SENDEPAUSE! Endlich Urlaub!!

Lieber Leserinnen und Leser,

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wegen unseres Jahresurlaub werden wir bis Mitte Oktober eine kleine  Sendepause einlegen.

Und nicht vergessen am Sonntag wählen zu gehen. Wir haben Briefwahl gemacht. Falls Sie/Ihr noch keine Wahlentscheidung treffen konntet, möchten wir an dieser Stelle noch mal auf unserer Wahlnetzschau hinweisen. (hier) Vielleicht ist es ja eine kleine Hilfe.

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen.
Bis bald

Marty u. Vera Ludischbo
Bertram Rabe

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Netzschau UmFairTeilen !

Umfairteilen am 14. September 2013:
Pressemitteilung des Aktionsbündnis (hwn)
A-Banner Umfairteilen Bo

Fotostrecke Bochum (hier)

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Aktionstag UmFairTeilen 13.04.2013

20130413-IMGP5735>>>> zum Fotoalbum  (hwn)

Netzschau:

14.04.2013 lt waz.de wird die zentrale Kundgebung eine Woche vor der Bundestagswahl in Bochum stattfinden (hwn)
dazu BO-Alternativ: „Gelungende Generalprobe für die Großdemo am 14.09.2013“ (hwn)

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Links und Infos vom Aktionsbündnis

Quer_952_B

– Presseinformation vom 13.04.2013 (hwn)
– Bilder und Video vom pott-umfairteilen (hwn)

Vorbereitung zum Aktionstag: UmfairTeilen im Pott (Bochum) – Aufruf: Es ist fünf vor Zwölf – (hwn)

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Erster UmfairTeilen Aktionstag 2012 (hwn)

DNZS Politik-Blog: Stimmung gegen UmFairTeilen aus dem Hause Springer (hwn)

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SERIE – Ohne Politikwechsel geht für den Euro bald das Licht aus.

Der Euroraum befindet sich weiter in der Krise. Während die Liberkons immer noch einseitig von Schuldenkrise sprechen, wird deutlich wie verheerend die Sparpolitik der Troika ( EU Kommission-IWF und EZB ) sich auf die Menschen auswirkt. Die Abwertungen durch die Währungs-und Leistungsbilanzkrise(sog. Eurokrise) zahlen die Menschen u.a mit Lohnverlust und Arbeitslosigkeit. Die EU steckt derweil in der Rezession fest.

Begleitet mit einer ausführlichen Netzschau kommentiert Marty Ludischbo in dieser mehrteiligen Serie die jetzige Krisensituation und denkt sorgenvoll über die Zukunft unsere Währungsunion nach.

Teil 1 DNZS Wirtschaft-Blog – (20.05.2013)

Schon mitbekommen?

Eurozone befindet sich in einer tiefen Rezession

Warum die harte Sparpolitik – Austeritätspolitik genannt- verantwortlich für die Rezession ist und die Krise weiter verschärft. (hwn)

Teil 2 DNZS Politik Blog (23.05.2013)

Agendapolitik für ganz Europa?

– wie die gescheiterte Troikapolitik mit einer Agendapolitik für alle weiter wurchteln will

– ein Bündnis, das für Alternativen wirbt

– warum Deutschland durch unfaire Wettbewerbsvorteile die Krise mit verursacht hat. (hwn)

Teil 3 DNZS Wirtschaft-Blog (18.08.2013)

Deine Anleihen, meine Anleihen, unserer Probleme

– gemeinsame Staatsanleihen und zu wenig Nachfrage (hwn)

Teil 4 Politik Blog (12.09.2013)

Zu wenig Nachfrage
Warum das billige Zentralbankgeld nicht auf die Realwirtschaft trifft….. (hwn)

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Teil 5 (Vorschau) Keine Richtungsänderung in Sicht-

Ist die Auflösung der Währungsunuion eine Alternative?

