DGB Niederrhein positioniert sich eindeutig gegen OB Sauerland

Nach der Entgleisung von Karl-Josef Laumann (CDU), der den Duisburger IG Metall Bevollmächtigten einen Nazivergleich unterstellte, positionierte sich der DGB- Niederrhein nun ziemlich eindeutig zum 1. Mai Empfang durch Duisburgs OB Adolf Sauerland. Empfehlung: Vor dem Rathaus bleiben. Damit lässt sich der DGB von Laumanns überzogenen Austrittsdrohungen aus der IG Metall nicht beeindrucken.

Die Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter sollen heute um kurz vor 17 Uhr zum Duisburger Rathaus kommen, um ihr großes Interesse am Arbeitnehmerempfang und dessen Fortsetzung in den nächsten Jahren zu zeigen. Hineingehen und teilnehmen am Empfang sollen sie bei Anwesenheit von Oberbürgermeister Sauerland und dessen Leitung des Empfangs jedoch nicht. Sie sollten dann den Raum verlassen, wenn Sauerland den Saal betritt. Das berichtet u.a Radio Duisburg (1)

„Diese Entscheidung ist uns wahrlich nicht leicht gefallen“, sagt der Duisburger DGB-Chef Rainer Bischoff. Denn man wolle dem Arbeitnehmerempfang als wichtige Veranstaltung würdigen, aber ein deutliches Zeichen gegen Sauerland setzen. (1)

Wegen seines Verhalten u.a wegen der Loveparade Katastrophe erkennen viele Arbeitnehmervertreterinnen und Vertreter den CDU-Politiker als obersten Repräsentanten ihrer Stadt nicht mehr an.

Quellen:
(1) http://www.radioduisburg.de/Lokalnachrichten.1381+M53a8010bbbb.0.html

http://www.rp-online.de/niederrheinnord/duisburg/nachrichten/DGB-will-nur-ohne-Adolf-Sauerland_aid_992486.html

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