Ohne Politikwechsel in Europa geht bald für den Euro das Licht aus! -Teil 1 –

Schon mitbekommen?
Eurozone befindet sich in einer tiefen Rezession

von Marty Ludischbo
Die Eurozone ist auf Talfahrt. Die meisten Deutschen bekommen das irgendwie gar nicht mit. In den meisten  Medien ist das allenfalls ein Kleinzeiler wert. Die Titelseiten in den relevanten Medien überziehen Merkel und die Bundesregierung mit Lob. Lob für dessen Austeritätspoltik. Uns geht die Rezession in der Eurozone nichts an? Vielleicht haben es einige ja bemerkt., Wir leben seit 2000 in einen gemeinsamen Währungsraum. Sorry. Da kann nicht jeder sein eigenes Süppchen kochen. Wenn doch wird die Eurozone irgendwann wieder zusammenbrechen

Die sog Eurokrise, die keine Schuldenkrise, sondern eine Vermögenskrise (ahn) und eine Krise  der wirtschaftlichen Ungleichgewichte ist (Leistungsbilanzkrise), kommt bei den meisten Deutschen nicht an. Warum ist klar. Die Mittelschichten spüren sie kaum am eigen Leib. Menschen in prekären Lebenssituationen, die besonders die Krise zu spüren bekommen“ kennen die meisten Deutschen nur aus den privaten Trasch Fernsehen (RTL und CO). Dort werden sie stigmatisiert statt Solidarität zu fordern.

Die Fakten: Die EU Kommission prognostiziert für das Jahr 2013 ein negatives Wachstum von 0,4% (Quelle-ntvhwn)

Aber was interessieren die Fakten? Die Deutschen werden  mit den  altbewährten  Schlagzeilen der jüngsten Zeit berieselt:

„Deutschlands Wachstum nachhaltig stabil“ – Deutschland dank Hartz Reformen auf einem guten Weg“- Wettbewerbsfähigkeit in Deutschland weiter stabil“ – „Merkel steuert uns sicher durch die Eurokrise“ – Bundesregierung bleibt hart gegenüber Südeuropa“…. „Südeuropäer vermögender, als die Deutschen“  so in etwas und etc etc.

Aktuell: „Bundesbank sieht deutsche Wirtscxhaft weiter auf Wachstumskurs“ (hwn)

Alles treu nach dem Motto. Hauptsache in Deutschland ist alles gut und schuld sind die anderen. Die Stimmung: „Warum sollen wir für die faulen Südeuropäer zahlen“. Die neue nationalliberale Partei Alternative für Deutschland(AfD) wird im Wahlkampf sicherlich genau diese Stimmung bedienen.
Es wird also der Glauben produziert, dass es uns schlechter geht, als in Portugal oder Spanien.

Dabei wäre es wichtig diese Nachrichten auf den Titelseiten und Hauptsendezeiten zu bekommen:
Eurozone rutcht tiefer in die Rezession: hierhier oder hier

Das Blog Querschüsse präsentierte durch diverse Blogeinträge die Talfahrt:

Beispiele

Italien:
PKW Produktion mit – 27,5 (hwn)
Auftragseingang der Industrie mit -7,9% zum Vorjahresmonat (hwn)

Niederlande: reale Einzelhandelsumsätze mit -7,2% zum Vorjahresmonat (hwn)

Spanien: Zementherstellung und -verbrauch im März (-29,4% und -39,8%) (hwn)

Irland: Exporte mit -10,2% zum Vorjahresmonat (hwn)

Wir könnten die Liste endlos fortführen.
Zum Abschluss aber einmal eine Statistik, die die Abwärtsspirale nicht treffender dokumentieren könnte. Der Einzelhandelsumsatz in der Eurozone:
Bis auf Textilien und der Internethandel sind die anderen Bereiche satt im Minus.
(hier die Statistik aufrufen) Quelle: handelsaten.de

NOCHMAL! Sparen verschärft die Krise
Auch weil es anscheinen viele immer noch  nicht begreifen. Die strenge auferlegte Sparpoltik der Troika (auch Austeritätspolitk genannt)  ist Mitverursacher der momentanen Rezession in der Eurozone  und hilft nicht die Schuldensituation der Krisenstaaten zu verbesssern. Sie verschlechtert die Situation, weil dadurch die Wirtschaft weiter abstürzt und somit der Staat weniger Steuereinnahmen einnimmt. Die Verschulkdung wird dadurch noch verschlimmert, weil die Nachfrage nach Schulden weiter wächst.

Aber was interessierts. Deutschland geht es doch so gut. Wir fokussieren uns auf uns selbst. Wir leben aber in einer gemeinsamen Währungsunion. Und da gehen uns Fehlentwicklungen, die ja auch durch die Austeritätspolitik (strenge Sparpolitik) der Bundesregierung mit verursacht wurde, etwas an.

Erstens. weil durch die Rezession im Euroraum auch die deutsche Volkswirtschft betroffen ist. Das haben sogar die Mittelstand Nachrichten sogar erkannt. Hier,man lese und staune (hwn)
Das DIW formuliert die aktuelle Konjunkturprognose zwar optimistisch, aber sie ist defintiv schwach. Das hängt natürlich auch mit den Nachfragerückgängen in der Eurozone zusammen. 

Zweitens:. Eine gemeinsame Währung bedeutet gemeinsames Handeln. D.H eine abgestimmte Lohn – Wirtschaft und Steuerpolitik
hier und hier weiter netzschauen

Austerität kann kein Mittel gegen eine Rezession sein.  Bereits im Januar wies das IMK darauf hin, dass ein Kurswechsel zu Wachstum überfällig ist.  Sie verschärft sie. Gegen eine Rezession verbietet es sich hineinzusparen. Dadurch wird die Wirtschaft instabiler und die Schulden wachsen. Die Vermögenden werden noch mehr um ihre Schulkdtitel bangen müssen, weil die Wahrscheinlichkleit einer Schuldenbedienung noch weiter sinken wird.

Ich sag das mal ganz knallhart. Diese Wurschtelei jeder für sich – No Bail out – Jedem ist seine Konjunktur wichtig. Was interessieren mich die anderen. Jeder haftet für sich selbst. Jeder drückt die Löhne wie es ihm passt . etc etc.
Das ist nicht Sinn einer Währungsgemeinschaft…………….
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Teil 2

-wie die gescheiterte Troikapolitik mit einer Agendapolitik für alle weiter wurchteln will –
– ein Bündnis das für Alternativen wirbt
–  warum Deutschland durch unfaire Wettbewerbsvorteile die Krise mit verursacht hat.   hier geht es zum Teil 2

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hier mitdiskutieren

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