UmFAIRteilen- Aktionstag 2012

UmFAIRteilen – Aktionstag in Bochum (29.09.2012)

Ein Vor-Ort- Bericht von Marty Ludischbo hier
..und hier einige Bilder* vom Aktionstag in Bochum
Videos aus Bochum – zusammengestellt vom Blog „Irre es handeln die Falschen“ hier netzschauen

P1090806

UmFAIRteilenTag in Köln

Ein Youtube Video – eigenstellt im Blog: Irre es handeln die Falschen (hier netzschauen)

Presseinformationen – Aktionsbündnis UmFAIRteilen hier

—————————– Die Bilder in der Netzschau können privat und für nicht-kommerzielle Zwecke genutzt und vervielfältigt werden.

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UmFAIRteilen – Reichtum besteuern! Aktionstag am 29.9.12

+++++ACHTUNG! AM SAMSTAG, den 29.9.2012 wurde GEGEN DIE UNFAIRE VERTEILUNG DEMONSTRIERT!+++++  hier

Fehlende Kita-Plätze, geschlossene Bibliotheken, mangelhafter Nahverkehr – der öffentlichen Hand fehlt das Geld für wichtige Investitionen. Dem stehen gigantische private Vermögen entgegen. Sie müssen wieder an der Finanzierung unseres Gemeinwesens beteiligt werden – mit einer einmaligen Vermögensabgabe und einer dauerhaften Vermögensteuer. Mit einem bundesweiten Aktionstag am Samstag, 29. September 2012 fordert das Aktionsbündnis „UmFairteilen“ dies ein – in Berlin, Bochum, Frankfurt, Köln, Hamburg und weiteren Städten. Machen Sie mit!

Vermögensverteilung!
– lt.  den Zahlen des Deutschen Institut für Wirtschaft DIW besitzen ca. 10% der Bundesbürger mehr als 60% (vor ca. 20 Jahren waren es noch ca. 44%) des gesamten Volksvermögen (gerechnet mit Betriebsvermögen – ab 17 Jahre)

– lt den Zahlen des aktuellen Armutsbericht der Bundesregierung (Entwurf) besitzen 10% der Bundesbürger ca. 53%.

Der Unterschied in den Zahlen liegt in der Methode. Der DIW berechnet ab dem 17 Lebensjahr, die Bundesregierung zählt die Babys mit. Deswegen sehen die Zahlen der Bundesregierung etwas schöner aus.

PS::
Übrings: – Wer reich und mehr Chancen haben möchte und/oder das auch alles so gerecht findet, wie es ist – und deshalb am Samstag nicht demonstrieren wird … Hierzu ein Tipp von der Wirtschaftsjournalistin Ulrike Herrmann:

Wer reich sein will, sollte sich als Baby die richtigen Eltern aussuchen.
Quelle: Reich und reich gesellt sich gerne

 

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Mein Senf zum Bochumer Musikzentrum und das der BdSt das Projekt als Steuerverschwendung einordnet.

Musikzentrum in Bochum! Über dieses Kulturprojekt streiten sich ganz viele Bochumerinnen und Bochumer. Manchmal fast noch mehr, als über das momentane 2.Liga Mittelmaß unseres Fußballclubs VfL. (gestern 0:0 bei den Zebras)

Jetzt hat der Bund der Steuerzahler (BdSt) das Projekt in seinem Schwarzbuch für Steuerverschwendung aufgenommen. Der Pottblog berichtete.

Jetzt mag ja der Hinweis auf Steuerverschwendung generell berechtigt sein, wenn es eine ist. Hier würde ich aber eher von einer politischen Entscheidung sprechen, die jemand gut oder schlecht finden kann. Deswegen finde ich es überhaupt nicht angemessen hier von Steuerverschwendung zu sprechen. (mehr …)

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IMK: Polarisierung von Einkommen destabilisiert die Wirtschaft

NachDenkSeiten - Die kritische Website

Die privaten Vermögen in Deutschland sind zunehmend ungleich verteilt. Das unterstreicht, nach verschiedenen wissenschaftlichen Untersuchungen, auch der Entwurf für den neuen Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung. Die Einkommen haben sich ebenfalls stark auseinander entwickelt. Das ist nicht nur ein Gerechtigkeitsproblem, zeigt eine aktuelle Untersuchung: Die zunehmende Ungleichheit in Deutschland und anderen Staaten hat die Finanz- und Wirtschaftskrise mit verursacht, die bis heute nachwirkt. Zu diesem Ergebnis kommen Dr. Till van Treeck vom Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) in der Hans-Böckler-Stiftung und Simon Sturn von der University of Massachusetts in Amherst.[*]

