Ergänzungen zum Artikel….

Bundesbank für höhere Löhne-Was ist denn da los? (hwn)

Ergänzung 1. Höhere Löhne/Lohnpolitik. Viel werden einwenden, dass Lohnpolitik Aufgabe der Tarifparteien ist. Mag sein, aber den ordnungspolitischen Rahmen setzt der demokratische Staat und nimmt somit sogar unmittelbar Einfluss auf die Verhandlungsspielräume der Tarifpartner. Durch die Hartz-Gesetzgebungen ist es möglich geworden in Deutschland einen Niedriglohnsektor einzuführen, der die Gewerkschaften diszipliniert hatte, um „moderate“ Tarifabschlüsse zu akzeptieren.

Die Bundesbank hätte also lieber ihre Forderung nach höhere Löhne in der Mindestlohndebatte einbringen sollen. Denn der Mindestlohn ist zwar richtig und wichtig, aber zu niedrieg. Ein höherer Mindestlohn hätte :
1. zur mehr Nachfrage
und
2. zu mehr Verhandlungsspielräume für die Gewerkschaften geführt –
geführt.

Ergänzung 2.
Die Forderung der Bundesbank und der EZB zeigen vorallem, dass die Geldpolitik am Ende ist. Die Zinsen sind niedrig wie nie. Nachfrageimpulse bleiben aber aus, weil die billigen Kredite oftmals in Spekulationen versickern, statt in der Realwirtschaft anzukommen.
Was logisch ist. Wo keine ausreichende Nachfrage ist bleiben Investitionen in Unternehmen und neuen Ideen aus.
Es bleibt nur noch die Fiskal -und die Lohnpolitik. Das wissen natürlich auch die Zentralbanken.

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