Angebot: ca.2,5% mehr Geld für jeweils 2 Jahre

DNZS Logo35Berlin: Die Arbeitgeber haben zur Tarifrunde 2008 ein erstes Angebot vorgelegt.  Die Beschäftigten im Öffentlichen Dienst sollen 2008 und 2009 jeweils ca. 2,5% mehr Lohn bekommen. Im Gegenzug sollen die Arbeitszeiten schrittweise auf 40 STD erhöht werden.

Einen „Ackergaul als Rennpferd“ verkaufen zu wollen – „auf Pferdemärkten hat man das noch Rosstäuscherei genannt“. So reagierte der ver.di-Vorsitzende Frank Bsirske am späten Abend des 24. Januar in Potsdam auf das „Angebot“ der Arbeitgeber von Bund und Kommunen.
Rechnet man die Arbeitszeitverlängerung gegen die Einkommenserhöhung würden die Beschäftigten nur eine minimale Lohnerhöhung bekommen, die faktisch unter 0,5 % liegen dürfte. Das würde ein Reallohnverlust für zwei Jahre für die Mitarbeiter im Öffentlichen Dienst bedeuten. 

Experten rechnen damit, dass die Verhandlungen in die Schlichtung gehen.

„Schlichtung ist kein Hebel, sondern ein Knebel“ skandiert derzeit das Netwerk-verdi, eine Internetportal, das unabhängig von Teilen der Basis betrieben wird, und fordert die Führung indirekt auf das bestehende Schlichtungsabkommen mit den Arbeitgebern zu kündigen.

Die Erwartungshaltungen an der Basis sind Riesen Groß.  Es sind, wie von vielen voraus gesehen, schwierige Verhandlungen. Der nächste Verhandlungstermin ist für den11.02.2008 datiert.

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