… heute und letztens im Netz….

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Nach der NRW Wahl 2010

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Blog: von Netzwerkpartner Muskelkater: „Jetzt folgen die Tage der Abrechnung“ (link) Papa, Matze hat gesagt….. Nachlese zu den Wahlen in NRW“ (link)

Dnzs Politik Blog: von Marty Ludischbo: Kein guter Tag für die Demokratie“Die SPD, die ehemalige Volkspartei, feierte sich als Siegerin! Das ist politisch abenteuerlich….. (link)

NachDenkSeiten: von Wolfgang Lieb: FDP lockt die SPD ins Schachmatt“ (link)

Der Spiegelfechter: von Jens Berger: „Rüttgers hat ausgemerkelt“ (link)

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Kein guter Tag für die Demokratie

Die SPD, die ehemalige Volkspartei, feierte sich als Siegerin! Das ist politisch abenteuerlich.

von Marty Ludischbo
Am Sonntag, den 09.Mai  erlebten wir in NRW nach der Europa – und Kommunalwahl wieder einmal ein Wahldebakel. Nur noch 7.759.325 (59,3 %Zweitstimmen) haben sich an dieser Wahl beteiligt. Die ehemaligen Volksparteien
CDU/SPD sind die großen Verlierer. Im Vergleich zur Landtagswahl 2005 verlor die Union ca. 1 Millionen Stimmen.  Dass die SPD dieses Desaster als Wahlsieg feierte, ist schon fast abenteuerlich, ja politische Komik. Ca. 3000 Stimmenzuwachs im Vergleich zur Bundestagswahl und fast 400000 Stimmenverlust zur letzten Landtagswahl kann man das ja nun objektiv nicht als Erfolg verkaufen. (mehr …)

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NRW Wahl 2010: Es geht um sehr viel

Liebe Bürgerinnen und Bürger in NRW,

am Sonntag wird ein neuer Landtag gewählt. Sie bestimmen mit Ihrer Zweitstimme die politischen Kräfteverhältnisse und mit Ihrer Erststimme, welche Personen Politik gestalten sollen.

wähle deine meinung nrw 10Es geht z.B um folgende Themen:
– Schulpolitik – sollen unsere Kinder länger gemeinsam lernen oder nicht?
– Studiengebühren – sollen diese beibehalten und abgeschafft werden?
– Stabile kommunale Haushalte und ob wie in Wuppertal Schwimmbäder und Theater geschlossen werden sollen.
– Straße oder Schiene – es geht um einen attraktiven ÖPNV oder um den billigsten ÖPNV.
– Öffentliche Ausschreibungen – müssen Unternehmen, wenn sie sich um öffentliche Aufträge bewerben, Tarifverträge
einhalten  oder nicht(Tariftreuegesetz)?
– es geht um mehr Demokratie in NRW. Um mehr Mitgestaltung für uns Bürgerinnen und Bürger!

Es geht aber auch um die Bundespolitik:
Über den Bundesrat bestimmen wir in NRW mit.
Zum Beispiel:
– Laufzeitverlängerungen von Atomkraftwerken.
– Steuereinnahmen oder über Kosten, die der Bund unseren angeschlagenen Kommunen überlassen möchte.
– Arbeitsmarkt

Es geht also um viel. Seien sie aber realistisch und bedenken Sie, dass politische Entscheidungen von Mehrheiten abhängen.
Es geht aber eben auch insgesamt um die Frage, wie wir die Gesellschaft zusammenhalten und welche Gruppen ihren Beitrag dazu leisten müssen. Wir sind immer noch ein reiches Land. Wir sind ein Land, das gigantische Handelsüberschüsse erzielt. (Überschussland)

Und trotzdem:

„Das reichste Zehntel der Bevölkerung besitzt fast zwei Drittel des gesamten Vermögens, dagegen verfügen mehr als zwei Drittel der Bevölkerung nur über einen Anteil am Gesamtvermögen von weniger als zehn Prozent. „Quelle:

Jede neue Landesregierung sollte sich genau überlegen, ob bei all den schwierigen Herausforderungen, die es zu bewältigen gilt, dieser Zustand so Aufrechterhalten bleiben kann und welchen speziellen Weg wir in NRW gehen können…

Auch darum geht es am Sonntag, wenn Sie zur Urne gehen.

Und was uns ganz wichtig ist:
Lassen Sie nicht zu, dass in Nadelstreifen,  als Demokraten getarnten rechtsradikale/extremistische Parteien oder Bürgerrechtsbewegungen bei uns in NRW, in unserem Parlament, mitgestalten dürfen. Leute, die mit platten Parolen, Menschen und Religionen gegeneinander aufhetzen und nichts zu den eigentlichen Problemen etwas zu sagen haben, dürfen keine Mitsprache erhalten.

„Könnten Wahlen etwas ändern, würde man sie verbieten.“

Ob Rosa Luxemburg mit ihrer historischen Aussage Recht behält, lässt sich am besten feststellen, wenn Sie beobachten, was „die“ verändern, „die“ Sie am Sonntag nicht wählen werden.

