Tarifkonflikt DB : Kommt jetzt der Kompromiss, damit dieser Weselsky die Streik entwöhnten Deutschen nicht weiter nervt?

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* 1
Anm. DNZS Autor Slören Kater: Darunter wohl auch viele Journalisten. Die fahren ja gerne IC und ICE und bekommen meist dafür sogar Journalistenrabatte

*2
siehe Tarifchronik aus Sicht der DB
(hwn)

*3
Das TeG wurde u.a auch von der Deutschen Bahn, aber auch von der Gewerkschaft EVG in den parlametarischen Hinterzimmern mitgestaltet.

* 4
Links dazu:
Bundestag.de (hwn)

Juraexamen.info (hwn)

*5
Quellen:

EVG PM 31.05.2015

EVG PM 26.05.2015

*8
Anm. Autor: Lt. Umfragen waren die meisten Deutschen gegenüber den GDL Streiks negativ eingestellt. Natürlich auch wegen der destruktiven Berichterstattung der Leitmedien. Aber auch weil die meisten Deutschen Streiks offensichtlich nicht gewohnt sind (siehe Quelle 7). Die meisten der wenigen Streiktage in Deutschland  finden auch im eher schlecht bis mäßig bezahlten Dienstleistungssektor statt. Und da sind Bürger/Innen eben leider auch betroffen. Aber ist es da nicht zu einfach den Gewerkschaften die Verantwortung zu zuweisen?

*7
Quelle:
Datawrapper
(hwn)

*9
BSP1  Wird in einem anderen Tarifvertrag eine Wert bessere Reglung getroffen, wird diese für den Beschäftigen günstigere Reglung in diesem Tarifvertrag inhaltsgleich übernommen.“

BSP 2Wird in einem anderen Tarifvertrag eine Wert bessere Reglung getroffen verpflichten sich die Tarifvertragsparteien Verhandlungen aufzunehmen, um inhaltsgleiche Anpassungen vorzunehmen“

*10
Anm Autor:
Für den Arbeitgeber kann es doch egal, ob er dem einen AN eine Stunde weniger Arbeiten lässt oder den anderen statt 1 STD AZV einen entgeltlichen Wertausgleich in Euro auszuzahlen. Es kostet ihm das gleiche. Das wäre sogar eine tarifpolitisch progressive Lösung. Durch diese Wahlmöglichkeit , die auch abänderbar sein sollte, kann der einzelne AN seine aktuellen Lebensumstände berücksichtigen. Manchmal braucht man eben mehr Geld (Größere Anschaffung) manchmal mehr Zeit (z.B Das Baby ist da). Oder halt für dauerhafte Entlastung.  Das kombiniert mit akzeptierten Arbeitszeitkonten..was will man mehr. Natürlich geht es der GDL in erster Linie um Entlastung. Aber warum kann das der einzelne AN nicht selber entscheiden, wann und wie er sich entlasten möchte? Ich weiß. Mit AZV will man Neueinstellungen bewirken. Mit einer klareren Reglung ist es einfacher. Aber mit Wahlmöglichkeiten geht es auch. Viele Tarifverträge im Nahverkehr sind da sehr vorbildlich. Der AN kann z.B wählen ob er sich Zuschläge für Mehrarbeit, Nacht und Sonntagsarbeit  auszahlen lässt oder halt auf einem Zeikonto gutschreiben lässt. Allerdings werden Zeitgutschriften besser behandelt (z.B 20% Zeit 10% Bezahlung). Dadurch entsteht natürlich der Anreiz zu einer Zeitgutschrift. Betriebsräte haben mir berichtet dass die Tendenz zu Zeitgutschriften geht. Und das ist gut für Menschen, die einen neuen Job suchen und gut für Entlastungen des Stammpersonals. Wäre das nicht ein Denkanstoß für die Schlichter im aktuellen Tarifkonflikt der DB?

*11
Lesen Sie auch dazu Jens Berger/Nachdenkseiten – „Die Bundesregierung legt die Republik lahm
“ (hwn)

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