AKW´s laufen erstmal alle weiter

Die Liberkons machen weiter ernst. Die AKW´s, auch die eigentlich abgeschaltet werden sollten, laufen ersteinmal weiter. Betroffen: Biblis A in Hessen und Neckarwestheim I in Baden-Württemberg.
Das hat die Bundesregierung mit den Kernkraftbetreibern  im Kanzleramt vereinbart. Das berichtete FR-online am 23.01.2010, unter Berufung auf dem Spiegel. (1)

Im Vorfeld forderten die Atomkraftgegner/Innen von ausgestrahlt.de
„Sicherheit darf nicht zum Verhandlungsgegenstand werden. Risiken sind nicht käuflich“ PM vom 21.01.2010

Über die Verlängerung der Atomlaufzeiten, Gewinn-Ausgleichszahlungen der Konzerne zur Förderung erneuerbarer Technologien und das abschließende gesamtheitliche nationale Energiekonzept soll erst, nach der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen entschieden werden. (1)

Schwere Mobilisierung zu befürchten
Gespannt darf man sein,, ob die Atomkraftgegener/Innen zu Protesten öffentlichkeitswirksam mobilisieren können. Die Kernkraftbetreiber haben ja z.b mit RWE Chef Herrn Jürgen Großmann schon kurz nach der Bundestagswahl angefangen ihre Interessen darzustellen. Großmann hat im Oktober 2009 die Proteste, die es bis dato noch gar nicht gab, zu kriminalisieren. siehe Blogeintrag: schon mal kriminalisieren.
So wird Meinung gemacht. Allerdings wissen alle, dass das sehr schwer ist. Deswegen will man den eigentlich schon befriedeten Konflikt erst nach der NRW Wahl neu anflammen.

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Quellen:

(1)
http://www.fr-online.de/top_news/2226040_Alle-Atomkraftwerke-sollen-weiterlaufen.html

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Wo bleibt denn die unternehmerische Vernunft ? – BSP Thyssen Krupp

Dividendenzahlung trotzt einknickender Auftragslage.  Das BSP Thyssen-Krupp AG zeigt, dass unternehmerische Verantwortung eine immer geringwertige Rolle zu spielen scheint.
Seit den Einbrüchen in der Stahlindustrie absolvieren viele Mitarbeiter/Innen bei Thyssen-Krupp Kurzarbeit. Innerbetriebliche Restrukturierungen wurden ebenfalls mit den Arbeitnehmervertreter/Innen vereinbart. Stellen sollen abgebaut werden. Jetzt fühlen sich viele Beschäftigte nicht mehr ernst genommen. 30ct Dividende, trotz roter Zahlen, wird pro Aktie ausgezahlt. Das hat die Hauptversammlung am 21.10.2010 beschlossen. „Erst Geld vom Staat für Kurzarbeitergeld kassieren und dann Dividenden an die Aktionäre auszahlen“ hört man oft unter IG-Metall Vertrauensleuten reden. (mehr …)

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Ein vernünftiges Tarifwerk in Berlin wäre sicherlich sexy

(Berlin) Auch in Berlin wird im Berliner ÖD verhandelt. Hier geht es in erster Linie um die Landesbeschäftigen in Berlin Ost und West.
Aus der Pressemitteilung von Verdi Berlin ist nicht sehr viel herauszulesen. Es wird von „Ausloten“ und „unterschiedlichen Modellen“ geredet, ohne Konkret zu werden. Fakt ist: Mit dem rot roten Senat ist wohl nicht gut Kirchen essen. OK, Berlin ist pleite, aber doch sexy. Ein vernünftiges Tarifwerk mit z.B weniger Arbeitszeit für Ost & West ist auch sexy, finden wir.
Eine Pressemitteilung des Berliner Senats war nicht zu finden. Deswegen veröffentlichen wir nur die PM von Verdi-Berlin (mehr …)

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