Katastrophen, Begriffe und die Bilder

Inzwischen wird in Ameika wieder der kriegerische Ton gepflegt, gerade gegenüber der Ölkatastrophe. Während die Menschen hilflos versuchen den Ausmassen des Desasters Herr zu werden, schreit jeder halbwegs Offizielle in die verfügbaren Midrofone, dqss es ein Krieg ist,- dass wir alle BP sind,- dass wir alle kämpfen müssen, wie gegen den Terrorismus,- dass getötet werden muss: Das Öl, den Ausstoss, nur keiner weiss so recht, wie.

Es ist, um keine Schuld suchen zu müssen, bei allen die Öl benötigt und verbraucht haben,- und auch nicht beio BP. Der Mensch hat schnell begriffen, wer immun gemacht wird. Also, los mit dem Kriegsgeschrei, gegen das Öl, gegen die Natur, gegen alles was damit gerade zu tun hat. Anders kann der Mensch heute wohl nicht mehr, schliesslich wurde er die vergangenen Jahre darauf dressiert.

Wie das inzwischen abgeht, kann hier in englischer Sprache nachgelesen werden:

http://www.uruknet.info/?p=m67344&hd=&size=1&l=e

 

Alle die Bilder

von Katastrophen und Vernichtung, ohne grosse Lieben die alles getragen hätten,- und die uns übergebraten wurden, wenn wir Bilder sehen wollten,- sie sagten uns doch schon, dass die Welt nicht zu retten sein würde. Alle diese Bilder sprachen doch immerzu davon, dass nur einige Wenige überleben würden – überall auf der Welt, die dann ein einziges Chaos sein würde.

Ja, und wir stehen davor, und beschwören unseren Alltag, hier – weit weg von dem Unglück das uns bedroht, und das ganz Andere wiederum verursachten, als wir uns das gedacht hatten. Es ist alles nun viel profaner, aber auch schwieriger. Wenn es denn ein göttlicher Einschlag vom Himmel gewesen wäre — ja, dann… Wir würden zwar auch nichts kapieren, aber immerhin wäre es göttlich, also sowieso nicht fasslich… So haben es die Pfaffen doch immer erklärt.

Aber, nun dieses Öldesaster, so profan aus Meeres- und Erdengrund heraus, das hat nichts Göttliches. Es ist menschengemacht, wie alles, was uns trifft. Es ist von jenen gemacht, die uns immer als erstrebenswerte Leistungsträger vor Augen gehalten wurden, was nun? Naja, alle machen weiter, wie gehabt, rackern sich ab für die Leistungsträger, auch dann, wenn sie weiterhin, und irgendwann endgültig dafür draufgehen.

Und jeder, der geschäftig an uns vorbeieilt mit seinem kurzen Gruss, falls überhaupt, macht klar, dass er keine Zeit hat für Tränen, Bedauern, irgendwelche Gefühle, oder gar Trost. „Warten wir es ab“, sagen sie kurz angebunden, und: „Es bleibt uns ja sowieso nichts anderes übrig“.

„Wirklich nicht?!“ Das wäre der gebotene Aufschrei, aber keiner schreit. Es ist, als hätten sich alle zugedröhnt, um keine Regung mehr aufweisen zu müssen. Getrennte Leben, Feindseligkeiten, oder flüchtige Freundschaften, wechselnde Liebschaften, nebeneinander trottende Ehen, Alltagsroutinen bis zum Abwinken beim bitteren Ende.

Einzelmenschen mit abgetötem Innenleben – gab es dieses Innenleben je? – aber ja. Aha, mag sein… So wollten sie uns haben, die Mächtigen und Habenden dieser Welt, diese ominösen Eliten und Leistungsträger, die uns dauernd eingebläut werden, und auf der Nase herumtanzen, weil sie sich das leisten können. Ab und zu wird mal einer ruhig gestellt, wenn er zu weit gegangen ist, – gegenüber den noch höher stehenden,- das ist aber alles, was sich bewegt.

