Christian Wulff übersieht die wichtigste Lebenswirklichkeit

„...Aber der Islam gehört inzwischen auch zu Deutschland….“ Mit dieser gut gemeinten Aussage brachte der PROChrist Unterstützer , Bundespräsident Christian Wulff , in seiner Rede zur Deutschen Einheit, Mitglieder seiner Partei in Rage. Sie denken, dass nun das christliche Abendland durch das Staatsoberhaupt gefährdet wurde. Die Opposition hingegen lobte seine Rede. Regierungsparteien und Opposition tuen aber so, als ob nur die Religionsgemeinschaften die kulturellen Lebenswirklichkeiten in Deutschland abbilden. Alles redet nur vom Christen/Judentum und dem Islam. Nicht nur alle anderen Religionsgemeinschaften werden in solchen Diskussionen ausgeblendet. Insbesondere die größte gesellschaftliche Gruppe scheint überhaupt keine Rolle zu spielen. Die Konfessionslosen.

weiterlesen

Weiterlesen

Christian Wulff übersieht die wichtigste Lebenswirklichkeit

von Marty Ludischbo
„…Aber der Islam gehört inzwischen auch zu Deutschland….“
Mit dieser gut gemeinten Aussage brachte der PROChrist Unterstützer (1), Bundespräsident Christian Wulff , in seiner Rede zur Deutschen Einheit, Mitglieder seiner Partei in Rage. Sie denken, dass nun das christliche Abendland durch das Staatsoberhaupt gefährdet wurde. Die Opposition hingegen lobte seine Rede. Regierungsparteien und Opposition tuen aber so, als ob nur die Religionsgemeinschaften die kulturellen Lebenswirklichkeiten in Deutschland abbilden. Alles redet nur vom Christen/Judentum und dem Islam. Nicht nur alle anderen Religionsgemeinschaften werden in solchen Diskussionen ausgeblendet. Insbesondere die größte gesellschaftliche Gruppe scheint überhaupt keine Rolle zu spielen. Die Konfessionslosen.

Deshalb lohnt es sich einmal, die Rede des Bundespräsidenten, aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten:
Der Humanitäre Pressedienst fragt deshalb zu recht: (mehr …)

Weiterlesen

Financial Crimes Deutschland

FCSie sieht einer bekannten Zeitung für den Finanzsektor auf den ersten Blick zum Verwechseln ähnlich. Doch statt der sonst üblichen tagesaktuellen Berichterstattung sind in dem Plagiat geballte Hintergrundberichte über Ursachen und Folgen der Finanzkrise zu lesen. Die von Großbanken drohenden Gefahren werden ebenso thematisiert wie Alternativen zum unsozialen und ungerechten Kürzungspaket. Als Autoren der 8-seitigen Aktionszeitung konnte Attac viele prominente Schreiberinnen und Schreiber gewinnen.

Der Journalist und Buchautor Harald Schumann („Der globale Countdown“) kommt unter der Titel-Überschrift „Gemeingefahr Großbanken“ zu dem Schluss, dass eine ernsthafte Regulierung des Finanzsektors bisher ein leeres Versprechen geblieben ist – und ein neuer, noch massiverer Krisenschub bevorstehen könnte. Heribert Prantl, Ressortleiter Politik bei der Süddeutschen Zeitung, stellt fest, dass sich die Dirigenten der Finanzmärkte aus dem demokratischen Miteinander ausgekoppelt haben. Der bekannte Kabarettist Georg Schramm („Neues aus der Anstalt“) bescheinigt den Regierungsparteien Visionslosigkeit, während Ulrike Hermann, Wirtschaftsredakteurin bei der Taz, beschreibt, warum die Verteilungspolitik der Bundesregierung sowohl „ungerecht und ökonomisch unsinnig ist“.

weiterlesen bei Attac Deutschland

Weiterlesen

Schön! Färber! "Sie sind Ihr Geld wert!"

(CCC) Ein Blick in ein typisches Vorstandsbüro eines Discounters, wo eine Imagekampagne hilft, sich die Welt SCHÖNer zu FÄRBEN! In der EU ansässige Unternehmen sollen für die weltweiten Auswirkungen ihrer Geschäftstätigkeit auf Menschen und Umwelt gesetzlich haftbar gemacht werden.

» Aktion: RECHTE FÜR MENSCHEN, REGELN FÜR UNTERNEHMEN!