Materialien zur Armut, zusammengestellt von Wolfgang Lieb.

zum Artikel

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Wahlen in den Niederlanden

Die Niederländer haben gewählt.- bzw neu gewählt.
Weil die Tolerierung durch den Islam-Hasser und Euro-Kritiker Wilders scheiterte, waren in unserem Nachbarland Neuwahlen notwendig. Gewonnen haben die Rechts-Liberalen (VVD) unter Ministerpräsident Rutte. Wilders (Partij voor de Vrijheid – PVV)Stimmenanteile halbiert. Auch die Sozialdemokraten (PvdA) konnten Zuwächse verzeichnen. Jetzt wird über eine große Koalition aus VVD und PvdA spekuliert. Das ist so, als würde in Deutschland, die FDP unter einem Bundeskanzler Philipp Rösler eine Koalition mit Gabriels SPD eingehen.   weiterlesen

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Newahlen in den Niederlanden 2012

Die Niederländer haben gewählt.- bzw. neu gewählt.
Weil die Tolerierung durch den Islam-Hasser und Euro-Kritiker Wilders scheiterte, waren in unserem Nachbarland Neuwahlen notwendig. Gewonnen haben die Rechts-Liberalen (VVD) unter Ministerpräsident Rutte. Wilders (
Partij voor de Vrijheid – PVV) Stimmenanteile fast halbiert. Auch die Sozialdemokraten (PvdA) konnten Zuwächse verzeichnen. Jetzt wird über eine große Koalition aus VVD und PvdA spekuliert. Das ist so, als würde in Deutschland, die FDP unter einem Bundeskanzler Philipp Rösler eine Koalition mit Gabriels SPD eingehen.

Große Koalition?
Früher wäre eine große Koalition in Holland, ähnlich wie hier in Deutschland, aus Christdemokraten und Sozialdemokraten bezeichnet worden. Die Christlichen liegen aber nur noch bei 8,5% und sind somit eine Splitterpartei. Das Liberal-Konservative Bürgertum in den Niederlanden sucht ihr Heil bei der VVD. Man kann sie prinzipiell mit der FDP vergleichen.

Progressives Bündnis?
Es ist wohl auch kein Mitte-Links Bündnis möglich. (PvdA, Linke (SP) Grooen Links, D66.) Das ist aber ohnhin kaum vorstellbar, weil ähnlich wie in der „Bonds-Republik-Duitsland“ die progressiven Parteien untereinander zerstritten sind.

Hier das vorläufige Wahlergebnis:

Partei

VVD (Rechts-Liberale)

Sitze

41

in %

26.5%

zu 2010

6.1%

faktische Stimmen

2481934

SP (Linke)

15 9.6% -0.1% 904496
Soeverein Onafh. Pioniers NL 0 0.1% 0.1% 12903
SGP 3 2.1% 0.3% 196823
Politieke Partij NXD 0 0.0% 0.0% 68
Piratenpartij 0 0.3% 0.2% 30438
Partij voor Mens en Spirit 0 0.2% -0.1% 18357
Partij voor de Vrijheid

(Rechtspopulisten-Wilders)

15 10.1% -5.2% 946557
Partij voor de Dieren 2 1.9% 0.6% 180081
Partij van de Toekomst 0 0.1% 0.1% 8193
Partij van de Arbeid

(Sozialdemokraten)

38 24.7% 5.1% 2321668
Nederland Lokaal 0 0.0% 0.0% 2887
Libertarische Partij 0 0.0% 0.0% 4158
Liberaal Democratische Partij 0 0.0% 0.0% 2358
GroenLinks (Grüne)

4 2.3% -4.3% 216438
Democratisch Politiek Keerpunt 0 0.1% 0.1% 7601
D66 (Links-Liberale)

12 7.9% 1.0% 741978
ChristenUnie 5 3.1% -0.1% 293081
CDA (Christdemokraten)

