Zukunft des Ruhrgebietes-Was kann das Land NRW tun?

Das Ruhrgebiet lechzt. . Und zwar nach Kohle. Das schwarze Gold wird längst nicht mehr gefördert. Nun muss das ludischbo aktiv rotRuhrgebiet gefördert werden. Mit Euro-Kohle. Was kann die Landespolitik in NRW tun? Ich frage nach und nutze die Möglichkeiten des Internets.

Ohne Zweifel. Man braucht nur über gewisse Straßen zu fahren. Schlaglöscher noch und noch. Das Tiefbauamt beruhigt. Tagesbrüche und Löcher mit einem gewissen Umfang werden nach Sichtung sofort bearbeitet. Notdürftig, so dass keine Gefahr für Leib und Leben mehr besteht. Das war es.
Die Arbeitslosigkeit im Pott weiter konstant hoch. (hier netzschauen ) Die meisten Revier-Städte stehen unter Nothaushalt.
Das Ruhrgebiet lechzt und pfeift aus allen Löchern. Völlig zurecht gab es im März einen „Aufschrei der Oberbürgermeister“

Auch wenn das heute dementiert wird. Ein wenig wurde der Finger Richtung Osten gezeigt.
Ruhr-Kommunen wollen Kohle behalten, titelte die überregionale taz.

„Seit 1994 zahlen die Westkommunen für den Aufbau Ost – auch Städte und Gemeinden, die auf die Pleite zusteuern. Mehrere Städte im Ruhrgebiet wollen den Solidarpakt kippen.“ heißt es im taz. Artikel.

Überhaupt. Fast alle Medien nahmen das Thema, Ruhr rein-Rhein raus, auf. IMGP4758

Insgesamt eine mediale Interpretation, die den Eindruck hinterlassen hat, dass der bestehende Solidarpakt anders verteilt werden soll.
Alle wissen eigentlich, dass Ost-Kommunen wohl kaum auf fest eingeplante Mittel verzichten werden.
Wie auch-warum auch? Zumal das ein Eingriff in bestehende Planfeststellungsverfahren bedeuten würde und Planbarkeit ein hohes pragmatisches Gut ist, dass in unserer politischen Kultur  auch nicht in Frage gestellt werden darf.
Deswegen: „Absoluter Blödsinn“. Das haben mir einige Kommunalpolitiker bestätigt. „Die OB´s wollten lediglich auf die prekäre Lage aufmerksam machen“.
Und die ist zweifellos ernst!

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