Es kann sich nichts bewegen, weil alle Menschen dieser Welt sich selber im Stich gelassen haben – vor allem gegenseitig – und vereinzelt wie das winzigste Bruchstück eines Atommoleküls um irgendetwas kreisen, das angeblich den Alltag ausmacht. Wenn einer daran zweifelt, den Sinn des Ganzen in Frage stellt, wird er rasch in sein Teilchendasein zurückgedrängt. Unter Zwangsmassnahmen, wenn es nicht anders zu funktionieren scheint. Manche werden verrückt dabei, und viele schneiden an sich selber herum, bis das Blut fliesst, aber das macht nichts, denn wen interressiert das schon? Nur die Psychiater, die dann wiederum ihre Existenz von solchen Vorgängen abhängig gemacht haben, um daran zu verdienen.

Unser tägliches Brot verschaffe ich mir heute, und so sollen viele Verrückte gedeihen, damit die Herren Psychiater nicht verhungern. Dazu die Psychologen, die für die leichteren Fälle der vereinzelten Verwirrung zuständig sein dürfen. „Herr Psychologe, ich habe eine neue Art Phobie“.
„Aha, und wie äußert sich diese?“
„Ich graule mich vor unserer Kanzlerin…“
Schweigen.

Woanders, in einem anderen Land, graulen sich welche vor anderen Persönlichkeiten. Keiner hört sich ihre drängenden Fragen an, keiner will hören, wie es ist, so zu leben – und jene, die dieses Leben den anderen bescheren, und das alles als Wohltaten verkaufen, wollen es schon gar nicht so genau wissen. Keiner schreit es heraus, welche nützlichen Idioten, welche Massenclowns zu ihrem Amusement, welche berechenbaren Teilchen sie aus uns allen gemacht haben.

Ohja, wir funktionieren, und wir schweigen, lassen unsere Verantwortlichkeiten ruhen, damit sie keine Unruhe stiften. Stattdessen macht sich eine gefährliche Wurschtigkeit breit, in der es – zu vielen schon – egal, wenn nicht sogar recht wäre, wenn uns alle der Teufel, oder wer auch immer holen würde. Die Vernichtung ist salonfähig, und manchen sogar recht. Aber, was werden sie tun, wenn sie denn wirklich eintrifft, auf diese direkt trifft? Geschrei – Gezeter – warum ich?

Viele üben es ja schon, dieses Unsichtbarwerden vor allen anderen. Ich gehe niemanden etwas an, und mich haben andere nichts anzugehen, also. Stimmt, letztendlich krepiert sowieso jeder Einzelne für sich alleine. Auf jene, die das nicht aushalten, warten die Psychiatrien. Das ist darum, dass die anderen alle in ihrem Trott nicht gestört werden, nicht aufgeschreckt, nicht in Panik versetzt, nicht auch…

Jene, die sterben wollen, wissen nicht so recht, warum sie auf der Welt sind. Keiner hat ihnen etwas Vernünftiges dazu gesagt. Da war zuviel Widersprüchliches, das nicht zusammenpasste. Und jeder fast vermittelte ihnen irgendwie, dass es besser wäre, wenn sie nicht existieren würden. Die anderen Funktionierenden alle zeigen es deutlich, dass jeder, der nicht ist, wie sie alle, ihnen die Bürde der Existenzen der anderen gefälligst abzunehmen hat – egal, ob das so einfach geht, oder nicht.

Oh, leben sollen ja alle dürfen, aber wenn es dann eben nicht geht? Schliesslich muss jeder Opfer bringen, oder? „Nein“, sagt eine Frau, „man müßte endlich etwas tun“. Dann verstummt sie erschreckt, denn sie weiss ja auch nicht was zu tun wäre. In jedem kriechen die Ängste hoch, packen ihn und machen sich breit,- jeder muss zusehen, wie er damit selber fertig wird. Ja, wenn es nur um das Tun und Machen gehen würde, für jene Verirrten – um etwas Wartung und Pflege, das wäre ja zu bewältigen. Aber, sie sind so hartnäckig und schwierig, diese Durcheinandergeratenen.