13 8.5% -5.1% 798491
Anti Europa Partij 0 0.0% 0.0% 2051
50PLUS 2 1.9% 1.9% 176285

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Quellen:

http://verkiezingen.ad.nl/uitslag/resultaten.html http://www.volkskrant.nl/ Niederländische Parlamentswahlen 2012 – Wikipedia (link)

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Weitere Links zum Thema:
Florian Rötzer -Telepolis –
Holland Wahl bestätigt die deutsche Linie (Link)

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Ordnungspolitischer Fehler mit Folgen- Schlecker-Beschäftigte gehen wohl leer aus

Im März sorgte die FDP dafür, dass es keine Transfergesellschaft für die Schlecker-Beschäftigten gegeben hatte. Ein ordnungspolitischer Fehler mit Folgen. Schlecker ist endgültig pleite. Im Juni wurde beschlossen: Schlecker wird abgewickelt.
Die Beschäftigten haben jetzt zwar Ansprüche, gehen aber wohl meist leer aus. Die FDP, damals in Umfragen bei ca. 2%, liegt heute schon wieder fast über 5%.

In einer Pressemitteilung von Verdi hieß es am 06.09.2012:

Die Beschäftigten der Pleite gegangenen Drogeriemarktkette Schlecker bekommen ihre Abfindungen nicht. In der Insolvenzmasse sei nicht ausreichend Vermögen für die Gläubiger und die Beschäftigten, stellte das Ulmer Amtsgericht zum Insolvenzverfahren fest. Der juristische Begriff für diesen Sachverhalt ist „Masseunzulänglichkeit“. „Die Feststellung des Ulmer Amtsgerichts über die Masseunzulänglichkeit hat weitreichende Folgen für die ehemaligen Schlecker-Beschäftigten, denen nun auch die letzte Hoffnung auf eine finanzielle Entschädigung genommen ist“, sagte Stefanie Nutzenberger, ver.di-Bundesvorstandsmitglied für den Handel.
Quelle

Eine Transfergesellschaft hätte zwar bewirkt, dass der ALG-Bezug sich verzögert und die Beschäftigten auf Abfindung verzichtet hätten müssen, allerdings wäre die Chance einen Investor zu finden größer gewesen. Nun aber haben wir viele Verlierer, die gekündigten Beschäftigten, die allesamt kaum Chancen auf eine Abfindung haben. Ebenfalls die Beitragszahler/-innen, weil es nun für die Arbeitslosenversicherung noch teurer wird.

weiter PM verdi

In letzter Konsequenz sei nicht nur die Transfergesellschaft an der FDP und deren Politik der sozialen Kälte gescheitert, sondern auch die Einlösung der Ansprüche auf eine Abfindung der ehemaligen Schlecker-Frauen und -Männer. „Ich frage mich, ob Herr Rösler noch guten Gewissens schlafen kann oder sich bereits Gedanken über seine eigene Anschlussverwendung macht“, so Nutzenberger.

Dass die Politik sich weigerte, die Bürgschaft von 70 Millionen Euro für die Einrichtung einer Transfergesellschaft zu bewilligen, dafür zahle jetzt der Beitragszahler: Auf mehr als das Doppelte jener Bürgschaftssumme müssen die Bundesagentur für Arbeit nun verzichten.
Quelle

Das war eine „ordnungspolitische Glanzleistung“ – auf Kosten der Schlecker-Beschäftigten – die die marktgläubige FDP mit zu verantworten hat.  Die Rechts-Liberalen haben, Stand Heute, nach einigen Umfragen wieder über 5%.
(Quelle wahlrecht.de Stand 06.09)

Kommentar überflüssig.

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Blog2BlogWeitere Artikel zum Thema:
FDP schickt Schlecker-Frauen sofort in die Arbeitslosigkeit

PeWi – heut schon gedacht?
So grienst die Grinsekatze
Jens Berger -NachDenkSeiten Die FDP und die Schleckerpleite-Polittaliban außer Kontrolle


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LA NS
Linkempfehlungen zum Thema:

Insolvenz-Schlecker

 


Linkempfehlungen werden fortlaufend im Linkblog 
der Netzschau gesetzt.

