Netzschau: Jagt auf Verschlüsselung und Anonymisierungsdienste

update:
Februar 2015
+ Verfassungsschutz will Verschlüsselungen knacken … (hwn)

————————————————————————–
Hinweis: Leider können wir aus Zeitgründen für unsere Themennetzschauen keine zeitnahe Aktualisierung bzw. Vollständigkeit gewährleisten. Gerne können uns CO Autoren dabei unterstützen. Setzten Sie sich mit uns in Verbindung! info (ät) dnzs punkt de
————————————————————————–

(DNZS 03.07.2014) Der Überwachungsskandal hat einen neuen Höhepunkt erreicht.
Bereits letztes Jahr wurde im Rahmen des NSA-GCHQ Skandals bekannt, dass die USA darauf hinwirkte Verschlüsselungsdienste im eigenen Land dazu zu zwingen den Dienst zu schließen oder per Anordnung Daten herauszugeben. Bekanntes Beispiel Laverbit.

Die NSA geht gegen Verschlüsse lung-und Anonymisierungsdienste auch im Ausland vor. Das sieht NDR und WDR mit einem entschlüsselten Quellcode nun als bewiesen an.

Im Augenschein der Überwacher: Sebastian Hahn, Betreiber eines Anonymisierungsnetzwerk TOR.

Netzschauen sie dazu:
Tarnkappe: NSA hat Tor und CCC im Visier (hwn)

spiegel-online: NSA spähte Tor-Server von deutschen Studenten aus (hwn)

taz.de : Unter Generalverdacht (hwn)

tagesschau.de : Von der NSA als „Extremist“ gebrandmarkt (hwn)

Hier beantwortet Sebastian Hahn fortlaufend Fragen zu der NSA Überwachung seines TOR-SERVERS (hwn)

Kommentar von Marty Ludischbo (hwn)

———-ältere Links zum Thema————-

heise.de/201 CCHQ – Großangriff auf Verschlüsselungsdienste (hwn)

————————————————–
Die Anonymisierungsdienste des CCC (hwn)

————————————————–
Haupt-Netzschau zum Thema :
logo klein
Edward Snowden´s Leaks: NSA GCHQ –
Der Überwachungsskandal (hwn)

4 Kommentare zu “Netzschau: Jagt auf Verschlüsselung und Anonymisierungsdienste

  1. Die ganze Aufregung gerade jetzt sehe ich voller Verwunderung. Vor Jahren kam schon auf Heise, dass JEDES Programm seine Hintertür hat. Es soll sicherstellen dass der Programmierer jederzeit über eine Hintertür in seine Programme hineinkommen kann. Nur der Programmierer? Natürlich nicht! Nichts anderes, nur nicht relevant, sind die Cheats bei Computerspielen, zurückgebliebene und veröffentlichte Schlüssel der Programmierer. In diversen US-Serien sieht man, in welche Programme man überall hineinkommt. Und wenn es im Fernsehen gezeigt wird, ist das immer nur die Spitze des Eisberges. Mich nervt nur, dass der Kindergarten „Stasi“ immer noch der alleinige Böse ist. Jeder Mensch mit einem einigermaßen rationalen Verstand weiß doch, dass JEDER Geheimdienst alles und überall auspioniert. Wir sollten uns doch nicht als Naivlinge präsentieren.

    1. Nur Open Souce (offener Quellcode) kann für eine Sicherheit ohne Hintertüren garantieren.
      Natürlich auch nicht für den Laien. Der ist auf Vertrauen von Net-Experts angewiesen.

      Z:B an die PGP Verschlüsselung beißen sich auch die Geheimdienste die Zähne aus…

      https://www.datenschutzzentrum.de/selbstdatenschutz/internet/pgp/wasdas.htm

      Aber wer weiß… vielleicht kommt irgendwann die Zeit wo der Einsatz solcher Verschlüsselungstechnologien verboten wird?
      Übertriebene Ängste?

      Die Wahrscheinlichkeit, dass man heute schon gelistet wird ist sehr groß. Heiß: Du hast was zu verbergen-Du bist verdächtig.

      „Die Stasi ist sanft im Vergleich“.. sage nicht ich, sondern Thomas Drake.
      Mag man drüber streiten. Aber unangebracht ist der Vergleich keineswegs..
      http://dnzs-politik.blog.de/2013/07/22/nsa-stasi-sanft-vergleich-16247089/

      Viele haben die Dimension noch gar nicht verstanden.
      Und zwar.. der endgültige Verlust der Privatsphäre….

  2. Das Problem bei Verschlüsselungen ist, dass es immer einen Sender und einen Empfänger gibt, die den gleichen Algorithmus verwenden müssen. Auch wenn man mit selbst geschriebenen Programmen relativ leicht eine sichere Verschlüsselung erreicht, kann man damit niemand erreichen, da verbreitete Technologien wie WWW auch verbreitete Verschlüsselungen verwenden.
    Die beste Lösung ist, die Vielfalt der Verschlüsselungen und Programme hoch zu halten, um der NSA hohe Kosten zu verursachen. Geheimdienste knacken Codes nicht mit Lidl-PCs und Windows XP sondern, mit FPGA-basierenden Spezialcomputern, die sehr unflexibel sind, und eine Menge kosten. Wenn es viele verschieden Programme und Verschlüsselungen gibt, muss der werte Herr Obama tief in den Geldbeutel greifen um alle zu knacken.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>