OOH – NRW und Hamburg lassen Leistungsschutzrecht im Bundesrat passieren… Welch Wunder welch Wunder…

… OOH? Nee verwunderlich ist das doch nicht, dass ausgerechnet die SPD geführten Bundesländer Hamburg und NRW das Leistungsschutzrecht im Bundesrat durchgewunken haben….

Ich will mich auch gar nicht über diesen Zickzack Kurs der SPD zu diesem Thema großartig auslassen. Natürlich hätte der Bundesrat dieses merkwürdige Gesetz nicht verhindern können. Aber eine Verzögerung hätte bewirkt, dass alle noch mal in Ruhe nachdenken.
Jetzt ist es passiert.

Ich will nur eines noch anmerken.
Der Zeit-Verlag – Sitz in Hamburg
Der LSR Dino WAZ-Mediengruppe (
Geschäftsführer Christian Nienhaus und Springers Christoph Keese sind m.E in Sachen LSR die ultimativen Cheflobbyisten): Sitz in Essen (NRW)
Der Bertelsmannkonzern: Sitz in Gütersloh (NRW)

Ohh Ein Licht geht auf…

Ach nee vorsichtig. Natürlich hat das alles nichts zu sagen, dass ausgerechnet diese Topverlage in den Bundesländern sitzen, die dann das LSR für Presseverleger durch den Bundesrat gewunken haben…(und somit verhindert haben, das Gesetz zu verzögern)

Ich will doch hier nicht wieder von Verfilzungen zwischen Wirtschaft und Politik reden…
Nein Marty, heute nicht. Jeder kann sich ja sein Teil denken, gell

Bis denne

Euer Marty…

PS: Der LSR DINO WAZ hat uns, die Netzschau übrings erlaubt weiter zu ihrem Verlagsangebot der westen.de zu linken.
http://dnzs-dienetzschau.blog.de/2013/03/14/urheberrecht-freude-verlinkt-15602871/
Danke…das heißt aber nicht, dass wir den Medienmogul des Westens nicht weiter kritisch beobachten werden… (wie hier, hier oder hier)

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Tarifrunde 2013 für die Landesbeschäftigten

TVOD13

update:
14.03.2012 Was bedeutet der Abschluss für „mich“ – berrechnen mit Hilfe des Entgeltrechner
09.03.2013Teilweise Tarifeinigung – Streitpunkt Lehrkräfte – Urlaub für alle weiter netzschauen im Tarifblog ÖD (hwn)

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(11.02.2013) Die Tarifrunde 2013 ist eingeläutet. Die nächsten Wochen wird der Fokus sicherlich auf die Tarifrunde für die Landesbeschäftigen gerichtet werden.  Denn die Fronten lassen sich durchaus als „verhärtet“ bezeichnen. Die Gewerkschaften fordern 6,5% mehr Geld und die Arbeitgeber um Verhandlungsführer Bullerjahn (SPD) wollen für einige Beschäftigungsgruppen den Urlaub kürzen.

Natürlich ist der TV-L ein eigenständiger Tarifvertrag. Aber die Erwartungshaltung der Beschäftigten ist eigentlich klar. Mindestens, dass was für die Bundes und Kommunalbeschäftigen in der Tarifrunde 2012 ausgehandelt wurde, muss auch für die Landesbeschäftigen Realität werden. Deswegen gehen die Gewerkschaften auch fast mit der selben Forderung in die Verhandlungen.

Die Forderung der Gewerkschaften (hier weiter netzschauen)
Länder wollen Urlaub kürzen (hier weiter netzschauen)

Die Tarifgespräche werden am 14. und 15. Februar in Potsdam fortgesetzt.

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Tarifabschuss Länder 2013: 4,16% auf 24 Monate berrechnet

von Bertram Rabe
Ich habe  mal wieder nachgerechnet. Wieviel brutto mehr haben die Beschäftigten wirklich aus dieser Tarifrunde 2013 (Landesbeschäftigte, außer Hessen) ) Auf 24 Monate berechnet sind es 4,16%.  Tabellenwirksam ab Januar 2014 sind es dann 5,68%.

Was dieses Ergebnis real bedeutet-also abzüglich der Inflationsrate-lässt sich natürlich erst nachrechnen, wenn die Preissteigerungsraten bekannt sind. Brutto wird es sicherlich nicht mehr als 1,5% sein. Aggregiert –also das was die Beschäftigten nach Abzug von Steuern und SV Beiträgen tatsächlich mehr oder sogar weniger verdienen– wird sicherlich eher an der 0 Grenze enden.