Haben Sie auch noch einen interesannten link zu diesem Thema?
Hinterlassen Sie dann ein Kommentar oder schicken Sie uns eine
eMail an: redaktion@dnzs.de

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Meinungsvielfalt in Blogs – Teil 4

von Marty Ludischbo und Bertram Rabe
Suchen und finden was uns in den Kram passt?

In den ersten beiden Teilen haben wir besprochen, dass wir die Meinungsvielfalt in einem Blog zunächst sekundär betrachten. Viel wichtiger ist eine ganzheitliche Medienbetrachtung. Im dritten Teil haben wir gefragt, ob wir uns wirklich manipulieren lassen müssen.
Heute fragen wir uns, ob wir uns nicht manipulieren lassen wollen?

S
uchen wir wirklich immer Informationen weil wir etwas lernen wollen?
Und lassen wir uns auch mal umstimmen, wenn wir falsch liegen?
Laufen wir nicht vielmehr bewusst unseren Weltanschauungen hinterher und suchen die Argumente, die uns gerade passen?
Suchen und finden was uns im Kram passt!?!

„In den meisten Fällen merken wir gar nicht, wie sehr wir herumtricksen. “ bemerkte Richard David Precht (1)
„Gerade in der Politik sortieren wir (..) alle Argumente stets danach aus, ob sie uns in den Kram passen“ so Precht

Precht wies dabei auf eine Untersuchung von Frans de Wall (Parteienforscher) hin. In einem Fernsehduell zwischen zwei Politikern wirbelten die Zuschauer mit Argumenten und Gegenargumenten so herum, bis sie die Schlussfolgerungen haben, die sie auch haben wollen.

„Precht zitierte de Wall: „Jedermann….. akzeptiert ein emotional verzerrtes Urteil, wenn er ein persönliches Interesse daran hat, wie die Fakten zu interpretieren sind. “ (2)

Und im Internet? Tricksen wir da auch herum?
Der Netzphilosopf David Weinberger glaubt, dass „Netzwerke es besser wissen“

Im Internet lernt man, dass alles, was jemand glaubt, von jemand anderem angezweifelt werden kann. Das zu wissen, ist wirklich wichtig. Alles ist diskutabel. Wissen im Internetzeitalter ähnelt dem Wissen, wie es sich in den vergangenen hundert Jahren für Forscher schon immer dargestellt hat: Es gibt eine Hypothese, an die geglaubt und auf die reagiert wird – aber man ist sich bewusst, dass man sich irren kann. (3)

Das setzt aber vorraus, dass mit der anderen Meinung kommuniziert wird.

Netzaktivist Eli Pariser warnt z.B vor einer Filter-Blase: (Filter-Bubble)

Ich stellte irgendwann fest, dass Facebook mir vor allem Beiträge von Freunden zeigten, die politisch meiner Meinung waren. Facebook hatte einfach gemerkt, dass ich mit meinen politischen Freunden mehr interagiere. Die Beiträge der anderen tauchten kaum noch auf, obwohl ich gerade von ihnen Neues erfahren wollte.“ (4)         

Wir ergänzen:
Viele Communitys in Sozialen Netzwerken sind teilweise in sich verschlossen. Es kommunizieren homgene Menschen, die sich kennen und oft  grundsätzlich einheitliche Meinungen oder Interessen haben. Es entstehen außer klein u. kleinst Diskussionen auch oft leider keine Diskussionen oder inhaltliche Auseinandersetzungen mit der „anderen Meinung“ oder die „andere Sichtweise“.
Nicht, weil sie sie ablehnen oder nicht hören wollen, sondern weil sie diese in der „Filter-Blase“ nicht hören können…
Machen wir uns nichts vor. In diese Falle (wenn es überhaupt eine Falle ist?) treten wir als Medienaktive und Medienkonsumenten ständig hinein, ob wir es wollen oder nicht. Mal mehr, mal weniger.

Und gerade dann, wenn es um Wirtschaft und somit um unsere eigenen wirtschaftlichen Interessen geht, sind wir, fast schon logisch, emotional gebändigt. Erst recht wenn es womöglich um die eigene Existenz geht.
Mit diesen Störgefühlen aus widersprüchlichen Wünschen und Absichten bewerten wir Informationen und suchen neue Informationen im Dschungel der Vielfalt.
Nicht selten treten viele wegen Überforderung den Rückzug an.
Wahrscheinlich wissen das auch die Meinungsmacher aus den politischen PR-Abteilungen und nutzen das gnadenlos aus.

