Medienbarriere aktuell wie nie -.. wie das BSP der stärksten Oppositionspartei zeigt…

Die Linke ist eine unsichtbare Oppositionsführerin. Das titelte das gesellschaftskritische Magazin Telepolis aus dem heise Verlag. .

Unsichtbar deshalb, weil sie zwar nach der BTW die stärkste Oppositionspartei ist, aber von den relevanten Medien weitestgehend ignoriert wird. Zitat:

Auf einen historischen Tiefststand fiel die Präsenz der Linken nach Angaben des Kölner Instituts für empirische Medienforschung (IFEM) im vergangenen Monat Dezember. In den wichtigsten Nachrichtensendungen von ARD, ZDF, RTL und SAT1 gehörten gerade noch 2,6 Prozent der auftretenden Politiker der Linken an. Damit liegt die Partei abgeschlagen noch weit hinter parteilosen Mandatsträgern und nahe bei der Kategorie „Sonstige“, die sich Piraten, AfD und NPD teilen. Die Grünen, im Bundestag nur geringfügig schwächer aufgestellt als Die Linke, erreichten in diesem Monat mit fast acht Prozent mehr als die dreifache Medienpräsenz in den untersuchten Sendungen. Ähnlich häufig waren im Dezember auch Politiker der FDP zu Gast in den Nachrichten, obwohl die Partei weder im Bundestag noch in einer Landesregierung vertreten ist. (hwn)

Und wenn nicht ignorieren, dann draufhauen, wie wir es bei Lanz (ZDF) und Jörges (Stern) beobachten mussten, als diese beiden Herren auf die wortgewandte Frau Wagenknecht draufprügeln durften. Das alle das nicht so toll finden, zeigte die Resonanz der Online Petition: „Raus Mit Markus Lanz aus meinen Rundfunkgebühren“ (hwn)
Aktuell über 230TSD Unterschriften.

Das zeigt: Durch das Internet lässt sich zumindest ein kleines Pflänzchen Gegenrede organisieren.

2012 haben wir das Thema „Medienbarriere“ mit dem Titel: 
Hat die TV Präsenz von Politikern einen erheblichen Einfluss auf die Meinungsbildung (hwn)
bereits im Politik-Blog besprochen.

Das Thema ist also aktuell wie nie…

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