“Kontrollfreaks” gegen “Cyberanarchos” !?

“Kontrollfreaks” gegen “Cyberanarchos”!
Eine durchaus treffende Beschreibung. In diesem Fall scheint ja wirklich die Vernunft in der Mitte zu liegen. Upps…. Diese Phrase zu äußern ist mir ja schon fast peinlich 😉

Mal zurück zum Thema. In erster Linie scheint mir in den Veröffentlichungen mehr Tratsch und Klatsch zu liegen. Irgendwie habe ich doch irgendwie gedacht es kommt noch mal was neues auf dem Tisch.
Deswegen finde ich die Haltung und Reaktion der Amerikaner völlig übertrieben. Genauso wie journalistische Übertreibungen Marke Ulrich Reitz, Chefreda der WAZ- („übler Verrat“)
http://dnzs-politik.blog.de/2010/12/02/wikileaks-enthuellungen-waz-chef-reitz-stellt-abseits-10097574/

Ich glaube, dass viele Menschen, zuweilen auch ich, dazu tendieren mehr auf der Seite der Cyberanarchos zu stehen, weil sie die Regierungen schlicht nicht vertrauen. Die Menschen suchen m.E nach Instrumente um den Staat, der Auftragnehmer seiner Bürger/Innen, zu kontrollieren. Es ist doch der Eindruck entstanden, dass nicht die Bürger/Innen den Staat kontrollieren, sondern der Staat seine Bürgerinnen und Bürger.
Viele dachten mit WikiLeaks ein Instrument dafür zu bekommen oder es dafür zu benutzen.

Allerdings zweifel ich auch mittlerweile so ein bisserl daran. Und die Frage, die Wolf Schmidt (TAZ) bereits Mitte des Jahres gestellt hatte, bleibt auch heute völlig berechtigt. Wer kontrolliert eigentlich die Kontrolleure?
http://www.taz.de/1/netz/netzpolitik/artikel/1/die-rache-der-nerds/

Insofern finde ich den aufgezeigten Gegensatz von dir sehr gut und hilfreich für die Diskussion.

Allerdings bin ich nicht gegen die Veröffentlichungen.
Auf jeden Fall wird der Eindruck genährt, dass Regierungen (in diesem Fall die amerikanische Administration) im Inneren anders kommunizieren, als es dann draußen dargestellt wird.

Kommentar zum Blogartikel
http://www.spiegelfechter.com/wordpress/4648/willkommen-im-informationskrieg

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