Und was bedeutet das für die Meinungsvielfalt in Blogs?
Ein Blog ist meistens auch immer ein Netzwerk. Einige Blogger sind, wie wir, Mitglied in einem Netzwerk. Die Netzschau z.B filtert auch. Das ist unser Konzept.
Und wir sind schon gar nicht meinungsneutral.
Wir haben eine klare Position und sehen uns selber als „progressives“ Blogprojekt. Und natürlich suchen und finden auch wir, was uns im Kram passt. Und natürlich ist deshalb die Gefahr einer Filter-Blase immer gegenwärtig. Auch bei uns! Selbskritik ist angebracht!
Aber wir verlinken auch andere Meinungen. Mal, weil wir uns kritisch mit der „anderen Meinung“ auseinandersetzten. mal einfach nur so und mal weil wir lästern über die „andere Meinung“. Aber wir bemühen uns nicht allzu rechthaberisch zu sein. Wir sind keine Journalisten, sondern wollen einfach nur suchen und finden… und die Ergebnisse teilen und diskutieren. Hier auf unserer dieser kleinen privaten Ebene. Sachlich und fair. Wir, die Netzschau, irgendwo zu Hause in der weiten Wüste des Netzes.

Wollen wir, wollen Sie, wollt Ihr Meinungs und Wissensaustauch oder Propaganda?
Wollen die, die da im Netz schreiben, Meinungs und Wissensaustausch? Oder ist das einfach nur Propaganda und Kampagne?
Das zu erkennen ist die Kunst. Bloß nicht heimisch werden in der Filter-Blase.
Je mehr wir bewusst hinschauen und uns selber hinterfragen, desto umsichtiger und kompetenter surfen wir durch die Informationswelten des Internets.

Die Informatioswüste Internet. Da kann man doch unbemerkt auch mal Fakten einfache weglassen!…

Dazu mehr in Teil 5  – fortsetzung folgt-

 

Quellen

(1) Precht – Die Kunst kein Egoist zu sein (Seite 299)

(2) Precht – Die Kunst kein Egoist zu sein (Seite 300)

(3) Netzwerke wissen es mehr – tazmedien 07.08.2012

(4) „Konzerne geben vor was wir sehen“ (10.02.2012 sonntaz.de)

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"Agenda 2020"- Das Haus Springer holt zum Gegenschlag aus.

Eine neue „Agenda 2020″ hat nun – Springers Kampfblatt für das rechts-konservative Bürgertum- „Die Welt“ erfunden. Vermutlich um die progressiven Ideen des Bündnis „Umfairteilen“ medial zu bekämpfen.

Die erdrückende Staatsverschuldung (verursacht durch Bankenrettungen und notwendige Konjunkturprogramme in den Krisenjahre seit 2008) und die fehlenden Mittel für notwendige  öffentlichen Investitionen (Bildung, Pflege Infrastruktur),  erfordern ein progressives umdenken. Immer mehr Menschen sind der Meinung, dass die Reichen und die Krisengewinner mehr Verantwortung für das Gemeinwesen aufbringen müssen. Das Bündnis Umfairteilen ruft ja gerade deshalb am 29.09.2012 zu einem bundesweiten Aktionstag auf. (hier netzschauen)

Solch eine Stimmung passt natürlich gar nicht ein ein konservatives Weltbild, in dem die Besitzenden Eliten aus Wirtschaft, Medien und Politik, den Ton angeben. Springers Blatt „Die Welt“ holt nun zum medialen Gegenschlag aus.

– Staatsbremse — kapitalgedeckte Pflegeversicherung – Privatisierung Und natürlich darf die Kürzung der Hartz 4 Regelsätze (30%) nicht fehlen.
Unabhängig von der Verfassungsmäßigkeit einer solchen Kürzung der Regelsätze ist das eine echte Kampfansage und offenbart das Menschenbild im Hause Springer.

„Agenda 2020″– Das Haus Springer zArt wleigt mal wieder, welche Verachtung es gegenüber Menschen hat, die abhängig von anderen leben müssen.

hier ein Kommentar und eine Zusammenfasuung von Marty Ludischbo:

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