Wir machen ein bisschen Winterferien.

stockvault-christmas-background112186Liebe Leserinnen und Leser,

Es ist nicht nur gesellschaftlich ungemütlich geworden. Jetzt ist es auch draußen nass, regnerisch und kalt. Ungemütlich eben!
Wir ziehen uns deshalb jetzt auch erstmal zurück, besinnen uns und sammeln Kräfte für die schwierigen Zeiten, die uns noch bevorstehen.
Mitte Januar werden wir weiter netzschauen….

Wir wünschen Ihnen schöne Festtage und einen guten Rutsch in das Jahr 2013

Bleiben Sie mutig, irgendwie!

Marty Ludischbo & Bertram Rabe

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Es ist kalt und frustig! Ich mache Ferien. Bis nächstes Jahr!

stockvault-christmas-background112186Hallo liebe Community,

Es ist nicht nur gesellschaftlich ungemütlich geworden.

Die wirtschaftlichen Krisen und die damit verbundene Verteilungsfrage werden immer größere Bedeutung bekommen. Wir werden aufstehen müssen, wenn wir uns einmischen wollen. Wollen wir uns bewegen? Oder wollen wir weiter bewegt werden?

Bei uns im Ruhrgebiet wird die Luft immer dünner. Opel soll dicht gemacht werden, auch Thyssen/Krupp wird die Beschäftigten für Mangementversagen bluten lassen. Ganz sicher. Der Strukturwandel im Pott bekommt einen weiteren  Rückschlag. Optimisten sagen: „Herausforderungen“.
Was werden die unterfinanzierten Kommen tun? Ein teures Musikzentrum für die Kulturelite bauen?
Bezahlen, den Strukturwandel,  werden es die Menschen. Gestern wie Heute und Morgen: Mit Arbeitslosigkeit oder Billigkobs. Schöne neue Welt.

Ja es ist ungemütlich geworden. Jetzt ist es auch draußen nass, regnerisch und kalt. Ungemütlich eben!
Ich ziehen mich deshalb jetzt auch erstmal zurück, besinne mich und sammeln Kräfte für die schwierigen Zeiten, die uns noch bevorstehen.

Mitte Januar werden wir, Bertram, Vera und ich,  mit euch zusammen weiter netzschauen….

ich wünsche Euch und euren Familien schöne Festtage und einen guten Rutsch in das Jahr 2013

Bleibt sauber! Wir hören uns ähhh lesen uns :-)

Mit den besten Grüßen aus dem Ruhrgebiet.

Marty

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Deutschland als Kriegstreiber?

von Martha Brauch – Blog Gerecht 2010
gerech10Einsatz an der türkisch – syrischen Grenze

Am 14.12.2012 hat der deutsche Bundestag die Zustimmung zur Entsendung von bis zu 400 Soldaten, Patriot-Raketen und AWACS-Aufklärungsflugzeugen in die Türkei verabschiedet.

Obwohl sich der Afghanistankrieg schon als militärischer Fehlschlag erwiesen hat, werden von der Bundesregierung weiter die Kriegstrommeln geschlagen und der nächste Einsatz an der türkisch / syrischen Grenze vorbereitet.

Dieser Einsatz ist durch nichts zu rechtfertigen. Trotzdem leistet ein breites Bündnis aus CDU, FDP, SPD und den Grünen dazu einen brandgefährlichen Beitrag zur kriegerischen Eskalation an der syrischen Grenze. Was berechtigt Deutschland dazu, sich dort einzumischen? Die Türkei selbst schreibt lediglich in ihrem Antrag an die NATO, dass „ein Angriff Syriens auf die Türkei nicht ausgeschlossen werden könne“. Mit einer solchen Begründung könnte die Bundeswehr überall auf der Welt eingesetzt werden.

hier weiterlesen

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weitere interessante Artikel zum Thema Türkei-Syrien-Konflikt 2012 haben wir in der Linkarena zsammengestellt:
linkarena

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Heute und letztens im Netz
Haben Sie noch einen interessan
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Heute und letztens ist ein Service des Blogmagazin – Die Netzschau: Leser/Innen und Autor/Innen sichten und empfehlen interessante Neuigkeiten und bookmarken die Links bei der Link Arena

 

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Bochum: Musikzentrum Ja oder Nein? Erstmal JA! Eine Netzschau

Auge -GiUnser Netzschau-Service: Auge -Gi
Wir sichten und empfehlen interessante Links heute und letzens im Netz
****** Aktuelle Links – Ruhr rein, Rhein raus*******
Netzschau – Musikzentrum Bochum

++++++14.12.2012+++++
Dr. Steudes Bürgerbegehren für ungültig erklärt.
(Pottblog)
Linksfraktion sieht für Klage des Bündnisses nicht aussichtslos
(Bo-Alternativ)

+++++++++++++++++++

06.11.2012
Frist fällt Bäüme in Bochum (PM mehr demokratie e.V)
Frist frisst Bürgerbegehren
. (weiter mehr demokratie e.V)