Und alle häufen das Leiden an, Schmerzen auf Schmerzen, Ängste auf Ängste, Elend auf Elend, nur das Mitgefühl stellt sich nirgends mehr ein, so dass sich alles weiter anhäuft, unbemerkt und riesig. Viele spüren nichts mehr davon, sind kalt und hart geworden. Jedes Leben schreit nach Erhaltung, braucht zu essen, zu trinken, – wie lästig. Vor allem für jene ist es lästig, die Menschen nur noch benutzen – aber nichts mehr für sie tun wollen. Den sogenannten Leistungsträgern und Eliten, denen alle anderen nur noch auf den Senkel gehen. Aber, wenn sie dann unter sich wären, wer schafft denen die Arbeiten, die sie nicht tun wollen – nicht tun können?

Der Nachbar sagt, dass er nicht mehr viel zum Leben braucht, denn er sei ein Arbeitstier geworden. am Abend und am Wochenende erledigt er seinen eigenen Kram, und ist zu müde für das, was manche noch Leben nennen. Es ist nicht das Leben, sondern irgendeines unter vielen anderen, für andere. Und einer jener, für die diese Leben stattfinden, hat es nun fertig gebracht, die Erde ein Stück weit zu viel anzubohren, Fehler dabei zu machen. Jetzt spuckt die Erde ihr Inneres auf alle zurück, überschüttet sie mit schwärzlich-braun-roter Ölsülze, scheucht sie mit Gas und Sauerstoffmangel, droht mit Feuer, Wasser…

Vernichtung droht über allen, und sie machen weiter, als wäre es nur ein Mückenstich. Am Ende des Tages geht jeder nach Hause und spürt nichts von dem Chaos, das angerichtet ist. Es ist nicht nur das Öl, die Katastrophen und Bedrohungen darum herum, es ist mehr. Aber keiner will es spüren, es ist zu lästig, stört den eigngefahrenen Trott und das kleine Bißchen an Vergnügen, das noch aus dem Restleben gezogen wird. Und die anderen alle, die schreien wollen, die sich ritzen um ein Gefühl hervorzulocken, die verzweifeln, werden stumm gemacht, damit Ruhe ist. Denn Ruhe ist nach wie vor die oberste Bürgerpflicht.

Wer ist denn noch ehrlich? Kann sich das noch einer leisten? Manche verbergen sich besser, und haben mehr Erfolg damit, – andere eben nicht. Es entstehen Zustände, in denen Menschen nicht alleine sein können, aber auch nicht mit anderen. Sehr schwierig ist das, und hat das Zeug zu Zündstoff für dauerhafte Lärmbelästigung wiederum anderer, denen man damit auf die Hutschnur geht – vor allem, wenn gestritten wird. Und jeder ist irgendwie verloren in dem Ganzen, weil keiner mehr so richtig weiss, was es ist mit dem Leben, mit dem Sein.

Darum geht es ja auch längst nicht mehr, und irgendwann wurde ja auch davor gewarnt. Genauso
wie heute hatte keiner Zeit, darauf zu hören – und nun haben wir sie eben, die Bescherung, und müssen damit existieren, mit dem Haben, statt dem Sein. Also, machen viele Leuite das Beste daraus, wie sie meinen, indem sie das sein wollen, was sie haben.

Manche sind müde ohne Ende, aber sie können nicht schlafen, weil die Träume zu furchtbar sind, von denen sie dann belästigt werden. Wieder andere könnten nur noch schlafen, wenn sie nur nichts mehr von dem Chaos in der Welt erfahren müßten, nichts mehr von den vielen Forderungen an sie erfüllen müßten, – nichts mehr von allem wahrnehmen müßten. Und die Leistungsträger leben feudal, weil sie sonst nichts beweisen könnten, wie sie meinen, und weil sie sich langweilen würden.

Und immer wieder verschiebt der Mensch sein Leben, sein ureigenstes Sein, – sich selber,- bis sich alles andere nur noch wie ein wildes Karusell um jeden Einzelnen herum zu drehen scheint. Nirgends kommt der Mensch an sich so richtig vor, mit etwas das von tatsächlichem Wert wäre. Während die Tage und sogar Jahre wie im Flug zu vergehen scheinen, steht doch mitten drin die Zeit erschreckend still – nichts bewegt sich, ausser dem Zerfall und der Zerstörung,- der Verarmung, innerlich wie äußerlich,- und jeder macht weiter, tut sein Möglichstes, dass alles so weitergeht. Schliesslich kennen die Meisten nichts anderes, letztendlich.

