt Manni dann immer. Du wolltest doch diese Regierung unbedingt“ Hmm vielleicht hat Manni ja recht? Ach -quatsch. Der Markt wird schon bald wieder alles regeln. Hoffe ich! Glaube ist wichtig, dass hat mir schon mein Vater beigebracht.
Aber besser wäre es schon, wenn die öffentliche Hand mehr Dienstleistungen gebündelt nachfragen würde und vor allem die Zahlungsmoral der Stadt etwas besser werden würde.
Naja.. Es werde Geld, es werde Wachstum? Das war war wohl nix.
Wenigstens frieren sie die Arbeitgeberbeiträge ein. Das ist zwar schlecht für Mannis Leute aber gut für mein Portemonnaie.
Jeder muss sehen wo er bleibt. Oder nicht? ….aber…
Investitionen kann ich trotzdem nicht tätigen. Tut mir Leid!

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DGB: 20 Jahre nach dem Mauerfall: Deutscher Arbeitsmarkt ist noch immer geteilt

(DGB) Auch 20 Jahre nach dem Fall der Mauer sind die alten Grenzen noch sichtbar, wie eine DGB-Studie zeigt. Der Arbeitsmarkt ist weiterhin in West und Ost getrennt. In den neuen Bundesländern gibt es fast doppelt so viele Arbeitslose wie im Westen, deutlich größer ist die Zahl der 1-Euro-Jobber und Hartz-IV-Empfänger. Jetzt sind Investitionen in Bildung, Forschung, Gesundheit und Soziales nötig, um Perspektiven zu schaffen, sagt DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach. Abwarten hieße, „die heute Betroffenen im Stich zu lassen – und zwar auf lange Sicht.“ .………..weiterlesen

DGB Studien:
Der Arbeitsmarkt im Osten: Beschäftigung und Einkommen
Arbeitslosigkeit und Hartz 4

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Beitrag: Netzeitung adé

Banner Blog wirtschaft u MarktErst verkauft, dann gekündigt. Schade. 14 Menschen verlieren ihren Arbeitsplatz. Die Schließung der Netzeitung ist ein Irrweg, findet auch die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di, Das Ende des Angebotes werden auch viele Blog Betreiber/Innen, Forist/Innen und Bookmarker/Innen merken. Viele Links und Verweise zu dem Online-Angebot, die stets ihre meisten Inhalte für alle ihrer Leser/Innen kostenlos im Netz gelassen hatten, könnten schon bald ungültig sein…..Veröffentlicht im Dnzs-Wirtschaft-Blog

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20 Jahre Mauerfall – Bitte auch alle Zeitspuren bedenken

Erinnerungen zum Tag der deutschen Geschichte, dem 09. November
von Marty Ludischbo

Der Tag der deutschen Geschichte ist kein Feiertag, sondern ein Gedenk-und Feiertag!

Auch ich habe mich als junger Mann riesig gefreut, als das hässliche Dach der Berliner Mauer durch das friedlich protestierende Volk zum Einsturz gebracht wurde. Ein kurzer, wenn auch oberflächlicher  Rückblick (mehr …)

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Wetterbericht – mal politisch gesehen ;-)

Weiterhin trübes Novemberwetter mit vielen Wolken und Regen
von Netzwerkpartner Muskelkater

Quelle: ddp über Yahoo-News

Offenbach (ddp). Auch in den kommenden Tagen bleibt das Wetter trüb und regnerisch. Verantwortlich dafür sind die beiden Tiefs „Enno“ und Fritz“ über Italien und dem östlichen Mitteleuropa, die feuchte, aber nur mäßig kalte Luft nach Deutschland bringen, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Montag in Offenbach mitteilte. Erst am Donnerstag sorgt ein schwacher Hochdruckeinfluß für eine kurze Wetterbesserung.

Naja, es ist halt November. Da ist es nun mal so, und die Herbststürme kommen ja auch noch. – Aber man kann den Text auch anders schreiben: (mehr …)

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Netzeitung sagt Adé- komplette Redaktion wird gekündigt.

(Berlin) Erst verkauft, dann gekündigt. Schade. 14 Menschen verlieren ihren Arbeitsplatz. Die Schließung der Netzeitung ist ein Irrweg, findet auch die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di, Das Ende des Angebotes werden auch viele Blog Betreiber/Innen, Forist/Innen und Bookmarker/Innen merken. Viele Links und Verweise zu dem Online-Angebot, die stets ihre meisten Inhalte für alle ihrer Leser/Innen kostenlos im Netz gelassen hatten, könnten schon bald ungültig sein. (mehr …)

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