SERIE – Ohne Politikwechsel geht für den Euro bald das Licht aus.

Der Euroraum befindet sich weiter in der Krise. Während die Liberkons immer noch einseitig von Schuldenkrise sprechen, wird deutlich wie verheerend die Sparpolitik der Troika ( EU Kommission-IWF und EZB ) sich auf die Menschen auswirkt. Die Abwertungen durch die Währungs-und Leistungsbilanzkrise(sog. Eurokrise) zahlen die Menschen u.a mit Lohnverlust und Arbeitslosigkeit. Die EU steckt derweil in der Rezession fest.

Begleitet mit einer ausführlichen Netzschau kommentiert Marty Ludischbo in dieser mehrteiligen Serie die jetzige Krisensituation und denkt sorgenvoll über die Zukunft unsere Währungsunion nach.

Teil 1 DNZS Wirtschaft-Blog – (20.05.2013)

Schon mitbekommen?

Eurozone befindet sich in einer tiefen Rezession

Warum die harte Sparpolitik – Austeritätspolitik genannt- verantwortlich für die Rezession ist und die Krise weiter verschärft. (hwn)

Teil 2 DNZS Politik Blog (23.05.2013)

Agendapolitik für ganz Europa?

– wie die gescheiterte Troikapolitik mit einer Agendapolitik für alle weiter wurchteln will

– ein Bündnis, das für Alternativen wirbt

– warum Deutschland durch unfaire Wettbewerbsvorteile die Krise mit verursacht hat. (hwn)

Teil 3 DNZS Wirtschaft-Blog (18.08.2013)

Deine Anleihen, meine Anleihen, unserer Probleme

– gemeinsame Staatsanleihen und zu wenig Nachfrage (hwn)

Teil 4 Politik Blog (12.09.2013)

Zu wenig Nachfrage
Warum das billige Zentralbankgeld nicht auf die Realwirtschaft trifft….. (hwn)

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Teil 5 (Vorschau) Keine Richtungsänderung in Sicht-

Ist die Auflösung der Währungsunuion eine Alternative?

 

Wir würden uns im Kommentarbereich über eine sachliche und kontroverse Diskussion freuen

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logo kleinNetzschauen Sie auch hier:

Rückblick 2012: Austeritätspolitik bis geschönte Arbeitsmarktzahlen (hwn)

Ausblick 2013: Austerität und Lohnkonkurrenz – Was tun 2013? (hwn)

LA NS

 

Linkempfehlungen

Zukunft Währungsunion

 

Weitere interessante Links zum Thema

08.01,2013- Telepolis: Die Bundesregierung muss einräumen-Sparen ist teuer (hwn)

6 Kommentare zu “SERIE – Ohne Politikwechsel geht für den Euro bald das Licht aus.

  1. Ich habe noch nicht erlebt, dass die Politik die Interessen des Volkes vetreten hat. Schaut euch doch die Politiker und die Länder an … und ihr werdet bald merken dass sie übrwiegend ihre eigene Interessen und Vorstellungen vertreten …und das immer auf Kosten des Volkes. Das Prinzip Dienen – Verdienen funktioniert in unserer Welt nur sehr schlecht, weil die Meisten nach dem Prinzip „Ich bin mir der Nächster und der Übernächster“ leben und handeln. Selbstlose Liebe, oder Nächstenliebe sind nur sehr selten einzutreffen. Wie soll es dann besser werden, wenn Politiker wechseln, aber kaum einer die selbstlose Liebe in sich trägt? Eine Ilussion, oder?

    1. Ja ich glaube das ist eine Illusion. Den maßgeschneiderten vollkommenen Menschen wird es nicht geben.
      Ich bin im übrigen auch froh, dass Vollkommenheit nicht als oberste Maßregel angestrebt wird. Es hat schon viele gegeben, die unter dem Deckmantel der Weisheit, die Menschen ihre Selbstbestimmung rauben/vorenthalten wollen/wollten. Dienen finde ich nicht so schön. Das produziert Erwartungen nach Unterwerfung.

      Ich hätte aber einen Wunsch. Eine gesunde Mischung wäre schön. Menschen, die die aus eigen definierter Selbstverständlichkeit altruistische Entscheidungen treffen.
      Die wirken dann auch nachhaltig.

      Ja.. die Interessen des Volkes-was auch immer das ist, können mit repräsentativer Demokratie alleine nicht bestimmt werden. Deswegen brauchen wir endlich mehr Mitbestimmung und Bürgerbeteiligungen und Bürgerentscheidungen.
      Allerdings werden sie uns das nicht freiwillig geben. Wir müssen uns einbringen….

  2. Ich habe kurz vor meinem Urlaub in meinem Blog die Frage gestellt: Wie erhält man Wachstum, wenn man den Menschen das Geld wegnimmt? Diese Frage hat unsere Mutti nirgends beantworten können (also allgemein gesagt, nicht in meinem Blog :D) Es gibt auch keine Antwort darauf, weil beides sich einander ausschließt. Wir werden vor einer für unsere Generation noch nie da gewesenen Abwärtsspirale stehen und hinunterrutschen, dass am Endpunkt ehrliche Ostdeutsche meinen werden, dass die DDR doch 10x besser war. Wählen können, ist keine Demokratie und keine Freiheit. Ohne soziale Sicherheit sind Staaten nichts. Die wird aber durch die Austeritätspolitik total zerstört werden. In anderen Staaten ist man da schon weiter als in Deutschland. Wir werden uns nicht ausklinken können/wollen.Man schaue in das faschistoide Ungarn, man schaue in die Slowakei, die im Schatten von Südeuropa stehen, aber nicht weit entfernt vom südeuropäischen Fiasko. Was wissen wir schon von Estland und den anderen baltischen Republiken? Die Armut ist ein Wurm, der sich durch ganz Europa ausbreitet und seine Kinder frisst. Demokratie und Wohlstand waren gestern.

  3. Diese Politik wird auch politisch teuer–oder besser gesagt-das kann uns politisch teuer zu stehen kommen….
    Reichskanzler Brüning lässt grüßen.
    Haben die Austeritätsfanatiker denn aus der Geschichte nichts dazu gelernt?

    1. NEIN. Wozu sollte man auch aus der Geschichte lernen. Solange Hayek und Co. so im hohen Ansehen stehen, muss man nicht aus der Geschichte lernen. Ich habe in meinem Studium gelernt, dass die Angebotsseite und die Nachfrageseite im Gleichgewicht stehen muss, genauso wie Export und Import. Keine Seite darf dauernd überwiegen, weil dann die Wirtschaft den Bach runtergeht. Okay, das war in der Politischen Ökonomie im Sozialismus. Der hat sich selbst nicht daran gehalten und war am Ende tot. Nur deshalb ist der Ansatz nicht falsch. Wir erleben gerade das Gleiche in anderer Farbe.

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