 

Wir würden uns im Kommentarbereich über eine sachliche und kontroverse Diskussion freuen

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logo kleinNetzschauen Sie auch hier:

Rückblick 2012: Austeritätspolitik bis geschönte Arbeitsmarktzahlen (hwn)

Ausblick 2013: Austerität und Lohnkonkurrenz – Was tun 2013? (hwn)

LA NS

 

Linkempfehlungen

Zukunft Währungsunion

 

Weitere interessante Links zum Thema

08.01,2013- Telepolis: Die Bundesregierung muss einräumen-Sparen ist teuer (hwn)

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Ohne Politikwechsel geht für den Euro bald das Licht aus (Teil 4)

Da helfen dann auch niedrige EZB Zinsen nichts! Wir haben zu wenig Nachfrage!  

von Marty LudischboIn Teil 3 unserer Serie um die sog. Eurokrise  haben wir erlebt wie vernichtend die Finanzmärkte mit Staatsanleihen spekulieren. Im heutigen Teil stellen wir fest, dass nun viel Geld in den Aktienmärkten fließt. Die niedrigen EZB Zinsen versickern in Spekulationen oder zu Deckelung maroder Banken. Die realen Märkte haben fast nichts davon. Warum ist das so?

Sparen sparen sparen. Das ist die Devise. Was bedeutet aber, wenn wir alle,nur noch sparen? Produzierte Waren und Dienstleistungen finden weniger Abnehmer. In Folge werden die Unternehmen auch weniger produzieren und werden dann ihre Arbeitskräfte frei setzten. Also zum Arbeitsamt schicken. Das bedeutet noch weniger Nachfrage… Trotzdem ist die schwäbische Hausfrau immer noch das Vorbild vieler Deutscher. Für den privaten Haushalt ist das auch ok-aber volkswirtschaftlich geht das nicht. In einem Beitrag vom 10.03 erklärt Heiner Flassbeck zum wiederholten Male, dass wir volkswirtschaftlich nicht sparen können.

Jens Berger hatte das auf einer Attac Veranstaltung in Wuppertal in einer Präsentation noch mal dargestellt.. (hwn)

Und somit haben wir eigentlich schon fast erklärt warum die Anleger mit den EZB Niedrig Zinsen  lieber den Aktienmarkt füttern und das Geld nicht auf die Realwirtschaft trifft. Was aber nicht heißt, dass die niedrigen Leitzinsen nicht sinnvoll sind.

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Geschichte: Der 11. September…

1973…
Vor 40 Jahren stürzte das Militär unter der Führung von General Pinochet in Chile Präsident Salvador Allende. Damit wurde ein gewählter demokratischer Sozialismus mit Waffengewalt mit  beendet. Es folgte die Diktatur der neoliberalen Chicago Boys (?). Eine Wirtschaftspolitik, die der Westen nach und nach kopierte. Auch die europäische Sozialdemokratie ist diesen Virus bis heute nicht los geworden.

Es war eine demokratische und friedliche Revolution. „Für das Weiße Haus war der Wahlsieg Allendes eine Katastrophe gewesen, erinnert die Journalistin Mónica González.
„Dieser „chilenische Weg“ war für Washington in seinem Hinterhof eine größere Gefahr als die Guerilla.(Fidel Castros und Che Guevaras) Denn fast die gesamte europäische Sozialdemokratie identifizierte sich mit diesem Weg.“ (Quelle siehe Link weiter unten Deutschlandradio Kultur)

Mit großer Wahrscheinlichkeit hatte die US Politik bei dem Militärputsch (11.Septmber 1973)von General Pinochet ihre Finger mit im Spiel.
Mit dem Putch folgte eine lange neoliberale Militärdiktatur mit tausenden Toten und bestialischen Folterungen. Die in Amerika u.a von Milton Friedmann geschulten Chicaco Boys nahmen wichtige Positionen der Pinochet Herrschaft ein. Sie privatisierten alles was ihnen unter die Finger kam. Bildung, Verkehr, Wasser. Noch heute leiden die Menschen unter den Folgen dieser Ideologie. Bildung und Wasser ist in Chile eine Frage des Preises. Nur wer es kann, bekommt es. Das ist der Preis der friedmänische Ideologie, die auch im Westen seit den 80er Jahren durch Ronald Reagean und M. Thatcher wirtschaftspolitische Doktrin des Westens wurde. Bis heute. Ergebnis: Ein Wirtschaftsmodell, dass die Krisen im neuen Jahrtausend produzierte.

Und die europäische Sozialdemokratie?
Mit Tony Blairs dritten Weg und Schröders Agendapolitik arrangierten sie sich mit dieser falschen Wirtschaftspolitik. Der demokratische Sozialismus ist mittlerweile in fast allen sozialdemokrtaischen Parteien in Europa nur noch eine Worthülse. Vielleicht glauben noch einige engagierte Basismitglieder daran. Die Spitzenpolitiker haben es zu den Akten gelegt. Viele Progressive und Linke sprechen sogar von Verrat.
Egal wie. Eines ist klar. Das sogenannten Schröder Blair Papier (hwn), der dritte Weg war ein Holzweg.