02.11.2012 rgerbegehren vor Gericht gescheitert-Stadtverwaltung soll dem Rat der Stadt Bochum zur Ratssitzung am 13. Dezember 2012 wohl empfehlen das Bürgerbegehren als unzulässig einzustufen. (weiter netzschauen im Pottblog)

20.09.2012 Die Lobbyorganisation der Besserverdienenden Namens „Bund der Steuerzahler“ nimmt auch 2012 in seinem Schwarzbuch das Musikzentrum ins Wesir (weiter netzschauen im Pottblog)

31.07.2012 Jens.M /Pottblog : „Verschleierung und Tricks durch das Bürgerbegehren gegen beschlossenes Musikzentrum Bochum / Sprachliche Orientierung am Axel Springer Verlag??(link)
Im Rahmen einer Diskussion unter dem Artikel vom Pottblog präsentiert Volker Steude (Unterstützer des Bürgerbegehrens) eine Kostenschätzung der Stadt Bochum (
Kosten des Bürgerbegehren und Kosten/Entlastung bei Nichtrealierung des Musikzentrums) (link)

06.07.2012 Bo-Alternativ Zweiter Anlauf für ein Bürgebegehen?

bo bewegen – Stiftung Bochumer Sympohonie bedankt sich…..


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(erster Beitrag 06.07.12))
Seit einigen Jahren stellen sich die Bürgerinnen und Bürger in Bochum die Frage: „Brauchen wir in der Bochumer Innenstadt ein Musikzentrum? Ja oder Nein?“Der Bochumer Rat hatten am Donnerstag, den 05.07.12 die Verwaltungsvorlage Entwicklung des ViktoriaQuartierBochum durch die Realisierung des „Musikzentrum Bochum? zugestimmt. Der Koalitionspartner der SPD, die Grünen, haben dagegen gestimmt. Die Entscheidung fiel mit den Stimmen der CDU. Der Streit darum wird aber wohl noch weiter gehen.

Prinzipiell befürworten viele Bürger/Innen ein Musikzentrum. Wer aber trägt welche Kosten?

Das Musikzentrum in Bochum:
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Zur Unterstützung der Meinungsbildung ein kurzer Überblick und Netzschau


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Serie
:
Links zum Bochumer Musikzentrum

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Forderung Tarifrunde 2013 – 6,5% mehr Geld für die Beschäftigten der Länder

T2013Eine Erhöhung der Einkommen um 6,5 Prozent mit sozialer Komponente, so lautet die Forderung der Bundestarifkommission der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) für die Tarif- und Besoldungsrunde 2013 im öffentlichen Dienst der Länder.

Die Gehaltsschere zwischen öffentlichem Dienst und Privatwirtschaft müsse weiter geschlossen werden, sagte der ver.di-Vorsitzende Frank Bsirske am Dienstag in Berlin. Gerade angesichts der schwächer werdenden Exporte müsse die Binnenkaufkraft deutlich gestärkt werden, mit spürbaren Gehaltserhöhungen. Der Tarifabschluss für Bund und Kommunen im Frühjahr 2012 gibt auch für die Länder-Verhandlungen in 2013 die Richtung vor.

ver.di verlangt zusätzlich zu den spürbaren Gehaltserhöhungen die verbindliche Übernahme der Auszubildenden sowie eine Anhebung der Ausbildungsvergütungen um 100 Euro. Die von der TdL (Tarifgemeinschaft deutscher Länder) geplante Verschlechterung beim Urlaubsanspruch lehnt ver.di ab.

weiter Pressemitteilung verdi.de

Eine Pressemitteilung der Tarifunion des deutschen Beamtenbundes (dbb) haben wir hier gefunden.

Im Gegengensatz zur Tarifrunde 2012 für die Bundes und Kommunalbeschäftigen verzichteten die Gewerkschaften darauf, die soziale Komponente konkret zu beziffern. Der Abschluss 2012 für den TVÖD wurde keine soziale Komponente vereinbart. Gerade die kommunalen Arbeitgeber haben sich erfolgreich dagegen gewehrt. Das hat in vielen Belegschaften heftige Kritik ausgelöst. Gerade die unteren Einkommensgruppen haben einen hohen Nachholbedarf, so die Kritik.

TDL mit neuer Führung
Die Arbeitgeberseite hat mit Jens Bullerjahn(SPD) einen neuen Verhandlungsführer. Bullerjahn erwartet schwierige Verhandlungen und begrüßte die Rückkehr Berlins in die Tarifgemeinschaft TDL

Der Tarifblog ÖD wird die Tarifrunde 2013 für den ÖD/Länder ab Januar nächsten Jahres begleiten.
Die Verhandlungen mit der TdL für rund eine Million Arbeitnehmer/innen im öffentlichen Dienst der Länder, außer Hessen, werden am 31. Januar 2013 in Berlin aufgenommen.

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Hat die TV-Präsenz von Politikern einen erheblichen Einfluss auf die Meinungsbildung?

