Warnung vor neue SPAM Welle

Bei mir sind wieder über zwei Mailadressen fiktive Mahnungen eingegangen. Absender: eine fiktive Anwaltskanzlei. Ich glaube der Absender war Tschnik GmBH. Ich habe die Mail sofort gelöscht und vergessen den genauen Namen aufzuschreiben.

Wenn ihr sowas bekommt, sollte ihr die Mail sofort löschen. Es könnte sich im Anhang ein Trojaner befinden.

Die Seite Spam – Info hatte schon im Februar gewarnt.

hier weiterlesen

oder der aktuelle Artikel: Falsche Rechnungen im Umlauf

oder Neuer Spam Betrug droht mit Anwälten

Grüße und schönes WE

Marty

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NSA: "Die Stasi ist sanft im Vergleich"

Die NSA und andere Geheimdienste, die ähnliche Programme wie Prism benutzen, werden oft mit der Stasi verglichen. Das mag umstritten sein, aber übel und unpassend ist das nicht.

In einem großen TAZ Interview mit dem ehmaligen NSA Mitarbeiter Thomas Drake werden die Methoden und die Ziele der NSA immer deutlicher.
Der Whistleblower Drake, der mit einer Freiheitstrafe auf Bewährung, verurteilt wurde sagte:

„Die Stasi ist sanft im Vergleich“ (zur NSA-Anm Redaktion)(…) und weiter sagte er: Ostdeutschland hat einen Zaun um das Land gebaut, um die Bürger drin zu halten. Die USA haben einen digitalen Zaun errichtet.“ (..)
Quelle Taz – Printausgabe 18.07.2013-Seite 3 – Online hier

Die WAZ. der größte Meinungsschreiber im Ruhrgebiet, sollte sich an dieser Art jornalistischer Arbeit mal ein Beispiel nehmen.
Dessen Chefredeaktdur Ulrich Reitz findet in der Geheimdienstaffäre den Stasi-Vergleich als „übel und unpassend“.

Ich hatte bereits gestern auf Reitz Kommentar geantwortet. (hwn)

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Blog Heut schon gedacht?
Sicherheit über alles und allem (hwn)

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Themennetzschau
:

Leaks: NSA-GCHG – Der Überwachungsskandal
(hwn)

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Stasi-Vergleiche unpassend? Mein Senf zum…..

….ziemlich unkritischen Kommentar von WAZ- Chefredakteur Reitz: „Der unpassende Stasi-Vergleich

Er meinte u.a:

Der Stasi-Vergleich ist ebenso übel wie der mit Orwell. Eine (Spionage-)Methode sagt wenig aus über deren Ziel. Orwells Großer Bruder war ein Diktator und die DDR wollte ihr Bürger per Stasi verfolgen und einsperren. Die USA sind eine Demokratie. Sie mögen Wirtschaftsspionage gegen Andere betreiben. Aber das eigene Volk wollen sie schützen.
Quelle:


Mein Senf dazu:

Wirklich übel, Herr Chefredakteur U. Reitz, sind ihre ziemlich unkritischen Kommentare. Natürlich sollte und darf die Stasi auf keinen Fall verharmlost werden.
Aus welchen Motiv auch immer in dieser Dimension überwacht wird:
Die Überwachungsaffäre zeigt: Wenn sich Staaten solcher Mittel bedienen , benutzen sie die Waffen einer Diktatur. (auch hier netzschauen)

Auch Erich Mielke sagte: „Wenn ich euch beschützen soll, muss ich alles wissen“.
Das in einer Demokratie die Geheimdienste im Auftrag des Volkes das Volk beschützen sollen ist sicher nicht sonderlich strittig. Aber ist es nicht so, dass Geheimdienste auch schon immer ein Eigenleben führen?
Und was ist, wenn die Speicherkapazitäten noch größer und die Filter noch effizienter werden? (auch hier netzschauen)

Dieses zu thematisieren sollte m.E auch Auftrag von kritisch unabhängigen Medien sein..

