Okö-Geldanlagen! Wird hier Risiko auf Kleinanleger abgewälzt ? (Teil 2)

Serienübersicht und Diskussom
Risikokapital:
Geld wird von gutgläubigen Anlegern für Öko-Unternehmen eingesammelt.

Welche Rolle spielt der Staat?
von Marty Ludischbo

(DNZS) Der Winter lässt ja in weiten Teilen auf sich warten. Richtig ungemütlich wird es für Anleger, die Genussscheine bei Prokon angelegt haben. Lt. Medienberichten steht das Öko-Unternehmen vor der Insolvenz. Ein Beispiel, dass zeigt wie hohes Risiko auf Kleinanleger abgewälzt wird. Die Energiepolitischen Fragen sind auch eine gesellschaftliche Heraus-forderung. Muss da nicht der Staat viel mehr Risiko tragen? Und warum gibt es immer noch unregulierte Graumärkte? Damit beschäftigen wir uns in einer dreiteiligen Mini-Serie.

Im ersten Teil haben wir zunächst eruiert was im Fall Prokon passiert war. (hier zu Teil 1)

Hier im zweiten Teil wollen wir kurz darstellen, warum gerade bei Öko-Unternehmen im allgemeinen Anleger und Unternehmen seit einiger Zeit in unregulierten und unübersichtlichen Risikokapitalmärkten so problemlos zu einander finden konnten. Und ist es nicht eigentlich der Staat, der gesellschaftliche Ziele auch absichern muss, indem er das Risiko zum Teil übernimmt?   

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Okö-Geldanlagen! Wird hier Risiko auf Kleinanleger abgewälzt ? (Teil 2)

Serienübersicht und Diskussom
Risikokapital:
Geld wird von gutgläubigen Anlegern für Öko-Unternehmen eingesammelt.

Welche Rolle spielt der Staat?
von Marty Ludischbo

(DNZS) Der Winter lässt ja in weiten Teilen auf sich warten. Richtig ungemütlich wird es für Anleger, die Genussscheine bei Prokon angelegt haben. Lt. Medienberichten steht das Öko-Unternehmen vor der Insolvenz. Ein Beispiel, dass zeigt wie hohes Risiko auf Kleinanleger abgewälzt wird. Die Energiepolitischen Fragen sind auch eine gesellschaftliche Herausforderung. Muss da nicht der Staat viel mehr Risiko tragen? Und warum gibt es immer noch unregulierte Graumärkte? Damit beschäftigen wir uns in einer dreiteiligen Mini-Serie.

Im ersten Teil haben wir zunächst eruiert was im Fall Prokon passiert war. (hier zu Teil 1)

Hier im zweiten Teil wollen wir kurz darstellen, warum gerade bei Öko-Unternehmen im allgemeinen Anleger und Unternehmen seit einiger Zeit in unregulierten und unübersichtlichen Risikokapitalmärkten so problemlos zu einander finden konnten. Und ist es nicht eigentlich der Staat, der gesellschaftliche Ziele auch absichern muss, indem er das Risiko zum Teil übernimmt? 

Warum diese riskanten Geldanlagen für grüne Energien ?
Grüne Anlagen sind beliebt. Sie haben auch etwas ökologisches. Einige Anleger wollen ethisch investieren. Da passen Öko-Anlagen auf dem ersten Blick gut rein. „Ist ja auch irgendwie eine gute Sache!“ Wahrscheinlich haben solche Geldanlagen auch von Leuten Zulauf bekommen, die Banken ohnehin als Bangster sehen und ihr Geld lieber selber, also ohne die Banken, anlegen wollten. Aber deswegen eine Anlageform wählen, wo ich quasi als stiller Teilhaber weder Stimmrecht noch tieferen Einblick in die Bilanzen habe? Es sieht also fast so aus, als werden gutgläubige Anleger von einigen dieser Unternehmen ausge-nutzt. Bleibt die Frage, warum einige Öko-Unternehmen nicht über Banken oder offene Fonds über die Börsen finanzieren? Der Markt der erneuerbaren Energien ist in Deutschland noch jung. Der Boom setzte ja erst vor gut 10 Jahren ein. Viele Banken und Fonds werten das Risiko offensichtlich noch zu hoch ein, um Ihnen übliche Kredite zu gewähren, die renommierte Großkonzerne wie RWE oder EON bekommen. Deswegen wurde offensichtlich nach alternativen Finanzierungen gesucht. Wie im Beispiel Prokon mit ihren Genussrechtsanteilen. . (mehr …)

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