In dieser zwingenden Logik der Lebenroutinen entleerten Seins kann die Welt ersaufen, verpuffen, oder was auch immer, es ist auch nur die zwingende Logik aus allem Getanen und zu Machenden, – man kennt es nicht anders. Sich aufraffen, und dem Wahnsinn etwas entgegen halten – sich selber allem Vernichtungswahn entgegen zu werfen, trauen sich die Menschen nicht. Aber die anderen Opfer alle, die erbringen sie ohne zu Murren, der Logik in den Untergang wird jenen gefolgt, die den Takt dazu vorgeben. Das gewohnte Scheissleben ist wenigstens etwas Vertrautes, da wird vermeintlich durchgeblickt,- das Unbekannte mutet so furchtbar an, dass es gescheut wird, wie vom Teufel das Weihwasser.

Darum ist es so, dass immer einige Wenigere den Vielen das Verderben bringen können.

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Auf in die Deflation!

Banner Blog wirtschaft u MarktWährend der Mainstream und Teile der Gold und Edelmetallfans die Inflation herbei reden, gibt es doch noch Ökonomen die eine primäre Gefahr vor Augen haben, die bald in Europa Einzug erhalten wird, wenn gerade Deutschland in der Außenhandels – und Wirtschaftspolitik keinen Kurswechsel vornimmt. Heiner Flassbeck erläutert an einigen Beispielen, warum die Europäer gemeinsam in die Deflation gehen.

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Kinder, Nachrichten und Kanzlerin Merkel

Politik erklären… — Frau Kanzlerin hat keine Antwort

 

Mal ehrlich, wer hat schon den Eindruck, dass Kanzlerin Merkel ihre Politik erklären kann?

Die Reichen und Lobyisten zu beglücken, – das Geld zusammenhalten, das nach den Beglückungsorgien für die Autoindustrie, für die Banker, und andere noch übrig geblieben ist,- die Armen piesacken und verfolgend betreuen, wenn sie arbeitslos werden,- das kann doch nicht alles sein.

Aber, Frau Kanzlerin Merkel kann ihre Politik nicht erklären. Und, vielleicht war das doch alles, und sie kann es darum nicht erklären?

Dieser Eindruck entsteht jedenfalls, und hinterläßt einen fad-bitteren Geschmack auf der Zunge, die schwer wird, wenn die Kinder und Enkel danach fragen, was diese Frau da, die als so mächtig beschrieben wird, eigentlich macht.

„Scau Dir eben die Podcasts von der Frau an“, riet der Onkel den Kindern.. Aber hinterher waren die auch nicht schlauer, und rätselten nur darüber, warum sie sich fast nicht bewegt. „Damit sie keine Kreuzschmerzen bekommt“, vermutete ich mal…

„Sie ist langweilig, und als Oma wollte ich sie nicht haben“, befand der Enkel meines früheren Jugendkumpels. Das besagte so ziemlich die Stimmung auch der anderen Kinder. Sie sind zwischen 5 und 12 Jahren alt. Wir schreiben uns ab und zu über das Internet, und ganz selten mal treffen wir uns. Ab und zu telefonieren ist auch drin. Gleichgültig und desinterressiert an den Vorgängen heutiger Zeit ist keines der Kinder, sie gehen eben anders an die ‚Themen heran, als wir. Aber, als wir so alt waren, war es da nicht ähnlich?

„Was darf sie, was darf sie nicht?“ ist etwas, das sehr interressiert. Und schon da wird es schwierig, weil sich diese Regierung unter der Fuchtel von Kanzlerin Merkel eine ganze Menge herausnimmt, die Grenzen verwischen zwischen grundgesetzlich und gerade noch so legal, und Vieles aufgeweicht wurde. Die Antwort bleibt uns Erwachsenen fast im Halse stecken.

