Einigung! 6,3% nach 24 Monate- Reglungen für Azubis

Wie bereits gestern durchgesickert, haben sich die Tarifparteien geeinigt. Vorgesehen sind schrittweise 6,3% ( effektiv 6,42%) nach 24 Monate und bessere Reglungen für die Auszubildenden. Mit einer sozialen Komponente (höhere Entgeltsteigerungen in den unteren Einkommensgruppen) konnten sich die Gewerkschaften wieder einmal nicht durchsetzten. Arbeitgeber halten Ergebnis für vertretbar

Netzschauen Sie hier in den Pressemitteilungen der Tarifparteien:
Pressemitteilung verdi
–                      Flugblatt VerhandlungsergebnisTarifinformation-extra-5-2012-zur-Tarifeinigung-im-ffentlichen-Dienst-vom-31.3.2012 (auf das pdf Sympol klicken)

Pressemitteilung VKA

Pressemitteilung dbb Tarifunion

Mit unseren neuen Entgeltrechner lässt sich ausrechnen, was der bevorstehende Abschluss nun für „mich“ nominal und real bedeuteten wird.
Der Rechner berechnet die schrittweisen Erhöhungen auf die Laufzeit von 24 Monaten.

Bevor die verdi Tarifkommission endgültig zustimmt, wird noch eine Mitgliederbefragung durchgeführt.

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Brutto-Nominal & Reallohnrechner 2012

Es ist durchgesickert.Um kurz nach 00:00Uhr Lt. DPA soll der öffentliche Dienst mit 6,3% abschließen. In mehreren Stufen-24 Monate Laufzeit. Das wurde aber lt N24 Ticker um 00:30 wieder dementiert. „Es liegt kein offizielles Arbeitgeberangebot vor“ wird da ein ver.di Sprecher zitiert.

Genauere Zahlen liegen uns also über das Wochenende noch nicht vor. Samstag und Sonntag werden wir voraussichtlich nicht online sein.
Mit unseren neuen Entgeltrechner lässt sich ausrechnen, was ein möglich bevorstehende Abschluss  nun für „mich“ nominal und real bedeuteten könnte.

2416851_0ccb65d903_lBrutto-Entgeltrechner Version 2012
(erstellt in Open Office – Download als ods / als xls) *


*Der Entgeltrechner ist schreibgeschützt und muss vor Benutzung auf die Festplatte gespeichert werden.

Viel Spaß damit
….und schönes Wochenende

Bertram Rabe

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Tarifrunde ÖD! Durchbruch?

Seit heute Nachmittag wird in den Medien spekuliert, dass die Arbeitgeber ca. 5,8% auf zwei Jahre für denkbar halten. Nun meldet die Tagesthemen, dass Frank Bsirske mit der Bundestarifkommission berät.

N24 berichtet schon von einem Durchbruch.

Auch stern-online will einen Durchbruch sehen.

Da heißt es:

(…)Bsirske wollte zu den Inhalten der Tarifeinigung der Verhandlungsspitzen von Bund und Kommunen mit den Gewerkschaften zunächst keine Details nennen. „Aber so viel will ich sagen, dass diese 5,8 Prozent mit dem, was wir hier diskutieren, nichts zu tun haben und eine Ente sind“, sagte Bsirske zu einem angeblichen Arbeitgeberangebot von Bund und Kommunen in dieser Höhe.(…) Quelle stern.de

Knackpunkt ist ja die soziale Komponente für die unteren Einkommensgruppen.
Lt Tagesthemen soll Bsirske Schwierigkeiten haben ein angeblich gefundenes Verhandlungsergebnis der großen Tarifkommission zu erklären. Das deutete darauf hin, dass gerade punkto soziale Komponente nicht das Ergebnis ist, was die Funktionäre in dem Gremien erwarten.