Es gibt Leute, die glauben, dass eine führende TV-Präsenz von Politikern einen erheblichen Einfluss auf die Meinungsbildung hat. Umgekehrt stoßen Parteien und Bewegungen mit wenig TV-Präsenz vor eine „Medienbarriere“. Andere glauben das nicht. Das Statistikportal „Statista“ hat eine entsprechende Erhebung veröffentlicht. CDU Politiker/Innen führen die Tabelle klar an. Somit werden auch dessen Botschaften mehrheitlich in die Wählerschaft hineingetragen.

Parteienpräsenz in den TV-Nachrichten im Oktober 2012Mehr Statistiken finden Sie bei Statista
Politiker/Innen bekommen von ihren Medienberatern eines eingebläut: Die Kernbotschaften immer wieder wiederholen. Je öfter das die Zuschauer durch eine hohe TV-Präsenz hören und sehen (Körpersprache), desto mehr setzen sie sich instinktiv damit auseinander. Freilich muss das nicht immer zu einer zustimmenden Haltung führen.

Der NachDenkSeiten Herausgeber, Albrecht Müller, nennt eine niedrige TV-Präsenz „Medienbarriere“.

„Das Thema ist zur Klärung der Frage, ob es eine demokratische Willensbildung wirklich noch gibt, wichtig“.

Die mediale Mitbestimmung geht über die Mitwirkung von Parteimitliedern und Gliederungen, meint Müller.
Hier der ganze Hinweis auf den Nachdenkseiten.

Ich glaube schon, dass es in der Tat eine Medienbarriere gibt. Man sollte sie nicht unterschätzen. Das Fernsehen ist immer noch das Medium Nr. 1. Und hier spielt das Unterbewusstsein eine große Rolle. Mit geschriebenen Texten in einem Buch, in Zeitungen oder in Internetangeboten setzen sich Menschen intensiver und kritischer auseinander.
Bewegte Bilder werden zunächst unreflektiert vom Gehirn aufgenommen. Durch die Flut von Informationen reagiert ein Mensch mit Stress. Bewegte Bilder umfassen unglaublich viele Informationen, die unbewusst gespeichert werden und jederzeit wieder abgerufen werden können.
Die Verarbeitung von Informationen aus bewegten Bildern findet erst in Ruhephasen statt. Mehrfach genannte Botschaften haben dann eher die Chance als Information zu überleben.

Inwieweit das dann zu einer festen Meinung führt, kann ich an dieser Stelle nicht beweisen.
Nur ein paar Gedanken:

Botschaften, die in unser Weltbild passen werden uns sicherlich positiv berühren. Wir suchen und finden nicht nur, was uns im Kram passt, sondern wir verfestigen unser Welt und Meinungsbild, wenn uns eine Botschaft in den Kram passt.
Auf Botschaften, die uns nicht in den Kram passen reagieren wir emotional aufgewühlt. Entweder setzen wir uns rational damit auseinander oder wir suchen oder wissen entsprechende Gegenbotschaften.

Es erscheint mir naheliegend, dass gerade bei Themen, an denen ein Mensch fachlich nicht so nahe dran ist, eine oberflächliche Zustimmung hängen bleibt. So nach dem Motto. „Naja die werden schon recht haben“.
An dieser Stelle noch ein Hinweis aus der nahen Vergangenheit:
Kurz vor der NRW-Wahl hatte die FDP noch unter 5%. Dann tauchte der Spitzenkandidat plötzlich in all möglichen TV-Sendern auf. U.a bei G. Jauch. (netzschau hier)

M.E. können alle Beispiele Einfluss auf die Meinungsbildung und somit auch auf die politische Willensbildung haben

Medienberater  werden selbstverständlich Reaktionen von Zuschauern auf gewisse Botschaften genau analysieren und bewerten. Ggf. schlagen Medienberater den Politikern vor, die nächsten Botschaften entsprechend zu modifizieren.

Hat in diesem Zusammenhang eine TV-Präsenz nun einen erheblichen Einfluss auf die Meinungsbildung? Und ist Albrecht Müllers Frage berechtigt, ob es demokratische Willensbildung insgesamt noch gibt?

Eine spannende Frage! Ich würde empfehlen, dass sich Parteien, Gewerkschaften, Sozialbewegungen und die Gesellschaft insgesamt mit diesem Thema auseinandersetzen, ohne dabei vor der Medienbarriere zu kapitulieren.

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Video des Monats – Die Goldman Sachs Verschwörung – Humorvoll zutreffend

Dieses Video verdient eindeutig den Titel : Video oder Videoausschnitt des Monats. Erwin Pelzig beschreibt humorvoll aber treffend die Schnittstellen der Finanzlobby rund um Goldman Sachs.

Dieser humoristische Ausschnitt zeichnet eindrucksvoll wie sog. „Denkfabriken“ rund ihre internationale und demokratisch nicht legitimierte Macht organisieren.

Dieses Video sollte zahlreich weitergeleitet werden und gerade in Kreisen bekannt gemacht werden, die sich nicht so für die ganze Materie interessieren. Mit Humor finden vielleicht mehr Menschen Zugang für ein solch komplexes Thema.

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