Genussschein – Genussrecht

Genussrecht/Genusschein/Genussrechtskapital  – Ein Genussschein ist eine Anlageform / Genussrecht ist ein juristischer Begriff aus dem Schuldrecht. / Als Genussrechtskapital werden Wertpapiere bezeichnet, die eine Mischung aus Eigen- und Fremdkapital darstellen und über das Genussrecht eine jährliche Ausschüttung aus dem Bilanzgewinn verbürgen.

Genussrecht ist ein juristischer Begriff aus dem Schuldrecht. Ein Genussschein ist eine Anlageform, die z. B. Rechte am Reingewinn einer Gesellschaft übergibt. Das Stimmrecht ist dabei immer ausgeschlossen. Die Rendite ist oft recht hoch, bei einer Insolvenz oder einer Liquidation erfolgt die Rückzahlung der Einlage des Genussscheininhabers aber erst nach vollständiger Befriedigung aller anderen Gläubiger. Der Totalverlust der Einlage ist also möglich. (Quelle Wikipedia)

Genussrechtkapital
Durch die Sonderstellung von Genussrechtskapital können Kreditinstitute unter gewissen Voraussetzungen die von ihnen ausgegebenen Genussrechte (auch als Genussrechtskapital bezeichnet) als haftendes Eigenkapital anrechnen. So können Kreditinstitute, die kein Eigenkapital durch die Ausschüttung von Aktien aufnehmen können (beispielsweise Sparkassen) ihre Haftungsbasis erhöhen.

Voraussetzung für diesen Modus ist, dass die Genußrechte am laufenden Verlust teilnehmen und – wie oben schon thematisiert – im Insolvenzfall nachrangig bedient werden. Dem Kreditinstitut müssen die Genussrechte eine bestimmte Zeit zur Verfügung stehen. (Quelle Lexikon Gründerszene)

Lexika Umschau

Wikipedia Genussrecht

Wikipedia Genussschein

Lexikon Gründerszene- Genussrechtkapital

Wirtschaftslexikon-Genußrechtskapital

3 Kommentare zu “Genussschein – Genussrecht

  1. Genussrechte sind nach Dr. Horst Siegfried Werner eine nicht wertpapierverbriefte, vinkulierte Namensbeteiligungsform am Gewinn und Verlust einen Unternehmens. Von Genussscheinen wird dannn gesprochen, wenn die Genussrechte in einem Wertpapier verbrieft sind und kapitalmarktrechtlich nicht mehr unter die „Vermögensanlagen“ sondern unter die“Wertpapiere“ fallen. Im ersteren Falle ist ein Verkaufsprospekt über Vermögensanlagen ( BaFin-Gestattung ) ausreichend; im letzteren Falle bedarf es eines Wertpapierprospektes mit erweiterten Billigungs-Voraussetzungen bei der BaFin. ……

    (MOD) Link entfernt. Begründung der Redaktion siehe unten)

    1. Danke für die Ergänzung. Ich möchte noch für unsere Leser/Innen ergänzen. Von allen Geld-Anlagen, die wir nicht verstehen und das Risiko nicht einschätzen können… FINGER WEG!!!!

    2. Sehr geehrte Herr Werner.
      Der unten stehende Link steht nicht in Bezug auf ihren Post sondern lenkt unsere Leser/innen lediglich auf die Startseite ihre Webside. Wir werten den Link deshalb als kommerzielle Werbung bzw. Marketingpost. Kommerzielle Werbung können wir leider nicht gestatten. Der Blogbesitzer wird diesen Link entfernen. Sie können aber einen Link setzten, der in Bezug zu diesem Lexikaeintrag steht.

      Vielen dank für Ihr Verständnis

      Die Redaktion

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