Es gibt noch viele Fragen, gerade der Ältesten. Warum sie nur noch reiche Kinder fördern will – warum sie nichts dafür tut, dass sich Kinder an den Schulen wohler fühlen, warum es so ist, wie es ist… Irgendwann ist man fast versucht, es damit zu erklären, dass Kanzlerin Merkel keine Kinder hat, die solche Fragen stellen…

Aber – da ist ja Frau von der Leyen, und die hat Kinder. „Warum macht die nichts besser?“ Schweigen, bis der 11-jährige in die Stille hinein sagt: „Vielleicht dürfen die nicht fragen?“ Hm…

Jedenfalls, Frau Kanzerlin Merkel weiss es nicht, sie kann ihre Politik nicht erklären. „Sie schummelt sich durch“, vermutet die 12-jährige.

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Schweinereien ohne Ende in tiefes Schweigen gehüllt, aber:

Schau mal einer an: So nach und nach erfährt man mehr davon, was alles schiefging…

…und danach auch noch den Bürgern mit in die Schuhe geschoben wird. 140 Kilometer ungefähr vor der schottischen Küste zirkelt sich eine Methangassäule aus gigantischen Gasblasen an die Meeresoberfläche. Und das schon seit 20 Jahren.

Wie war das noch mit der Umwelt? Wie war das mit Erderwärmung und Kohlendioxid? Und wie war das doch gleich mit pupsenden Rindern, etc.? Wer weiss denn, was da noch so sprudelt und schädigt, und alles versaut? Doch stur wird behauptet, dass das alles nichts ist gegen den Menschen, obwohl Methan zum Beispiel 20 bis 30 mal schädlicher ist, als eben nur Kohlenmonoxid. (mehr …)

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Jetzt doch rot-grüne Minderheitsregierung


Heute Hü morgen Hot. Gestern war noch „Hessen in NRW“ beabsichtigt und heute will Hannelore Kraft Ministerpräsidentin einer rot-grünen Minderheitsregierung werden.

Der Grund:
Hannelore Kraft: „Der FDP-Vorsitzende Pinkwart hat in einem Pressebericht die schwarz-gelbe Koalition beendet. Für mich kam diese Entwicklung völlig überraschend. Damit habe ich gestern noch nicht gerechnet.“

Am 14.06. hat der Landesparteirat der SPD noch folgendes erklärt:
Eine SPD-geführte Minderheitsregierung wird derzeit nicht angestrebt. Der Landesparteirat folgt auch hier der Empfehlung des Landesvorstandes“

Das zwei Tage später ausgerechnet Herr Pinkwart den Ausschlag für die Bildung einer Minderheitenregierung gegeben haben soll, bewerten viele Beobachter als „sehr eigenartig“.
Zumindest passt hier der progressive Spruch: Wer verhindern will, sucht Gründe, wer Lösungen will, sucht Wege.

Was aber wo genau wird inhaltlich und strategisch dieser Weg hinführen?
Wechselnde Mehrheiten mal mit den Linken, wenn es um Bildungspolitik und Arbeitnehmerrechte  geht  und mal mit der FDP, wenn es um den Haushalt geht?
Wird da doch mit der Ampel durch die Hintertür geliebäugelt?
Oder wird dann, beim Landeshaushalt, dann doch die Karte „Neuwahlen“ gespielt?

Wir beobachten weiter.

Quellen:
http://www.wdr.de/themen/politik/landtagswahl_2010/neuer_landtag/100617a.jhtml

http://www.derwesten.de/nachrichten/Kraft-will-sich-Mitte-Juli-waehlen-lassen-id3121567.html

http://www.nrwspd.de/meldungen/1/86256/Hannelore-Kraft-Nordrhein-Westfalen-kann-nicht-ohne-Landesregierung-sein.html

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Beträge – NRW Wahl & Deflationsgefahr

Banner Blog GeselluPolitikMein Artikel: „Hessen in NRW“
Veröffentlicht im:
DNZS Politik Blog und Ludischbo bei Freitag

Mein Artikel: „Europäer gehen gemeinsam in die Deflation“
Veröffentlicht im:Banner Blog GeselluPolitik
DNZS-Wirtschaft-Blog
und Ludischbo bei Freitag

Hingewiesen im: (blog to blog):
Muskelkater


WM 2010 “
Guter Fußball,Entgleisung und sog.deutsche Tugenden“
Veröffentlicht im:
Starter Blog

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MEINE GRUNDwarum dieser Blogbeitrag  ! ? ! ?

alle meine Beiträge,Kommentare (auch auf anderen Blogs) werden in meinem Ludischbo-Blog noch einmal entsprechend gelistet. Warum: Es dient für mich, meinen Freunden und meine Leser/Innen zur Orientierung.

