Die CDU und geplante Geschenke für Zeitarbeitsfirmen

Es war ein klares Urteil. Das BAG hatte letztes Jahr festgestellt, dass die christliche Gewerkschaft CGZP ist nicht tariffähig ist. Sie haben mit den Zeitarbeitsfirmen Gefälligkeitstarifverträge abgeschlossen und somit die Löhne noch weiter nach unten gedrückt.
Nach dem Urteil gegen die CGZP müssen sie nun nachträglich Löhne und Sozialversicherungsbeiträge zahlen, wenn diese eingefordert werden. Davor will der Wirtschaftsflügel der Union sie bewahren und ihrer Klientel ein schönes Weihnachtsgeschenk bescheren.weiterlesen
 Das Geschenk nennt sich:  Amnestie für Zeitarbeitsfirmen.

Das konnten die betroffenen Arbeitgeber doch nicht wissen, hörte man innerhalb der Union., dass das BAG so urteilen würde………..

Weiterlesen

CDU Wirtschaftsflügel will Zeitarbeitsfirmen froh bescheren

Es war ein klares Urteil. Das BAG hatte letztes Jahr festgestellt, dass die christliche Gewerkschaft CGZP ist nicht tariffähig ist. Sie haben mit den Zeitarbeitsfirmen Gefälligkeitstarifverträge abgeschlossen und somit die Löhne noch weiter nach unten gedrückt.
Nach dem Urteil gegen die CGZP müssen sie nun nachträglich Löhne und Sozialversicherungsbeiträge zahlen, wenn diese eingefordert werden. Davor will der Wirtschaftsflügel der Union sie bewahren und ihrer Klientel ein schönes Weihnachtsgeschenk bescheren.  Das Geschenk nennt sich:  Amnestie für Zeitarbeitsfirmen.

Das konnten die betroffenen Arbeitgeber doch nicht wissen, hörte man innerhalb der Union., dass das BAG so urteilen würde.

Unternehmen dürften nicht „dafür bestraft werden, dass sie Tarifverträge eingehalten haben“, zitiert die Frankfurter Rundschau den stellvertretenden Vorsitzenden der Unions-Fraktion, Michael Fuchs.
Dem widerspricht der Peter Schüren, Arbeitsrechtsprofessor an der Uni Münster. Dass die CGZP nach deutscher Rechtsprechung keine Gewerkschaft sei, hätten die Unternehmen schon vor Jahren erkennen können. Schließlich habe die Organisation offensichtlich Tarifverträge nach Wunsch der Arbeitgeber abgeschlossen.

Quelle:  Leiharbeit fair gestalten

Schöne Bescherung!
Vor allem ein Schlag ins Gesicht für die betroffenen Arbeitnehmer, die durch solch eine Amnestie verlieren würden.
Arbeiteber und Scheingewerkschaften, die Hand in Hand das Niedriglohndelta noch weiter nach unten drücken gehören vom Markt..

Ein weiteres Problem. Um Lohnkosten unten zu halten haben Unternehmen längst ein neues Virus verbreitet.
Virus Werkvertrag

Frohe Weihnachten

Weiterlesen

Interview mit Albrecht Müller

Der IG Metall Funktionär Michael Detjen von der IG Metall/Kaiserslautern trifft Albrecht Müller. Albrecht Müller forderte die Gewerkschaften für die zukünftigen Tarifrunden auf mit gesamtwirtschaftlichen Begründungen in die Debatte zu gehen.

Nämlich: Das die Exportüberschüsse der Deutschen Volkswirtschaft zu Gunsten des Defizitabbau anderer Euroländer über kräftige Lohnsteigerungen auszugleichen, um ein stabiles Gleichgewicht in der Wirtschaftspolitik in Europa herbeizuführen.
Außerdem rät Müller den Gewerkschaften mehr für die gesetzliche Rente zu kämpfen und sich nicht einseitig an die SPD zu binden. Müller selbst ist Mitglied der SPD.

