Moderationseinstellungen in allen Netzschaublogs geändert:

Banner VeränderungenNichtmitglieder von blog.de müssen auf Freischaltung ihrer Kommentare warten.

Bisher hatte es mir immer widerstrebt, Kommentare vorab zu moderieren. („Ihr Kommentar wartet auf Freischaltung„) Natürlich habe ich bisher auch Kommentare überprüft und auch Links, die gegen die Nettiquette der Netzschau waren oder mit denen Extremistische Seiten verherrlicht werden, entfernt. Allerdings wurden alle Kommentare zunächst freigeschaltet. Dieses wird sich „leider“ ab sofort ändern.

Leider deshalb, weil Vorabmoderationen grundsätzlich, eigentlich nicht charakterlich zu einem basisdeokratischen Blogmagazines passen. Allerdings nimmt das Stalking im Netz immer mehr zu.

Eine besonders kriminelle Machenschaft: Trolls mit Namensmissbrauch
Seit langer Zeit werden Bloggeinnen und Blogger durch Kommentatorinnen und Kommentatoren belästigt, beleidigt und beschimpft, welche sich hinter anonymisierten IP’s verstecken. Es werden unter dem Namen und der Email-Adresse diverser Bloggerinnen und Blogger in anderen Blogs schlimme und wirklich üble Kommentare hinterlassen. Es findet reger Namensmissbrauch statt.

Unter falschen Namen trollen und beleidigen sie Menschen direkt oder indirekt. Diese Trolls müllen jeden Tag unzählige Blogs im Internet voll.

Ich unterstütze deshalb auch eine Initiative innerhalb von blog.de, die sich gegen diese Trolls wehren wollen und deshalb auch die Betreiberin von blog.de „Mokono“ mit ins Boot geholt haben.

Um meine Freundinnen und Freunde an dieser Stelle zu unterstützen macht eine Vorabmoderation leider nötig.
Allerdings habe ich dies Vorabmoderation insofern entschärft, dass nur Nichtmitglieder von blog.de auf Freischaltung ihrer Kommentare warten müssen. Alle blog.de Mitglieder können weiterhin ohne Freischaltungsmoderation in allen Netzschaublogs kommentieren.

Ein fairer Kompromiss, wie ich finde.

Herzlichste Grüße

Marty Ludischbo

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Hartz4: Verbesserungen? Der erbärmliche Kompromiss

Während die Bundesregierung auf der Internetseite Regierung-Online von „vielen Verbesserungen“ (1) spricht, fühlen sich betroffene Bundesbürger, die Leistungen aus der Grundsicherung beziehen oder in prekären Beschäftigungsverhältnisse sind, wohl eher „verarscht“.

Ein monatelanges Geschachere. Die Zustimmung im Bundesrat fast dahin. Dann übernahmen die Ministerpräsidenten Beck, Böhmer und Seehofer. Und nun wird ein Kompromiss präsentiert, der die Lebensbedingungen der betroffenen Menschen nicht sonderlich verbessert. Zusätzlich 3 Euro ab 2012 , leichte Anhebung des Bildungspaketes, Leiharbeiter/Innen können zwar Mindestlöhne bekommen, aber kein Geld für gleiche Arbeit (Equal Pay). Außerdem weiß keiner, ob dieser Kompromiss überhaupt verfassungskonform ist. NRW-Arbeitsminister Guntram Schneider (SPD) hat „größte Bedenken“, dass die geplante Erhöhung des Regelsatzes um acht Euro in zwei Schritten verfassungskonform ist. Die Grünen halten die Einigung zwischen der Bundesregierung und der SPD im Bundesrat für nicht zustimmungsfähig.(2) weiterlesen

 

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Das Geschachere geht weiter
5 Euro in den Vermittlungsausschuss
Von der Leyen feierte ihren Gesetzesentwurf

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Meine Meinung Blog-Hohle Hand

Die Massedeportation in die Armutsindustrie

Aktion: Leiharbeit fair gestalten

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Der faule und "erbärmliche" Kompromiss

Während die Bundesregierung auf der Internetseite Regierung-Online von „vielen Verbesserungen“ (1) spricht, fühlen sich betroffene Bundesbürger, die Leistungen aus der Grundsicherung beziehen oder in prekären Beschäftigungsverhältnisse sind, wohl eher „verarscht“.