Ich schreibe ja  in mehreren Blogs, Foren Beiträge, tätige cross-Veröffentlichungen und kommentiere auch bei Freunden und sonst noch wo!

So haben meine Freunde,Leser/Innen und ich es einfache meinen Senf, den ich in den Weiten des Netztes verbreitet habe, wiederzufinden. Und das wird auch nicht immer Vorteile (für mich) mit sich bringen

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Wir produzieren die Welt

Die Bundesrepublik Deutschland produziert und produziert für das nachfragende Ausland. Da viele anderen Handelspartner Defizite erwirtschaften kaufen sie die über produzierten Güter aus den Überschussländern (u.a Deutschland,Japan, China) auf Schulden. Geld, das wiederum überwiegend aus den Überschussländern an die Defizitländer (z.B Griechenland, Spanien, Portugal) verliehen wird. Hier die aktuelle Statistik des Statistischen Bundesamtes über die Ein und Ausfuhren der Bundesrepublik Deutschland für das Jahr 2009. Ausfuhrüberschüsse mit drei Viertel der Partnerländer

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"Europäer gehen gemeinsam in die Deflation"

Während der Mainstream und Teile der Gold und Edelmetallfans die Inflation herbei reden, gibt es doch noch Ökonomen die eine primäre Gefahr vor Augen haben, die bald in Europa Einzug erhalten wird, wenn gerade Deutschland in der Außenhandels – und Wirtschaftspolitik keinen Kurswechsel vornimmt.
Die Deflation (fallende Preise, fallende Löhne, weniger Nachfrage, weniger Investitionen,mehr Arbeitslosigkeit,noch höhere Statasverschuldung)

Es ist zwar Richtig, dass eine Inflation Geld entwertet.
Bei einer Deflation aber zahlen:
– die Arbeitnehmer mit ihrem, Arbeitsplatz (verlust)
– die Empfänger/Innen von Sozialleistungen (ALG 2 etc) werden Leistungskürzungen diktiert (weil die Einnahmen immer weiter sinken werden)
– der kleine, die kleine Selbständige, wird sein Lädchen, ihr Projekt bzw. ihre Unternehmung en mangels Nachfrage dicht machen müssen.


Einmal in die Deflationsspirale gefangen, gibt es kaum noch ein zurück. Da ist ein Geldentwertung, die hauptsächlich die Geldbesitzer zahlen müssten, doch eher harmlos. Allerdings ist die ideologische Befangenheit unserer mittelmäßigen Führungselite in Politik und Wirtschaft zu groß, um das zu verstehen. Da verweisen sie (die Meinungsführer) auf Japan, die mit der Deflation sehr gut leben. „Das ist Bereinigung“ skandieren die Marktliberalen. Vergessen wird, dass Japan, als Folge der Deflation, eine Staatsverschuldung vorbringt, wo Griechenland-Schulden (
115,1 Prozent gemessen am Bruttoinlandsprodukt. )da eher wie etwas höhere Verbindlichkeiten erscheinen. Die japanische Staatsverschuldung lag Ende 2009 bei 192% des Bruttoinlandsprodukts (Quelle 24)! Das ist nach Zimbabwe der zweithöchste Stand auf der Welt und fast dreimal so hoch wie in der EU und den USA. (1)

Ungleichgewichte werden  als Problem kaum beschrieben.
Natürlich. Es kann nicht sein, was nich sein darf. Und trotzdem skizziert
Heiner Flassbeck richtigerweise noch einmal die globalen Ungleichgewichte zwischen Leistungsbilanzüberschüsse und Defizite.

