Tüsskes 2009 …Auf in ein neues Jahrzehnt ….2010

Hi Ihr Lieben,

ich verabschiede mich für dieses Jahr und werde im nächsten Jahr wieder Blogaktiv sein. Ich schätze mal so ab dem 13.01.2010. Ich werde dann zusammen mit Bertram die erste Verhandlungsrunde im OED netzschauen.

Meine Gedanken sind ohnhin für dieses Jahr total verbraucht. Ich wollte eigentlich noch meinen Senf zum Klimagipfel abgeben. Aber ich konnte mich nicht mehr sammeln. Der Murks da in Kopenhagen wäre es aber auch nicht wert gewesen. Aber ich kann auch wirklich kaum noch einen klaren Gedanken fassen. Dabei hätte ich noch viel zu sagen. Z.B über die Dienstleistungsrichtlinie, die jetzt auch in der BR in Kraft getreten ist. Quelle AFP:

Ich freue mich auf eine kleine Gedankenpause und ein nächstes Blogjahr 2010. Ich werde schwerpunktmäßig die Blog-Kommunikation weiter verbessern und die Landtagswahlen in NRW begleiten. Außerdem bin ich auf die Tarifrunden im Zeichen der Krise gespannt… Und wir werden bald wissen, wer die Zeche für die Klientelpolitik der neuen Regierung, bezahlen wird. Die ersten Infos sind ja bereits durchgesickert. (Besteuerung von Nacht u Feiertagszuschlägen, Erhöhung der Sozialabgaben etc p.p)??

So das war es… Bin zu müde, um mich jetzt weiter auszulassen. 2009 war jetzt anstrengend genug. Ich kann nicht mehr. 2009. Es reicht! :oAusgelaugt von persönlichen Schicksalsschlägen und berufliche Herausforderungen, die mich immer wieder an meiner persönlichen Leistungsgrenze gebracht haben.

Tüsskes2009 :wave:
Auf in ein neues Jahrzehnt.

Euer Marty Ludischbo

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Auf in ein neues Jahrzehnt ….2010

Hallo zusammen!

Ein neues Jahrzehnt steht uns bevor.

Ich denke, in diesem nächsten Jahrzehnt wird Wachsamkeit der wichtigste Vorsatz sein. Die Probleme auf unserer Welt werden ja leider nicht weniger, sie werden immer mehr und immer undurchsichtiger. Aber ich werde mir selber auch immer wieder an die eigene Nase fassen. Ohne Selbstkritik, ohne Zweifeln an das eigene Handeln,  ohne eigene neue Vorsätze werden wir keine gemeinsame bessere Welt schaffen.

Begegnen wir den Menschen so wie sie sind,- nicht wie wir sie haben wollen. Das kann nur schief gehen. Respekt und Toleranz, Ehrlichkeit und Frohsinn. Wer säht, der erntet. Das sind die kleinen Dinge im Leben, die uns stark machen. Dinge die wir oft verloren sehen, nicht mehr wahrnehmen.

Es wird ein Jahrzehnt voller Freude, voller Trauer, voller Hoffnungen und voller Herausforderungen.  Pessimismus ja, Zweifeln unbedingt, aber auch den Willen zu gestalten. Nur dann werden wir in der Lage sein, Einfluss auf die Zukunft zu nehmen. Die Zukunft ist noch nicht geschrieben. Das ist gut so!

Ich wünsche euch, euren Familien und Freund/Innen schöne Festtage und einen guten Rutsch in das neue Jahrzehnt.


Herzlichste Grüße

Euer Marty

 

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Kaufkraft stärken trotz gewollter leerer Kassen

(DNZS) Tarifrunde 2010 Öffentlicher Dienst. Die vertragsschließenden DGB Gewerkschaften verdi, GdP,GEW und die Tarifunion des Deutschen Beamtenbundes haben am 15.12.2009 auf einer gemeinsamen Pressekonferenz ihre Tarifforderung beschlossen. Die Mitglieder der Tarifkommissionen verständigten sich auf ein Forderungspaket mit einem Gesamtvolumen von fünf Prozent – bestehend aus einer spürbaren Gehaltserhöhung (mit einer sozialen Komponente) und verschiedenen qualitativen Tarifverbesserungen. Dazu gehört unter anderem die Forderung nach einer tariflichen Altersteilzeitregelung als Beschäftigungsbrücke für Jüngere. Dies soll mit einer Regelung zur verbindlichen Übernahme von Auszubildenden verbunden werden. (mehr …)

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Zahlentrickserei – jetzt auch statistisch erfasst

Bis heute war mir gar nicht so klar, dass die alltägliche Zahlen-Tricksererein von den Eigentümer/Innen von Produktionsmitteln jetzt auch ganz offiziell beim Statistischen Bundesamt benannt werden und ganz offentsichtlich der Arbeitskostenindex damit berechnet wird.

Dazu habe ich heuete einen Beitrag im Wirtschafts-Blog veröffentlicht.

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Titel:
So rechnen Arbeitgeber taktisch und listig falsch

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Klimaschutzgipfel: Um was geht es da wirklich?

Mein Netzwerkpartner Muskelkater hält die ganze Geschichte mit dem Klimawandel für einen Fake. Baron Münchhausen lässt grüßen…

Ich bin mir da noch unsicher. Ich beobachte den wissenschaftlichen Streit schon seid längerem. Ist der Mensch wirklich Schuld an der Erderwärmung? Oder ist das ganze ein Trick? Bisher habe ich mich noch nicht getraut zu diesem Thema Position zu beziehen.