Ein monatelanges Geschachere. Die Zustimmung im Bundesrat fast dahin. Dann übernahmen die Ministerpräsidenten Beck, Böhmer und Seehofer. Und nun wird ein Kompromiss präsentiert, der die Lebensbedingungen der betroffenen Menschen nicht sonderlich verbessert. Zusätzlich 3 Euro ab 2012 , leichte Anhebung des Bildungspaketes, Leiharbeiter/Innen können zwar Mindestlöhne bekommen, aber kein Geld für gleiche Arbeit (Equal Pay). Außerdem weiß keiner, ob dieser Kompromiss überhaupt verfassungskonform ist. NRW-Arbeitsminister Guntram Schneider (SPD) hat „größte Bedenken“, dass die geplante Erhöhung des Regelsatzes um acht Euro in zwei Schritten verfassungskonform ist. Die Grünen halten die Einigung zwischen der Bundesregierung und der SPD im Bundesrat für nicht zustimmungsfähig.(2)

Kritik aus den Sozialverbänden.
Während jetzt auch viele in der SPD den leicht abgeänderten gesetztes Entwurf feiern, hagelt es aus den Sozialverbänden Kritik. „Das Geschacher der letzten Wochen und Tage um drei Euro mehr oder weniger ist die erbärmlichste Farce, die die deutsche Sozialpolitik je erlebt hat“, kritisiert Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes“ (3)

Bloggerin Madame Cherie (Nordhausen-Info zu Hartz4) beschreibt ihren Frust so:

„Man sollte endlich mal die Augen öffnen und diejenigen abstrafen, die Schuld sind an all dem Elend, der Arbeitslosigkeit, den ausbeuterischen Niedriglöhnen, der Kinderarmut, der Altersarmut, der Zweiklassenmedizin usw. usf. Es ist genau diese Politik, diese Bundesregierung, die nichts besseres zu tun hat, den Heuchlern die täglich ohne Arbeit Millionen scheffeln, nur auf Grund der Umverteilung von Arm zu Reich in den Arsch kriechen. Ich bin es einfach leid!!!“ (5)

Kein Equal Pay
Die Darstellung der Regierung dass es Equal Pay gibt, ist nun wirklich fast eine Rhetorische Entgleisung.
„Der Grundsatz des „Equal Pay“ (gleiche Bezahlung für gleiche Arbeit) gilt in der Zeitarbeitsbranche schon heute. Die Tarifvertragsparteien entscheiden einvernehmlich und frei darüber, ob sie davon abweichen wollen“, heißt eißt es dort (1)
Mit Equal Pay meinen die Beschäftigten aber gleicher Lohn der Leiharbeiter/Innen mit den Stammbeschäftigten.
Der DGB spricht von einem enttäuschenden Ergebnis (4)

Fazit-:Kollekives politisches Versagen. Die Politikklasse ist wirklich nicht systemrelevant

Quellen
(1)
http://www.bundesregierung.de/nn_1264/Content/DE/Artikel/2011/02/2011-02-09-hartz-vier-verhandlungen.html
(2)
http://www.rundschau-online.de/html/artikel/1297979669334.shtml
(3)
PM 21.02.11-Paritätische Gesamtverband
(4)
DGB-PM 21.02.2011
(5)
http://hartz-nordhausen.blog.de/2011/02/21/hartz-iv-soziale-kahlschlag-10648736/

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Das Geschachere geht weiter
5 Euro in den Vermittlungsausschuss
Von der Leyen feierte ihren Gesetzesentwurf

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Meine Meinung Blog-Hohle Hand

Die Massedeportation in die Armutsindustrie

Aktion: Leiharbeit fair gestalten

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Öko-Energie. Neue Stromtrassen?