Herzliche Grüße
Bertram Rabe Marty Ludischbo

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Monsanto: Da will jemand Gott spielen

von Manuel Zava

Kommentar zu unserem Hinweis:  Monsanto reicht Patent auf Schinken und Schnitzel ein

Als mein erster Schock so langsam abgeklungen war, entspannte ich mich zuerst einmal, holte tief Luft und … fand dann diese Sache garnicht mal so schlecht. – Dumm gelaufen bei mir, oder?

Überlegen wir doch mal: Das Schwein oder dessen Name existiert schon sein Jahrtausenden, ebenso das Fleisch bzw. der Name “Fleisch”. Auch Schnitzel oder Koteletts sind Begriffe, die es schon länger gibt als diese Firma Monsanto. Also kann es nicht sein, dass diese Begriffe oder Bezeichnungen oder Namen in das Patentrecht einer einzigen Firma gehen können. Diese Firma kann es nur erreichen, wenn sie die Schweine, die von ihrem Genmaterial gemästet werden, Monsanto-Schweine nennt (auch übertragbar auf die Manager dieser Firma). Und auch das Schnitzel muss dann heißen: Monsanto-Schnitzel. – Immer noch nicht gemerkt, wie sich diese Firma dadurch ihr eigenes Grab schaufelt?

Denn jetzt weiß jeder Verbraucher, dass dieses Monsanto-Schnitzel, patentrechtlich geschützt und produziert von patentrechtlichen Monsanto-Schweinen, mit patentrechtlich geschütztem genmanipulierten Monsanto-Futter gemästet wurde.

Ich frage mich allen Ernstes: Wer kauft denn sowas???

Naja, BLÖD-Zeitung-Leser vielleicht ausgenommen.

Jetzt aber mal den negativen Ernst der Lage erkennen.

Was wäre, wenn das europäische Patentamt diesem Patentantrag tatsächlich zustimmen würde? – Zuerst einmal Chaos.

Denn ab dem Zeitpunkt hätten wir einen tatsächlichen Wirtschafts- und Lebensmittelterrorismus. Es muss dann nicht nur unsere Geschichte neu geschrieben werden, sondern alle Nachschlagewerke wie Duden, Meyers oder Wikipedia könnten getrost alle Artikel entfernen, die mit Schweinen oder deren Produkte zu tun haben. Jeder Metzger wird seine Metzgerei aufgeben müssen, weil sie keine Fleischprodukte mehr verkaufen darf, weil ja alles dann das Patent der Firma Monsanto ist. Es würde eine Marktbeherrschung entstehen, wogegen die jetzige Finanzkrise ein lächerlicher Waisenknabe ist. Fleisch von Schweinen würde zum Luxusartikel werden, die Armut und der Hunger der Welt würde ungeahnte Maßstäbe annehmen. Wenn…

Ja, wenn alle Schweine mit Monsanto Genfutter gemästet werden würden und deshalb jedes Schweinefleisch Monsanto-Verseucht ist!

Aber davor steht noch der Verbraucher. Und der ist meist intelligenter als die BLÖD-Zeitung. – Denk ich zumindest mal…

Fazit:
Wir stehen an der Schwelle zu einem Terrorismus, der schlimmer sein wird, als Al Kaida und alles noch schlimmer denkbare. Wenn dieser Willkür solcher terroristischen Manager nicht endlich Einhalt geboten wird, dann wird unsere Zukunft nicht nur schwarz aussehen, sondern in Weltkriegen um Lebensmittel münden, von den wir noch keine Vorstellung haben können…

Ich hoffe, dass das Patentamt davor einen Riegel schiebt!!!

Quelle: Manuel Zava´s Pusteblume

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Rüttgers kein Internet-Ministerpräsident

CDU-Chef gibt selten Antwort auf abgeordnetenwatch.de

(PM- mehr demokratie.eV/abgeordetenwatch) Ministerpräsident Jürgen Rüttgers ist kein Internet-Ministerpräsident. Diesen Eindruck kann man zumindest bekommen, wenn man das Antwortverhalten des CDU-Spitzenkandidaten auf der Internet-Plattform abgeordnetenwatch.de betrachtet. Während die SPD-Spitzenfrau Hannelore Kraft dort von 46 Wählerfragen bereits 35 beantwortet hat, hat Rüttgers auf 24 Fragen bisher nur dreimal reagiert. (mehr …)

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Monsanto reicht Patent auf Schinken und Schnitzel ein

(Footwatch) DNZS Logo35Mit dem Antrag WO/2009/097403 beim Weltpatentamt in Genf erhebt Monsanto Schutzrechte auf Schinken und Schnitzel. Der US-amerikanische Konzern will sich Fleisch von Tieren, die mit bestimmten genveränderten Pflanzen gefüttert wurden, wie eine Erfindung schützen lassen, um dann über die gesamte Produktionskette hinweg zu verdienen. Solche Monopole auf Nahrungsmittel darf es nicht geben. Über den Einsatz von Gentechnik dürfen nicht einzelne Großkonzerne, sondern muss die gesamte Gesellschaft entscheiden. Diese Informationen teilte uns die Verbraucherschutzorganisation Foodwatch in ihrem heutigen Newsletter mit. Eingangs hieß es: „Es klingt wie der Plot eines Science-Fiction-Films, ist aber eine wahre Nachricht aus der vergangenen Woche“

http://www.foodwatch.de/

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