Griechenland: Schock ohne Therapie mit einer hohen Arbeitslosigkeit

Die von der EU und vom IWF verordnete Sparpolitik für Griechenland scheint in diesem EU-Land  zu einem Schock und zu einer hohen Arbeitslosigkeit zu führen.

Wir empfehlen deshalb einmal folgende beiden Artikel zu lesen.

Wolfgang Lieb-Schock ohne Therapie

Alle Anzeichen deuten darauf hin, dass die Griechen durch die ihnen von der der EU, der EZB und dem IWF auferlegte Schock-Strategie immer weniger in der Lage sind, ihre Schulden zu begleichen. Griechenland gleitet in eine „Rezessflation“ ab: das wirtschaftliche Wachstum bricht ein, die Inflation steigt, die Steuereinnahmen reichen bei weitem nicht aus, um die Schulden zu bedienen, der Schuldenberg ist weiter gewachsen und die Verzinsung der Kredite steigt in schwindelnde Höhen. Die allgemein gehandelten Lösungsangebote, nämlich „Staatsinsolvenz“, Umschuldung oder ein Austritt aus dem Euro hätten katastrophale Folgen – keineswegs nur für Griechenland.
Kurzfristig müsste die Spekulation auf den Finanzmärkten durch Euro-Anleihen gestoppt werden. Wenn man die Europäische Union erhalten will, führt mittelfristig kein Weg an einer Minderung der außenwirtschaftlichen Ungleichgewichte innerhalb der Währungsunion vorbei. Eine Umkehrung der Lohnstückkostenpfade wäre für die übergroße Mehrheit der Deutschen die weitaus erfreulichste Option…. weiterlesen auf den NachDenkSeiten

Steffen Bogs: Griechenlands Arbeitslosenquote bereits bei 15,1%

Am Donnerstag berichtete das griechische Statistikamt (ELSTAT) von einer offiziellen Arbeitslosenquote in Griechenland für Januar 2011 in Höhe von 15,1%, nach 14,8% im Dezember 2010, nach 13,9% im November 2010 und nach 11,3% im Vorjahresmonat. Es geht weiter “aufwärts”, um +23’149 Arbeitslose bzw. um +3,2% zum Vormonat und um +189’663 bzw. um +33,4% zum Vorjahresmonat, auf 756’795 Griechen ohne Job.


Die Entwicklung der griechischen Arbeitslosenquote seit Januar 2000 im Chart. Im Januar 2011 (ELSTAT veröffentlicht monatliche Daten vergleichsweise spät) stieg die Arbeitslosenquote auf 15,1%.

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