Mit zwei etwas ausführlicheren Kommentaren zu diesem Artikel will ich mich mal so langsam thematisch heranwagen ❓

1. Kommentar
2. Kommentar

Im übrigen teile ich die Auffassung vom TAZ Redakteur Bernhard Pötter.

„Denn bei der Debatte geht es nur vordergründig um ein paar Grad Celsius, ein paar parts per million CO2 oder das Überleben der Eisbären, sondern um knallharte Realpolitik. Was verhandelt wird, ist nicht irgendein Umweltabkommen. Es ist auch nicht in erster Linie die Rettung der Welt. Sondern das globale Machtgefüge im 21. Jahrhundert und darüber hinaus“. Quelle: TAZ Klimakonferenz legt Machtgefüge fest

Ich denke dieser Satz sagt einiges aus. Ich halte es im Prinzip für irrelevant, ob die wissenschaftlichen Vermutungen („der Mensch ist wahrscheinlich schuld, oder vielleicht nur zum Teil schuld bzw. „DER Mensch ist auf keinen Fall schuld“ )wissenschaftlich tragfähig oder fragwürdig sind.
Das wird, wenn man den TAZ Artikel zwischen liest, mehr als deutlich.

Die ganzen Beiträge quer im ganzen Internet, die beweisen wollen, das der Klimawandel (durch uns Menschen verschuldet) stattfindet oder versucht wird dieses zu widerlegen, ist zwar nett zu lesen, aber dient eben auch zur Ablenkung. (Klimaretter/Innen gegen Klimaleugner/Innen….) Mal ehrlich. Da wird wieder viel zu viel Hirnschmalz verschwendet, finde ich. Ich denke ich sollte mich nicht unbedingt dran beteiligen.

Jeder sollte sich in Ruhe anschauen, welche wirtschaftlichen Interessen die einzelnen Länder so verfolgen. In Deutschland finden wir da eine absurde Politik. Weltweit will man klimaschonende Technologien exportieren und hier daheim baut man lieber noch ein paar Kohlekraftwerke mehr. Das lohnt sich doch viel mehr zu hinterfragen….

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So rechnen Arbeitgeber taktisch und listig falsch

Eine bemerkenswerte Rechnung präsentiert uns heute das Statistische Bundesamt aus Sicht der Arbeitgeber.

Titel: Im dritten Quartal 2009 kein weiterer Anstieg der Arbeitskosten Quelle:

Auszug:
Im Vergleich zum Vorjahresquartal bleibt der Einfluss der  Wirtschaftskrise dagegen weiterhin deutlich. Die Arbeitgeber zahlten im  dritten Quartal 2009 kalenderbereinigt 4,8% mehr für eine geleistete  Arbeitsstunde als im dritten Quartal 2008. Dies ist der dritthöchste  Anstieg im Vorjahresquartalsvergleich seit Beginn der Berechnung des Arbeitskostenindex im Jahr 1997. Für die Arbeitgeber ist neben den Arbeitskosten auch die Anzahl der von den Arbeitnehmern geleisteten Arbeitstunden bedeutend. Mit Beginn der Wirtschaftskrise blieben die Arbeitskosten nahezu unverändert, durch den Abbau von Überstunden auf Arbeitszeitkonten sowie verstärkte Kurzarbeit arbeiteten und produzierten die Arbeitnehmer aber weniger. Dies verteuerte aus Sicht  der Arbeitgeber den Produktionsfaktor Arbeit.

Aus Sicht der Arbeitgeber ist dieser Rechentrick nachvollziehbar. Vor allem wenn sie mit solchen Rechnungen versuchen die Gewerkschaften bei Tarifverhandlungen zu täuschen, um sich selber noch Verteilungsspielräume für Gewinnausschüttungen zu ermöglichen
Der Rechentrick:
Durch den Abbau von Überstunden…. verteuert sich der Produktionsfaktor Arbeit. ..

Damit tun die Unternehmen so, als haben die Arbeitnehmer/Innen die (Über)Stunden vorab kostenlos geleistet. Sie rechnen also Überstunden (Kosten) die auf Freizeitkonten gehen einfach nicht mit.   Dabei ist es doch logisch, dass für  geleistete Überstunden Rückstellungen gebildet werden müssen. Denn irgendwann will der /die Arbeitnehmer/in seine/ihre Überstunden zurück haben. (soweit sie sich trauen die Rücknahme von Überstunden einzufordern
Kleinbetriebe: Angst geleistete Überstunden zurück zu fordern
Mal ganz abgesehen davon, dass in vielen kleinen Klitchen die Inhaber davon ausgehen dass die Arbeitnehmer/Innen, aus Angst vor der arbeitsuchenden „Stillen-Reserve“ (ALG 1 und ALG 2 Bezieher/Innen) sowie das Heer der billigen Arbeitskräfte (Leiharbeiter/Innen) , Leistungsspitzen ehrenamtlich erledigen. Klar .. dann braucht der Inhaber auch keine Rückstellungen bilden wenn die höhere Produktivität kostenlos zu haben ist. 

Auch in großen Firmen wird versucht mit Zahlen zu täuchen

Aber selbst in großen geordneten Firmen kommen die Arbeitgeber mit diesen Tricks an und konfrontieren damit ihren Tarifkonkurrenten oder den betriebswirtschaftlich schlecht ausgebildeten Betriebssräten, die oft, völlig überfordert, aus Angst vor betriebsbedingten Kündigungen oder  Wegfall außertarifliche materielle Besitzstände, die einen oder anderen Zugeständnisse machen. 

An so einem kleinen Beispiel wird deutlich, dass die Spirale immer weiter und weiter nach unten geht…….

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