Mit dem nachfolgenden Brutto-Entgeltrechner lässt sich nachrechnen, was diese Abschluss für „mich“ bedeutet. Die Felder lassen sich bearbeiten. Viel Spaß damit

2416851_0ccb65d903_lBrutto-Entgeltrechner TV-L Abschluss 2013
(erstellt in Open Office – Download als ods / als xls)
* BSP TV-L -Entgeltgruppe E6/3

– Tabellen – Entgeltzuwachs nach der letzten Erhöhung -5,68%
– durchschnittliche Entgeltsteigerung auf die Laufzeit von 24 Monaten berechnet – ca. 4,16% (Real: vermutlich 1,36%)*1

*Der Entgeltrechner ist schreibgeschützt und muss vor Benutzung auf die Festplatte gespeichert werden.

*1 Die Berechnungen sind nicht aggregiert. D.H: Der tatsächlichen Nominallohn/Reallohn wird abzgl Steuern und Sozialversicherungsabgaben entsprechend niedriger ausfallen. (siehe auch hier)

Mehr Infos zum Tarifabschluss kann hier auf dem nachgelesen werden..

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T2013

Alle Artikel zur Tarifrunde TV-L ÖD 2013 –
…. einfach auf den Grafik-Button klicken !!!

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Urheberrecht: Freude verlinkt zu werden

(erste Veröffentlichung-07.03.2013). Egal ob Verlage oder Rechtsinhaber/Innen von Presseinhalten Ansprüche aus dem fast beschlossenen LSR f.P haben oder nicht:  Die Internet User/Innen haben den Eindruck, dass gewisse antiquierte Presse-Zombis das Internet und seine Chancen immer noch als Bedrohung empfinden. Statt Chancen zu verstehen, werden andere bekämpft. Aber es gibt auch Anbieter- (hoffentlich die meisten) , die sich freuen, wenn sie verlinkt werden..

Wenn ein News Aggregator, ein Blog oder sonstige Anbieter (mit oder ohne gewerbliche Absichten) Links mit Vorschautexten anbieten erfüllen sie im Prinzip einen gemeinen Zweck:
– sie fördern Diskussionen
– sie helfen die Informationsuchenden Angebote zu finden und zu filtern.
– sie helfen aufzuklären
– sie würdigen eine Leistung und entlohnen es mit einem Link und führen so die Nutzerinnen und Nutzer zu dem entsprechenden Angebot.

Die meisten haben das Prinzip auch verstanden und freuen sich über Verlinkungen bzw Hinweise.

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Wir listen deshalb nun an dieser Stelle Anbieter auf, die sich über Verlinkungen freuen und keine/oder trotzdem  Ansprüche aus dem fast beschlossenen Leistungsschutzrecht geltend machen wollen:

Fundstücke (werden ständig aktualisiert) (mehr …)

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Teilweise Tarifeinigung für die Länderbeschäftigten – 2013 – Streitpunkt Lehrkräfte

T2013

Die DGB Gewerkschaften verdi/GdP/GEW und die Tarifunion des deutschen Beamtenbundes haben mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) in der dritten Verhandlungsrunde ein Tarifergebnis erzielt. Allerdings nicht für die Lehrkräfte. Für Berlin gibt es Abweichungen.

Die Gehälter der rund 800.000 Beschäftigten der Länder , außer Hessen, erhalten 2,65 Prozent mehr Gehalt rückwirkend ab 1. Januar 2013 und weitere 2,95 Prozent ab 1. Januar 2014. Die Vergütungen der Auszubildenden steigen ab Januar 2013 um 50 Euro monatlich und ab Januar 2014 um weitere 2,95 Prozent. Zudem erhalten die Auszubildenden eine Übernahmegarantie, wie sie auch bei Bund und Kommunen gilt. Für die Lehrerinnen und Lehrer konnte noch keine Einigug erzielt werden. Zum Thema Lehrkräfte-Entgeltordnung besteht keine Friedenspflicht. Streiks sind gier nicht ausgeschlossen. Für Berlin gibt es Abweichungen. Seit November 2010 gilt in Berlin ein Angleichungstarifvertrag, der u.a. dafür sorgt, dass die Berliner Beschäftigten schrittweise bis 2017 an das in den anderen Bundesländern erreichte Tarifniveau herangeführt werden.