Es bleibt spannend.
Die Bundestarifkommission entscheidet lt.verdi Satzung über die Annahme eines Verhandlungsergebnisses.

update 23:42 Im N24 läuft gerade eine Eilmeldung: Da heißt es. 6,3 % in mehreren Schritten – 24 Monate Laufzeit. Von sozialer Komponente erstmal keine Rede. Die Tarifkommissionen der Gewerkschaften beraten

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FDP schickt Schleckerfrauen sofort in die Arbeitslosigkeit

Die FDP – Minister von Niedersachsen, Sachsen und Bayern haben die Kreditbürgschaften für die Auffanggesellschaft für Schlecker platzen lassen. Damit ist das Thema Auffanggesellschaft wohl vom Tisch und die Schleckerfrauen werden wohl nun sofort in die Arbeitslosigkeit entlassen.
Entlassen die Wählerinnen und Wähler die rechts-liberale Marktpartei „FDP“ nun auch endgültig in die politische Bedeutungslosigkeit?

Eines muss man der FDP lassen. Ihrren marktradikalen Prinzipien sind sie diesmal treu geblieben. Zumindest jetzt. „Die finden schnell wieder einen Job“ höhnten einige FDP Männer in die Mikrofone der Fernsehanstalten. 
Wahrscheinlich dachten sie: „Es geht ja nur um Verkäuferinnen und Verkäufer.“
Als es um die Kreditabsicherungen für Banken und Versicherungen  durch Steuergelder ging (Eurohilfen, EFFM,ESM) stehen sie bei der Kanzlerin Gewehr bei Fuß.

„0% ist für diese Partei noch zu viel für die FDP“
, empörten sich Schlecker Betriebsrätinnen in den Medien.

Der Spiegel sagt: FDP ist pleite.(zum Artikel)
Die CDU und die Kanzlerin schweigen.

11000 Schlecker-Mitarbeiterinnen stehen nun auf der Straße (link)
„Das Nein zur Finanzierung der Transfergesellschaft ist für die Schlecker-Frauen eine Katastrophe, denn sie stehen wahrscheinlich schon Ende dieser Woche ohne Job auf der Straße“, sagte Stefanie Nutzenberger, ver.di-Bundesvorstandsmitglied für den Handel. „Die Frauen haben mit aller Kraft für eine bessere Perspektive, wie sie etwa eine Transfergesellschaft bieten kann, gekämpft. Das ist ein herber Schlag für die Schlecker-Frauen und ein bitteres Armutszeugnis für unser Land“, so Nutzenberger. Und lässt die Schlecker-Frauen verzweifeln. (1)

Natürlich darf man aber an dieser Stelle das Managementversagen der Schlecker-Familie nicht unerwähnt lassen.
Die Auffanggesellschaft wäre aber nicht nur für die nun fast arbeitslosen Mitarbeiter/Innen gut gewesen. Auch die übrig geblieben Beschäftigten hätten deutlich bessere Chancen ein sozialverträgliches Restrukturierungsprogramm des Insolvenzverwalter entgegenzusehen. Außerdem kann es nun durchaus sein, dass doch noch mehr Kündigungen folgen könnten.
Viele Hoffnungen scheiterten.
Die Wählerinnen und Wähler in den bevorstehenden Landtagswahlen können die passende Antwort dazu geben.

(1) verdi: Der FDP sind die Schleckerfrauen völlig egal (link)

Dieser Artikel ist auch auch hier veröffentlicht worden

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Blog2Blog
PeWi – heut schon gedacht?
So grienst die Grinsekatze
Jens Berger -NachDenkSeiten Die FDP und die Schleckerpleite-Polittaliban außer Kontrolle


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LA NS
Linkempfehlungen zum Thema:

Insolvenz-Schlecker

 


Linkempfehlungen werden fortlaufend im Linkblog 
der Netzschau gesetzt.

Haben Sie auch noch einen interesannten link zu diesem Thema?
Hintzerlassen Sie dann ein kommentar oder schicken Sie uns eine eMail an redaktion@dnzs.de

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Peinliche Wahlkampfaktion von CDU-Anhängern

Über Geschmack lässt sich wirklich streiten. Anonyme *1 Sympathisanten von Norbert Röttgen zeigen bei Facebook NRW Ministerpräsidenten Hannelore kam weni kraftKraft(SPD) mit aufgeklappten Kopf und titeln: „Ohne Köpfchen bleibt nur die Kraft“.
In einigen Blogs wird ungewöhnlich scharf diskutiert.

weiterlesen
Im Pottblog outete sich die Gruppe, dass die Kampagne privat ist und somit keine abgesegnete CDU-Kampagne sein soll.