Ein Streit um neue Netze
Von Martin Schnakenberg/Blog Muskelkater

80 Prozent Ökostrom bis 2050 – um das Ziel zu erreichen, müssen nicht nur Windparks und Solaranlagen gebaut werden, sondern auch Stromtrassen. Die sorgen für heftigen Streit. Warum sie gebraucht werden und wo sie gebaut werden sollen – ein Überblick

Soweit erst einmal der Anfang des Berichtes von Dorothea von Trotha (ZDF), der → hier zu lesen ist. Da es ein neues Mediengesetz gibt, wo es heißt, dass Onlineberichte der öffentlich/rechtlichen Anstalten nach einer gewissen Zeit gelöscht werden müssen, sehe ich es als meine Pflicht als Steuerzahler an, diesen Artikel zu erhalten in der Form, dass die Inhalte hier vollständig wieder gegeben werden.

Keine Angst, ich werde es nicht unkommentiert stehen lassen, denn das wäre dumm. Sondern ich werde beweisen, dass hier wieder mit der Volksverdummung umgegangen wird, woran sich die Energie-Konzerne, die Regierung und die Medien gleichsam beteiligen. Beginnen wir mit dem, was in dem Artikel steht: (mehr …)

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Guttenberg: Kein Rücktritt, aber Verzicht des Doktortitel

Die Zeit holt uns ein. Wir alle kennen diesen Spruch. Manchmal passt er auch zu einem selber. Diesmal scheint es unseren obersten Monarchen zu treffen. Karl Theodor Maria Nikolaus Johann Jacob Philipp Franz Joseph Sylvester Freiherr von und zu Guttenberg, Verteidigungsminister der Bundesrepublik Deutschland, ist mit dem Vorwurf konfrontiert, dass er bei seiner Doktorarbeit abgeschrieben haben soll. Genauer gesagt: Er soll Textbausteine und Absätze von anderen Autoren nicht in Zitate gekennzeichnet haben. Nun steht sein Doktortitel zur Diskussion. Von Rücktritt ist aber keine Rede mehr

Tja, der Spott ließ nicht lange auf sich warten.

Juli Seeliger titelte in der TAZ :“Der Lurch des Jahres

In der heutigen TAZ-Seite auf Seite 6 lästerte Niklas Wirminghaus mit der Überschrift: „Neue Probleme mit Googleberg“

Im Internet ist eine Seite eingerichtet worden: Gutenplag Wiki
Dort sollen alle Fakten dokumentiert werden.

Auch in der konservativen Presse kommt der Umfrageliebling nicht gut weg. Die Union witterte natürlich eine linke Kampagne. Deshalb wird er von Schäuble und Merkel noch öffentlich gestützt.
Heute sollte eine Pressekonferenz in Berlin stattfinden. Dieser PK stellte er sich aber nicht. Der Adlige entschuldigte sich und verzichtet vorerst auf seinen Doktortitel.
Seine Erklärungen wurden nur von auserwählten Medienvertreter/Innen abgegeben, berichtete Radio 98,5

Die Hannoverische Tageszeitung hatte gestern noch davon gesprochen, dass der Minister zurücktreten könnte. Es scheint so, als backt er nun kleine Brötchen. Vielleicht hat er ja Glück und die Öffentlichkeit verzeiht ihm auch das. Viele munkeln schon: Wenn er das medial überlebt, sogar noch Nutzen aus der Affäre zieht, dann steht die Tür im Kanzler ganz weit offen.

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Verlage zwingen Medienprojekt zur Aufgabe.

Eine Kanzlei ging im Auftrag von „FAZ“ und „SZ“ gegen das Start-up Commentarist vor. Das Webangebot hatte Links auf Meinungsartikel der Zeitungen gesammelt – die reagierten mit Abmahnungen und zwangen das Medienprojekt zur Aufgabe.