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Kleine Aktion…und der Geheimdienst liest mit…

Mit dieser kleinen öffentlichen Aktion (NSA-Spion Schutzbund lädt zu einem Spaziergang ein) hatte Daniel Bangert plötzlich den Staatsschutz kennengelernt. Die Informationen hatten sie offensichtlich von einem amerikanischen Geheimdienst. Der Militärgeheimdienst INSCOM betreibt ein Quartier in Hessen (Griesheim).

Wie ist es möglich, dass der Staatsschutz eine öffentliche Aktion, mit liest, die normalerweise in der Informationswüste Internet kaum Beachtung finden würde?
Ganz einfach! Weil, wie wir seit den Enthüllungen von Snowden es jetzt auch wissen, Geheimdienste durch speichern und filtern mitlesen.
Wir sehen was heute schon alles möglich ist. Gar nicht auszumalen, wenn die zentralen Speicherkapazitäten noch größer- und die techn. Filter noch effizienter werden.
Ihr habt nichts zu verbergen? Beunruhigt euch das gar nicht? Wirklich nicht ?

Kleine Aktion-große Wirkung. U.a berichtete Spiegel-Online über diese Aktion. Die WAZ schreibt: „Der junge Mann hofft, dass seine Geschichte einigen Menschen die Augen öffnet“

Zu der Aktion in Griesheim habe ich hier in der Linkarena einige Links zusammengestellt.

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Endkommerzialisierung von Wissen

Endkommerzialisierung von Wissen – Durch die Digitalisierung ist der Zugang zu Wissen nicht mehr ausschließlich durch die kommerziellen Verwertungslogik (Gewinnbildung und Einkommensentstehung über den Markt) geprägt. Voraussetzung ist der Zugang zum Internet. Setzt sich dieser Trend fort ist der Zugang zu Wissen nicht mehr grundsätzlich vom „Geldbeutel“ abhängig.

Beispiele: Die freie Enzyklopädie „Wikipedia“ ist das bekannteste Beispiel. Jede und Jeder kann an diesem Projekt mitmachen und jeder Mensch mit einem Internetzugang kann kostenlos auf dieses digital hinterlegtes Wissen zugreifen. Im Vor-digialen Zeitalter mussten die Menschen sich z.B ein kostenpflichtiges Lexikon kaufen.

Auch die meisten kommerziellen Verlage lassen ihre Online-Artikel und Recherchen frei zugänglich im Netz. Kommerzielle Suchmaschinen helfen den Verlagen dabei, dass ihre Inhalte schnell gefunden werden. Allerdings haben Verlage und Unternehmen wie Google kommerzielle Interessen. (z.B Gewinnerzielung über Werbung). Der Streit um das sog. Leistungschutzrecht belegt, dass Verwertungskontrolle für die Unternehmen weiter ein elementares Interesse zu seien scheint.

Blogs und andere Non-Profit Projekte (wie die Netzschau DNZS) helfen mit, dass Wissen im Internet schrankenlos zugänglich bleibt. Rückschläge für die Endkommerzialisierung von Wissen sind in Deutschland z.B der 12. Rundfunkänderungsstaatsvertrages, der am 1.06.2009 in Kraft getreten ist. Demnach müssen die Öffentlich-Rechtlichen Sendeanstalten nach einer bestimmten Zeit ihre Inhalte vom Netz zu nehmen. (Depublizieren)

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"ca 160 MRD Stasi-Akten…"

Der amerikanische Abhördienst NSA hat wohl riesige Speicherkapazitäten im Yottabyte Bereich. 1.000.000.000.000.000.000.000.000 Byte.

„Da lassen sich ca 160 Millarden Stasi-Akten speichern…“

Das sagte heute die Piratin Anke Domscheit-Berg bei M.Illner.

Ich finde dieses Zitat macht deutlich über was wir momentan diskutieren.

Wenn Leute heute sagen: „Die Stasi war mit ihrer Aktenwut gegenüber dieser Datensammelwut ein kleines Licht“ – lassen sich m.E keine überzeugende Gegenargumente mehr finden. Das soll die Stasi nicht verharmlosen.
Aber der Fall NSA-GCHG zeigt: Wenn sich Staaten solcher Mittel bedienen , benutzen sie die Waffen einer Diktatur.

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