Quelle:

Wer ist die Kampagne für saubere Kleidung (CCC?)
wiki hilft:
http://de.wikipedia.org/wiki/Kampagne_f%C3%BCr_Saubere_Kleidung

Weiterlesen

Stuttgart 21: Bundesweite Unterstützung der Proteste

Netzwerk-Artikel Beispiel Köln
von Martin Schnakenberg

Überall in Deutschland gärt es. Und das ganz besonders seit dem brutalen Überfall der Polizei Baden-Württembergs auf eine friedliche Stuttgarter Schüler-Demo. Das Vertrauen in die Polizei als „dein Freund und Helfer“ hat einen gefährlichen Knacks bekommen. Vereinzelt schauen sich die Menschen schon verängstigt um, wenn sie einen Polizisten begegnen („Na, ob der wohl auf mich einprügelt, nur weil ich auf der falschen Straßenseite laufe?“).

Unser Netzwerkpartner Ronald Pabst (Mehr Demokratie e.V.) hat sich in Köln umgesehen und einige Bilder auf der dortigen Demo geschossen. Diese fügte er mit originalen Audio-Aufnahmen zu einem kleinen Film zusammen, der die Stimmung in Köln sehr gut wieder gibt. Er schreibt dazu:

Anlässlich des harten Vorgehens der Polizei im Schlosspark fanden in vielen Orten Kundgebungen statt. Mehr Demokratie besuchte die in Köln, dabei wurde wieder einmal deutlich, wie wichtig vielen Menschen der Ausbau der Demokratie ist.

Hier jetzt das Video unter dem Titel: „Köln: Meinungen auf der Stuttgart 21-Demonstration“:
Video gucken und weiterlen beim Muskekater

Weiterlesen

Gesundheit: Was sagt die christliche Arbeitnehmerschaft?

Herr Laumann! Wollen Sie und die CDA an der Seite des Wortbruchs stehen?
Lassen Sie  die Kranken und Versicherten mit den steigenden Gesundheitskosten alleine?

BriefWir wollen wissen, wie sich die christlichen Arbeitnehmer/Innen zur Röslerischen Gesundheitspolitik positionieren. Bisher hören wir recht widersprüchliche Aussagen.
Die CDA in Bochum hat sich gegen den Ausstieg aus der paritätischen Finanzierung positioniert. Ruhr rein, Rhein raus hören wir, dass der CDU Sozialflügel „Front“ gegen die Vorschläge von Minister Philipp Rösler machen will.  Der Vorsitzende der Christlichen Arbeitnehmerschaft, Karl-Josef Laumann, möchte aber wiederum die Pläne aus dem Gesundheitsministerium mittragen. Wir haben Herrn Laumann einen Brief geschrieben und erbitten um Rückmeldung!
(Foto Lizenz- siehe Fußnote)   (mehr …)

Weiterlesen

Stahlabschluss- Aufregung bei den Arbeitgeberverbänden

stahl Die 85.000 Beschäftigten der Stahlindustrie von Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Bremen erhalten ab 1. Oktober 3,6 Prozent höhere Einkommen; für diesen Monat, September, gibt es 150 Euro mehr. Ab Januar 2011 haben die Leiharbeitnehmer in der Stahlbranche Anspruch auf gleiches Geld für gleiche Arbeit. Darauf verständigten sich IG Metall und Arbeitgeberverband in der vergangenen Nacht in Düsseldorf.

Die Auszubildenden erhalten überproportional mehr: Die Ausbildungsvergütungen steigen um 40 Euro. Dieser Tarifvertrag gilt bis Ende Oktober 2011.  weiterlesen im Wirtschafts-Blog!

Der Verband der Zeitarbeitsfirmen IGZ  und die BDA (Bundesvereinigung der Arbeitgeberverbände) macht unterdessen Front gegen die Vereinbarung. netzschaue hier und hier

Bei der IG-Metall heißt es:

Faire Leiharbeit: Leiharbeiter erhalten in allen Betrieben der Stahlindustrie das gleiche Geld wie die Stammbeschäftigten. Wenn die Verleihfirma die Arbeit nicht gleich bezahlt, haftet das Stahlunternehmen gegenüber dem Leiharbeiter. Dieser Tarifvertrag hat eine Laufzeit bis Ende 2012….   Quelle

Weiterlesen