Tarifeinigung im Wortlaut (pdf)

Pressemitteilungen 09.03.2013

Ver.di (link)
Ver.di – Berlin
(link)
GdP
Spürbare Einkommenserhöhung und Sicherung des Jahresurlaubs erstritten – (link)
GEW- keine Einigung: Arbeitgeber wollen Lehrkräfte demütigen (link)
dbb-tarifunion- Erfolg bei Linearanpassung – TdL torpediert Lehrereingruppierung (link)

Tarifgemeinschaft deutscher Länder  (TDL) – Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst der Länder enden mit fairem Abschluss (link)

Das Ergebnis soll nach Willen der Gewerkschaften auf die Beamten übertragen werden. Die meisten Bundesländer entscheiden das autark.
Im Vergleich zum Tarifabschluss Bund/Kommunen 2012 hinkt der Abschluss vom Volumen leicht hinterher. Während die Tabellen bei den Bund und Kommunalbeschäftigen nach Laufzeitende um 6,42 dauerhaft wirken, sind es bei den Länderbeschäftigten  5,68%.

Den Brutto-Entgeltrechner für diese Tarifrunde wird Betram Rabe zu gegebener Zeit ins Netz stellen.

PS: Auch für die Ärzte, dessen Gehälter der Marburger Bund aushandelt, und nicht solidarisch mit den anderen Beschäftigten verhandelt, haben ebenfalls einen Abschluss erzielt (hwn)

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Bundestag verabschiedet Leistungsschutzrecht …. wenn zwei sich streiten…

Nun haben sie es getan. Der Bundestag hatte in der vergangenen Woche das umstrittene Leistungsschutzrecht für Presseverleger verabschiedet.

Im Grunde genommen war es zuletzt ein Streit zwischen Google und den Zeitungsverlegern. Jetzt haben beide nicht das bekommen, was sie eigentlich wollten.
Die Presseverleger wollten ein weitreichenden Schutz, der weit über News-Aggregatoren (z.B Google News) hinausgeht .
Google wollte das LSR komplett verhindern.
Beide Seiten haben mit Kampagnen versucht die Öffentlichkeit und die Abgeordneten zu beeinflussen. Allerdings verlief der Diskussion weitestgehend transparent.

Jetzt soll das LSR kommen, aber nur für Links und kleinste Textausschnitte (Snippets)Art wl

Eine Zusammenfassung von Marty Ludischbo

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Monatsrückblick der Bloggemeinschaft Aufwärts Februar 2013

von Aufwaerts
Der meteorologische Frühling hat Einzug gehalten. Der richtige wird noch einige Tage auf sich warten lassen. Nichts desto trotz erleben wir endlich wieder einmal Tage, die nicht grau eingehüllt sind. Die Sonne lacht und wir fühlen uns gleich viel besser. Vor meinem Balkon blühen auf der Wiese die Winterlinge, die Schneeglöckchen und die ersten frühen Krokusse.

In politischer Hinsicht ist in dieser Republik leider kein Frühling eingezogen. Meinungsmache von oArt wlffizieller Seite ist all überall vertreten. Wir leben im Wahljahr. Das merkt man ganz deutlich. Fehler werden nicht als Fehler benannt, sondern beschönigt und Fakten werden verdreht.

weitere Rückblicke (hier)

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LSR: Wenn zwei sich streiten – freuen sich die Rechtsanwälte

Nun haben sie es getan. Der Bundestag hatte in der vergangenen Woche das umstrittene Leistungsschutzrecht für Presseverleger verabschiedet. 
Eine kleine Zusammenfassung von Marty Ludischbo

Im Grunde genommen war es zuletzt ein Streit zwischen Google und den Zeitungsverlegern. Jetzt haben beide nicht das bekommen, was sie eigentlich wollten.
-Die Presseverleger wollten ein weitreichenden Schutz, der weit über News-Aggregatoren (z.B Google News) hinausgeht .
-Google wollte das LSR komplett verhindern.
Beide Seiten haben mit Kampagnen versucht die Öffentlichkeit und die Abgeordneten zu beeinflussen. Jetzt soll das LSR kommen, aber nicht für Links und kleinste Textausschnitte (Snippets) (mehr …)

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