Wir haben einen fulminanten Start erlebt. Commentarist ist auf großes Interesse gestoßen und wir waren überrascht, wie ausdrücklich positiv das Feedback war. Der einfache Zugang & Vergleich von journalistischen Kommentaren kommt gut an. Leider nicht bei allen.

Zwei deutsche Verlage haben mit massiven rechtlichen Schritten gedroht. So massiv, dass wir uns gezwungen sehen, Commentarist in seiner jetzigen Form vom Netz zu nehmen. Wir halten weiter an der Idee einer Meinungsplattform fest und wir werden unsere Zelte wieder aufschlagen….

Andere große Verlage schicken einem zu Weihnachten Lexika als Dank für die Verlinkung von Artikeln … kommentierte der User eBroker bei yigg.de.
Wieder zwei Verlage, die die Chancen des Internet nicht erkennen.


Quellen:

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,745378,00.html

http://www.commentarist.de/

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Berliner/Innen wollen keine Wassergeheimverträge

Berlin: Volksentscheid zu den Wasserverträgen erfolgreich


(mehr demokratie/Berlin)
Dem Volksbegehren „Schluss mit Geheimverträgen – Wir Berliner wollen unser Wasser zurück“ stimmten im Volksentscheid am Sonntag 27 Prozent der Wahlberechtigten zu. Insgesamt hatten sich 27,5 Prozent der Wahlberechtigten beteiligt, 98,2 Prozent davon hatten mit JA gestimmt. Damit hat zum ersten Mal in Berlin ein Volksentscheid die gesetzlich vorgeschriebene Mindestzustimmung von einem Viertel der Wahlberechtigten erreicht. Die zwei vorherigen Volksentscheide „Tempelhof“ 2008 und „Pro Reli“ 2009 waren an diesem Quorum gescheitert.
Das ist ein großer Tag für Berlin und ein großer Tag für die direkte Demokratie. Die Berlinerinnen und Berliner haben an der Urne deutlich gemacht, dass sie mehr Transparenz wollen und sich Geheimverträge nicht gefallen lassen. Zwar wurden die Verträge zur Teilprivatisierung bereits offengelegt. Eine Garantie, dass wirklich alle Vereinbarungen zwischen dem Land Berlin, Veolia und RWE veröffentlicht wurden, gab es jedoch nicht. Die Berlinerinnen und Berliner haben sich richtig entschieden, ihr Recht auf Abstimmung wahrzunehmen und mit der Teilnahme am Volksentscheid für eine komplette Offenlegung einzutreten…..weiterlesen

weitere Infos: Berliner Wassertisch

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Das neue Gewand im Politik-Blog

Letzte Woche haben wir mit dem Politik-Blog, das erste Blog der Netzschau mit dem neuen Outfit ausgestattet.

Welches Blog muss als nächste in die Umkleidekabine?

Als nächste wird das Starter-Blog das endgültige neue Gewand anziehen.
Es wird folgen: Das Wirtschafts-Blog. Danach die Homepage www.dnzs.de.
Das Öko und das Lexika Blog müssen erst mal noch warten. Das Lexika-Blog z.B bekommt einen eigenen Header.

Es geht als0 voran. Schritt für Schritt.

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Das "Geschachere" geht weiter

Das „Geschachere“ ,wie die Taz heute titelte, um die Regelsätze für die Grundsicherung geht weiter. „Wir kennen die Mehrheitsverhältnisse im Bundesrat“ ließ Regierungssprecher Seibert, Ex ZDF Heute Moderator, verkünden. Dabei haben die Liberkons alles auf einer Karte gesetzt. Mit Millionenhilfe für die Kommunen wollten sie Zustimmung erkaufen. Wieder einmal kommt es wohl auf das Saarland an. Dort regieren die Grünen mit CDU/FDP. Morgen muss der Bundesrat „Scheitern“ oder „Zustimmung“ erklären.

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5 Euro in den Vermittlungsausschuss
Von der Leyen feierte ihren Gesetzesentwurf

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1 Jahr Heuchelei und Pfusch der Regierung
Hartz4 gewinnt? Dokumentation des Insider Michael Koslar

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