„Auf der einen Seite die Länder, die weit unter ihren Verhältnissen gelebt haben, das sind all diejenigen, bei denen das gesamte Land einen Überschuss gegenüber dem Rest der Welt aufweist, die Länder mit Leistungsbilanzüberschuss also. Auf der anderen stehen diejenigen, die Leistungsbilanzdefizite aufweisen, also über ihren Verhältnissen gelebt haben, weil sie als Land insgesamt mehr ausgeben als eingenommen haben. „

Heiner Flassbeck fordert einen enormen Binnenmarktschub für Deutschland

„(….)… lautet die Regel für vernünftiges Verhalten, dass diejenigen Staaten, die Leistungsbilanzüberschüsse aufweisen und zudem eine relativ geringe Staatsverschuldung wesentlich mehr zur Anregung der Binnennachfrage tun sollten als diejenigen, die bei beidem hoch im Defizit sind. Nach diesem einfachen Muster gibt es genau zwei Länder auf dieser Welt, die prädestiniert wären für eine Anregung der Binnennachfrage und auch groß genug wären, um das zu leisten: China und Deutschland. Da China mit einem unglaublich massiven staatlichen Anregungsprogramm und boomender Binnennachfrage sowie explodierender Importe seinen Teil schon getan hat, gab es zuletzt nur noch einen Kandidaten auf der Liste…(….)“

Und so Sparen wir nun in Europa um die Wette (nach deutschen Vorbild)

Heiner Flassbeck weiter:
„…(……)..Die Europäer gehen gemeinsam in die Deflation, weil überall der Gürtel enger geschnallt und Löhne gesenkt werden. Die kurzfristigen Gewinne an Wettbewerbsfähigkeit gegenüber dem Rest der Welt durch die Lohnsenkung und den schwachen Euro werden sie eine Weile in dem Glauben bestärken, den richtigen Weg gefunden zu haben „…(……).

Die Export-Industrie wird es freuen. Je schwächer der Euro, desto billiger können sie im Ausland verkaufen. Je mehr im Sozialbereich gespart wird, desto (noch) mehr werden durch prekäre Beschäftigungsverhältnisse und noch höherer Arbeitslosigkeit die Löhne gedrückt. Gewinner: Die Export Industrie. Sie werden wettbewerbsfähiger denn je. Was nützt es nur, wenn die Überproduktionen aus Defizitländern gekauft werden, die irgendwann ihre Schulden nicht mehr bedienen können?
Die europäische deutsche Antwort: Sparen, Sparen Sparen. Ende! Deflation!

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Quellen:
… den ganzen Artikel von Heiner Flassbeck  auf den NachDenkSeiten lesen
Das Falsche zur falschen Zeit am falschen Ort

(1)
http://www.staatsverschuldung.de/japan.htm

http://www.ftd.de/finanzen/maerkte/anleihen-devisen/:kampf-gegen-die-deflation-bank-of-japan-oeffnet-die-schleusen/50089591.html

weitere Links zum Thema:

Blog2BlogDer Spiegelfechter (Jens Berger)
Frankreich gegen Deutschland

Krieg der Ideologien
Königsweg Inflation?

Ursula Englen-Kefer: Sparpaket wird zum Bummerang
Ludischbo im Ruhrpottforum: Finanzhilfen für Griechenland

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Ärzte haben gewonnen.

Die goßen Gewinner der Tarifrunde 2010 sind die Ärzte und Ärztinnen. Mit einem Kraftakt endet die Tarifauseinandersetzung für die
Ärzte an kommunalen Krankenhäusern. In den frühen Morgenstunden des 9. Juni 2010 haben sich VKA und Marburger Bund auf einen Tarifabschluss geeinigt. Die Ärzte erhalten ab dem 1. Mai 2010 ein lineares Gehaltsplus von zwei Prozent sowie eine Einmalzahlung von 400 Euro. Zusätzlich steigt die Bezahlung von Bereitschaftsdienst und Nachtarbeit um 20 bis 26 Prozent. (1)

Die Arbeitgeber finden den Abschluss grenzwertig. Der Marburger Bund „ist ganz zufrieden“

Der Konflikt zeigt aber die Macht der gut organisierten Spartengewerkschaften. Sie sind in der Lage auch bei schwieriger Haushaltslage für ihr Klientel gute Abschlüsse zu erzielen. Es reichten dafür nur wenige Streiktage aus. Man muss es aber sagen. Auf Kosten der anderen Beschäftigungsgruppen. (mehr …)

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