Weiterlesen

Kontext: Interview mit Ulrike Herrmann

update 16.12.2011 – Anmerkungen von Marty Ludischbo im Wirtschafts-Blog : link
Ursprungspost vom 12.12..2011

Euro wird ohne Eingreifen der EZB zerbrechen / Merkel muss Blockade aufgeben Wenn die Europäische Zentralbank nicht einschreitet und wie andere Zentralbanken Staatsanleihen aufkauft, dann bricht der Euro auseinander, sagt Ulrike Herrmann. Das sei keine Frage von Monaten sondern von Wochen. Die Folgen wären katastrophal. Staaten an der Peripherie wie Griechenland würden auf den Stand von Albanien zurückfallen. Deutschland hätte in Folge eines Crashs wirtschaftliche Schäden in Höhe von bis zu einer Billionen Euro und Massenentlassungen zu verkraften. Daher müsse Bundeskanzlerin Merkel ihre Blockadepolitik gegen den Aufkauf von Staatsanleihen durch die EZB und gegen Eurobonds aufgeben.  Quelle Kontext/TV

 

Weiterlesen

Anmerkungen zu einem Interview mit Ulrike Herrmann – Eurobonds und EZB

Ulrike Herrmann, Ökonomin,Journalistin und Buchautorin, warnt in einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin Kontext_tv vor einem Eurocrash, dass wir mit freundlicher Genehmigung von Kontext MA Fabian Scheidler veröffentlichen durften.
Interview mit Ulrike Herrmann
Hierzu ein paar eigene Anmerkungen.

Ich bin mit Ulrike Herrmann in der Analyse sehr oft einer Meinung. Ich bin mir aber nicht so ganz sicher, ob die, wahrscheinlich eher rhetorische Formulierung, Furcht vor einem morgigen Eurocrash nicht etwas übertrieben ist.

Sicher die Zeit rennt und die Notwendigkeit, kurzfristige Maßnahmen sind leider nicht wegzudiskutieren.
Trotzdem noch mal so ein, zwei,drei  Anmerkungen:

1. Eurobonds sind durch die Verteuflung der Wirtschaftspresse dämonisiert worden
Eine gemeinsame Währung mit 17 regionalen Staatsanleihen ist in der Tat blödsinnig. Das gibt es in der Tat nirgendwo auf der Welt. Ein Konstruktionsfehler, der uns immer wieder einholt. Auch ich habe die Frage bereits hier thematisiert.
Ob das sofort wirkt steht aber leider auf einem anderen Papier. Vielleicht ist es selbst dafür schon zu spät. Langfristig ist das aber notwendig.
Leider haben wir eine noch ganz andere Problematik. Die Mainstream Presse, allen voran die Springer Presse, das Handelblatt und andere Wirtschaftsmagazine haben Eurobonde als „Teufelszeug“ gebrandmarkt.
Ich denke mal aus Angst, dass Deutschland nicht mehr diese niedrigen Zinsen bezahlen muss. Dabei ist das aber überhaupt nicht erwiesen. Die angebotsorientierte Glaubensgemeinschaft hat es über Meinungsmache allerdings geschafft, dass wahrscheinlich jede Partei Prozente verlieren wird, wenn sie Eurobonds fordern. Dabei kann alles andere teurer werden.

Netzschauen Sie auch diesen Artikel hier auf den NachDenkSeiten  

2. Ankauf von Staatsanleihen/ Risiken und Notwendigkeit
Durch den Ankauf von Anleihen durch die EZB sehe ich folgende Gefahr, dass mit neuem liquidem Geld erneut die Finanzmarktblase gefüttert wird.
Der Ankauf von Staatsanleihen durch die EZB sollte mit einer strengen Finanzmarktregulierung gekoppelt sein. Dazu gehört das Verbot von CDS Bomben und Wetten auf undurchsichtige Derivaten.
Außerdem muss die Bankensubventionierung zurückgefahren werden. Es kann doch nicht sein, das die Geschäftsbanken sich quasi monopolistisch billiges Zentralbankgeld leihen dürfen, um dann teuer Kredite an Staaten zu vergeben. Die Staaten müssen die Möglichkeiten bekommen, sich direkt bei der EZB zu finanzieren.
Die Eurostaaten müssen dann dafür sorgen, dass die liquiden Mittel auf die Realwirtschaft durchschlagen…..

Inflation ist das geringere Übel. Vermögende müssen sich an den Krisenkosten beteiligen.
Würden die neuen liquiden Mitteln durch solch einer Maßnahme auf die Realwirtschaft durchschlagen, was nicht zu erwarten ist, dann, und nur dann würde diese Maßnahme inflationäre Wirkungen haben. Aber das ist das kleinste Übel von allen. Denn: Wenn es dann gelingt, die Arbeitnehmerentgelte real zu steigern, hätten wir sogar Umverteilungseffekte. Und wenn dadurch Vermögen entwertet wird, ist das auch nur gerecht, denn die Vermögenden sind bisher am besten durch die Krise gekommen. Während die Unterschicht kaum noch Perspektiven hat, die Mittelschicht den Großteil der finanziellen Lasten aufgedrückt bekommt und unser Gemeinwesen, insbesondere in den strukturschwachen Regionen, dahinvegetiert.