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Hier einige Artikelempfehlungen zu diesem historichen Anlass

Der andere 9/11 – Salvador Allende und der „Chilenische Weg zum Sozialismus“ im 21. Jahrhundert – Die Freiheitsliebe

Eine Revolution mit „Rotwein und Empanadas“ sollte sie werden, eine fröhliche, gewaltlose Revolution, eine Revolution, die Chile in die ökonomische Unabhängigkeit führt, die einen „neuen Menschen“ schafft und eine neue, klassenlose Gesellschaft. Doch schon kurz nach der Regierungsübernahme durch Salvador Allende schreibt Régis Debray: „Die Liebhaber von Heldenliedern werden gebeten, ihre Ferien anderswo zu verbringen: für die ‚lyrische Illusion‘ ist in Chile kein Platz.“(hwn)

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Deutschlandradio Kultur

Die Hoffnung vieler Oppositionspolitiker, dass die Generäle „nur“ mit den Sozialisten von Salvador Allende aufräumen, erfüllte sich nicht. 17 Jahre blieb das Militär nach dem blutigen Putsch von General Augusto Pinochet an der Macht. Zehntausende Menschen wurden brutal gefoltert, 3000 ermordet. Auch die USA sollen ihre Finger im Spiel gehabt haben. (hwn)

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arte TV – Chile oder die Diktatur des freien Marktes (hwn)
Leider haben wir die Doco noch nicht als Share Video im Netz entdeckt. Wir werden es dann zur gegebener Zeit nachreichen.

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Nichtwählen ist respektlos

Klartext! von Sören Kater

Das Wahljahr 2013. Demoskopen sagen vorher, dass es noch nie so viele Nichtwähler geben könnte. Entweder aus Desinteresse oder sog. Politikverdrossenheit. Egal wie. Ich finde das sind alles nur Ausreden!

Das Forsa-Institut im Auftrag der Friedrich Ebert Stiftung fand heraus, dass die meisten Nichtwählerinnen und Wähler angeblich schlecht verdienen, schlecht ausgebildet sind und überwiegend sich vom Privatfernsehen und Bild Zeitung berieseln lassen. (1) Siehste sagte mir ein Kollege: “ Die wollen die Leite bewusst entpolitisieren, um ihre Macht zu festigen: Und dann der Nachsatz: „Ich geh auch nicht wählen, weil hat doch eh keinen Sinn..“

Häähh?

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Diskussion- Paywall oder schrankenlose Inhalte? Meinungen und Absichten!

Da auch immer mehr Blogs sog Bezahl Schranken (Paywall) einführen, haben wir uns Gedanken über die Auswirkungen dieser neuen Entwicklung gemacht.

Alternativ zu First Class Paywalls, also Bezahl-Schranken die für die User/Innen einen eingeschränkten Zugang zufolge hat, stehen die sogenannten „schrankenlosen Inhalte„.  Dahinter steht die Frage: Werden durch Paywall´s gar das Ende der schrankenlosen Inhalte eingeläutet?

Wir wollen uns dem Thema weiter nähern und an dieser Stelle einige Fragen an Bloggerinnen und Blogger  gestellt. Hier einige interessante Antworten

Alfons Pieper, ehemalige, langjährige Stellvertretende Chefredakteur der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ), der zuletzt als Chefkorrespondent im WAZ-Hauptstadtbüro aus Berlin berichtete, betreibt mit einigen Kollegen zusammen den Blog. „Wir in NRW” und  hat als erstes klar Stellung bezogen: „Wir werden auch künftig auf sog. Paywalls verzichten und auf schrankenlose Inhalte setzen.  Das macht uns unabhängig, gerade so wie wir es wollen und für richtig halten.”

Andere Blogger/Innen haben uns wie folgt geantwortet:

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Paywall? Martin Schnakenberg “Und dann läuft nichts mehr”

Die Netzschau ist nicht das einzigste Blog-Projekt, dass sich Gedanken über die Paywall-Entwicklung im Internet macht. Martin Schnakenberg, Musiker und Internet Publizist hat sich ebenfalls sehr ausführlich Gedanken über die neue Entwicklung im Netz gemacht. Seine Sorge: Vom freien demokratischen Raum ist nicht viel übrig geblieben. Seine Devise: Informationen müssen frei bleiben.

Hier sein ausführliches Statement

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