*1update: 28.03.2012 Handelsblatt: Merkels Ex-Sprecher Gemein soll hinter der Kampagne stecken!

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Öffentliche Arbeitgeber müssen jetzt ein Zeichen setzten…..

In einem Ausblick auf die Tarifrunde 2012 habe ich angemerkt, dass die diesjährige Tarifrunde im Schatten der Eurokrise stattfindet. Und genau deshalb ist eine abgestimmte Lohnpolitik im Euroraum notwendig, um eben auch die wirtschaftlichen Ungleichgewichte in einem ersten Schritt zu korrigieren.

Im Öffentlichen Dienst kann der Staat als Arbeitgeber mit guten Beispiel vorangehen.
Es sieht nicht so aus, dass sie, die öffentlichen Arbeitgeber, das tatsächlich wollen. . Im Gegenteil 3,3& auf 24 Monate verteilt. (Verdi berechnet 1,77 pro Jahr/  Bertram Rabe berechnet tabellenwirksam auf 24 Monate ca.2,54%)
Egal wie man das nun auch rechnet:
Das bedeutet Reallohnverlust. Und es bedeutet keinen Beitrag, um die wirtschaftlichen Ungleichgewichte entgegenzuwirken.

In diesem Zusammenhang noch eine Leseempfehlung:
Jens Berger von den NachDenkSeiten knüpft in einem Beitrag vom 21.03.2012 genau da an:…

weiterlesen im Wirtschafts-Blog

 

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Alle Artikel zur Tarifrunde ÖD –
…. einfach auf den Grafik-Button klicken !!!

 

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Peinliche Wahlkampfaktion von CDU-Anhängern

Über Geschmack lässt sich wirklich streiten. Anonyme Sympathisanten von Norbert Röttgen zeigen bei Facebook NRW Ministerpräsidenten Hannelore kam weni kraftKraft (SPD) mit aufgeklappten Kopf und titeln: „Ohne Köpfchen bleibt nur die Kraft“.
In einigen Blogs wird ungewöhnlich scharf diskutiert.

Im Pottblog outete sich die Gruppe, dass die Kampagne privat ist und somit keine abgesegnete CDU-Kampagne sein soll.


Jens M vom Pottblog sagte zurecht:

(…)Dort fährt man eine Kampagne, die sich für „Muttis Klügsten” (so eine Berliner Bezeichnung von Norbert Röttgen) einsetzt.
Auffällig ist an der Seite vor allem eines: Man versucht dort frontal eigene inhaltliche Aussagen zu vermeiden und stattdessen Hannelore Kraft (SPD), die Ministerpräsidentin von Nordrhein-Westfalen, anzugreifen.(..)
zur Quelle Pottblog

Die Ruhr-Barone endeckten wohl mit als erste diese Kampagne: Stefan Laurin sagte dort: Röttgen und das Stinktier

„Vielleicht hat Norbert Lammert doch recht“ grübelt Thomas Knüwer.
Unter anderem hält Knüwer Lammerts Äußerung für „nicht tragfähig, dass im Internet anonyme Horden die Meinungsfreiheit missbrauchen.“
„Nur wenige Stunden später mu
ss ich mich wohl ein Stück weit revidieren.“

Also das finde ich eigentlich nicht. Ich finde die Kampagne auch geschmacklos.
Damit können die Anhänger von Norbert Röttgen sich zwar gegenseitig feiern und mobilisieren. Aber zu einer inhaltlichen Auseinandersetzung taugt das genauso wenig wie das Mär von der „Schuldenkönigin“.

Ich habe mit dem Redaktionsacount auf dieser Kampagnen Seite nur ein Satz gepostet:

„Peinliche Kampagne…“
Ich denke mehr braucht man dann dazu wirklich nicht mehr sagen.

update: 28.03.2012 Handelsblatt: Merkels Ex-Sprecher Gemein soll hinter der Kampagne stecken!

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Öffentliche Arbeitgeber müssen jetzt ein Zeichen setzten. Es geht auch um politische Verantwortung für die Eurokrise

In einem Ausblick auf die Tarifrunde 2012 haben wir feststellen können, dass die diesjährige Tarifrunde im Schatten der Eurokrise stattfindet. Und genau deshalb ist eine abgestimmte Lohnpolitik im Euroraum notwendig, um eben auch die wirtschaftlichen Ungleichgewichte in einem ersten Schritt zu korrigieren. Dazu auch eine Leseempfehlung.