Nochmal zur Erinnerung.
Die Staatsschulden sind in den letzten 3 Jahren deshalb so rasant angestiegen, weil die Staaten Banken gerettet haben und Konjunkturprogramme finanzieren mussten.
Das Geld haben die Staaten sich dann wiederum bei den Geretteten geliehen. Und weil die so dankbar waren, nehmen sie dafür noch teure Zinsen.
Deswegen ist die Forderung, die Vermögenden sollen sich an den Krisenkosten beteiligen, eigentlich doch sehr bescheiden. Oder?

Fazit:
Eurobonds müssen langfristig, eingebettet in einer ganzheitlichen Staatsfinanzierungs-Konstruktion,
etabliert werden.
Der Ankauf von Staatsanleihen durch die EZB , eingebettet in andere politische Rahmenbedingungen, darf in der Tat nur das Ultima Ratio (das letzte Mittel sein).  Wenn nichts anderes mehr geht. Meiner Meinung nach bleibt aber noch ein wenig Zeit, Ist es dann aber 5 vor 12  hat Ulrike Herrmann absolut recht.
Was soll dann noch helfen, außer der Zusammenbruch des Euroraums?
Die EZB muss dann eingreifen. Ob die Kanzlerin das will oder nicht.
Die Sparunion von Merkozy ist kaum die Lösung. Bin gespannt, wann sie das merkeln ähh merken.

—————————————————————————————-

LA NS
Linkempfehlungen zur Person/Autorin
Ulrike Herrmann

werden fortlaufend im Linkblog
der Netzschau gesetzt.

——————————————

Weiterlesen

Hinweis: Artikel aus dem Blognetz

hsgvon Pewi – Herausgeberin des Blog: heut schon gedacht
Das 4. Zeitalter der Menschen hat begonnen.

Das Zeitalter der Auslese. Diejenigen, die als ökonomisch nicht mehr relevant eingeordnet werden, werden verhungern oder an unbehandelten Krankheiten sterben müssen.
Die Grundlagen wurden gelegt unter Kanzler Schröder. Die SPD eröffnete als Regierungspartei in trauter Gemeinsamkeit mit den Grünen 2003 ihre Agenda 2010. Zu diesem Zeitpunkt legte die SPD fest, um wen sie sich in Zukunft kümmern wollte. Als ehemals gestandenen Arbeiterpartei mit großen Traditionen bis hweiterlesenin zu Willy Brandt, kehrte sie ihrer Klientel den Rücken, um im Konzert der Großen, der wirklich Reichen, spielen zu können. Sie wollte endlich nach ihren Posten in Regierung und Bundestag abkassieren. Die SPD öffnete den Weg für Merkel und Co…….

 

Weiterlesen

Das 4. Zeitalter der Menschen hat begonnen.

hsgvon Pewi – Herausgeberin des Blog: heut schon gedacht

Das Zeitalter der Auslese. Diejenigen, die als ökonomisch nicht mehr relevant eingeordnet werden, werden verhungern oder an unbehandelten Krankheiten sterben müssen.

Die Grundlagen wurden gelegt unter Kanzler Schröder. Die SPD eröffnete als Regierungspartei in trauter Gemeinsamkeit mit den Grünen 2003 ihre Agenda 2010. Zu diesem Zeitpunkt legte die SPD fest, um wen sie sich in Zukunft kümmern wollte. Als ehemals gestandenen Arbeiterpartei mit großen Traditionen bis hin zu Willy Brandt, kehrte sie ihrer Klientel den Rücken, um im Konzert der Großen, der wirklich Reichen, spielen zu können. Sie wollte endlich nach ihren Posten in Regierung und Bundestag abkassieren. Die SPD öffnete den Weg für Merkel und Co.

Zuerst wurden weite Teile der Bevölkerung einer Ökonomisierung unterzogen. Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen, wie Müntefering sinngemäß verkündete. Danach handelte man, in dem in Deutschland Zwangsarbeit eingeführt wurde. Die 1. Zwangsarbeit nach dem 3. Reich, den Faschisten, denen Millionen von Menschen geopfert wurden. Aber was machts. Wir hecken wie die Karnickel und sind immer viel zu viele.  (mehr …)

Weiterlesen