Ausblick zur Tarifrunde 2012
Lohnpolitik Im Schatten der Eurokrise- Herausforderung der Gewerkschaften
Teil 1
Teil 2

Im Öffentlichen Dienst kann der Staat als Arbeitgeber mit guten Beispiel vorangehen.
Es sieht nicht so aus, dass sie, die öffentlichen Arbeitgeber, das tatsächlich wollen. . Im Gegenteil 3,3& auf 24 Monate verteilt. (Verdi berechnet 1,77 pro Jahr/ Bertram Rabe berechnet tabellenwirksam auf 24 Monate ca.2,54%)
Egal wie man das nun auch rechnet:
Das bedeutet Reallohnverlust. Und es bedeutet keinen Beitrag, um die wirtschaftlichen Ungleichgewichte entgegenzuwirken.

In diesem Zusammenhang noch eine Leseempfehlung:
Jens Berger von den NachDenkSeiten knüpft in einem Beitrag vom 21.03.2012 genau da an:

Titel: Tarifrunde 2012 – Medizin für eine kränkelnde Volkswirtschaft

„Die Zeichen stehen auf Sturm. Nachdem die Arbeitgeberseite trotz Warnstreiks bis dato noch nicht ernsthaft auf die Forderungen der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di eingegangen ist, droht dem Land nun ein zäher Arbeitskampf mit massiven Streiks im öffentlichen Dienst. Dabei sind die Forderungen der Arbeitnehmer nicht nur im Sinne der Frage eines gerechten Lohns gerechtfertigt, sondern stellen ein zwingend notwendiges Korrektiv für die Ungleichgewichte innerhalb der Eurozone dar. Da bei den Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst der Staat auf Seiten der Arbeitgeber verhandelt, könnte hier die Politik endlich ein Zeichen setzen, gelten die Verhandlungen doch auch als Vorlage für etliche Tarifverhandlungen, die in den nächsten Monaten anstehen…….“

weiterlesen
NachDenkSeiten

Die dritte Verhandlungsrunde findet am 28./29. März 2012 in Potsdam statt.

Die öffentlichen Arbeitgeber müssen nun ein Zeichen setzten. In Verantwortung. Die Warnstreiks an den Flughäfen sollten der letzte Nachdenkzettel sein. Sie können sich nicht einfach hinter den „leeren Kassen“ verstecken. Sie haben auch Vorbildfunktion für die Tarifrunden in anderen Branchen. Hier geht es auch um wirtschaftliche Vernunft und politische Verantwortung für wirtschaftliche Fehlentwicklungen in der Eurozone.

Die Gewerkschaften müssen hart bleiben,irgendwie.

 

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LA NS
Linkempfehlungen zum Thema:
wirtschaftliche Ungleichgewichte

Tarifrunde 2012

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"Aktion Fair-Play" – Europaweite Demo am 31.03.2012

Die Gruppe „Aktion Fair Play“ wurde gegründet um deutschlandweit gegen das grausame Morden an Straßentieren in der Ukraine im Vorfeld der EM 2012 zu protestieren.

Es haben sich viele Menschen in den meisten großen Städten zusammen gefunden um gegen die Tötungsaktion in der Ukraine zu protestieren… Dank FB und anderen grossen Communitys konnten die Mahnwachen bisher zügig organisiert werden.

Am 31.03.2012 findet eine europaweite Demonstration statt.

Dazu gibt es hier ein Video auf youtube:

weiterer Artikel zum Thema hier im Öko-Blog

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Politik-Blog: Was ist eigentlich los in Syrien?
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Alle Artikel zur bevostehenden Neuwahlen in NRW: NRW  Wahl 2012

Wirtschafts-Blog: BAG Urteil: Altersabhänige Staffelung der Urlaubsdauer verstößt geegn AGG

Tarifrunde 2012 ÖD – Arbeitgeber geben ein erstes Abgebot ab. 2,54% auf 24 Monate Laufzeit
21.03.2012 In NRW fuhr nix mehr... Warum nicht in Berlin?

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Rudi Homann: Sachsen. Verwaltung lehnt Verbot von „Thor-Steinar“ Kleidung im Landtag ab

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