Schlichtungsempfehlung abgelehnt..Heute wird nochmal verhandelt!

DNZS Logo35Friedrichshafen: Die Schlichtungsempfehlung von Lothar Späth werden von den Gewerkschaften als einseitiges Arbeitgeberangebot abgelehnt.  Späth feierte sich als eigentlicher Vertreter  Arbeitnehmer und bezifferte den ausgeloteten Vorschlag mit 8% Lohnerhöhungen bei gleichzeitiger Arbeitszeitverlängerung! Für die unteren Einkommensgruppe sprach der andere Schlichter Schmalstieg von 2,6 Prozent und für obere Einkommensgruppen nannte er 1,7 Prozent.

Die kommunalen Arbeitgeber beklagen diese Entwicklung: „Die Beschäftigten bekämen bei Annahme des Schlichterspruchs schon ab Dienstag (1. April 2008) vier Prozent mehr Entgelt und zusätzlich eine Einmalzahlung in Höhe von 450 Euro. Dass die Gewerkschaften den Schlichterspruch ablehnen ist nicht zu verstehen und wird den Interessen der Beschäftigten nicht gerecht“, so Harald Seiter, stellvertretender VKA-Präsident und Mitglied der Schlichtungs-Kommission. „Der Schlichterspruch geht auch für die kommunalen Arbeitgeber über die Schmerzgrenze hinaus. Wir sind trotzdem bereit, eine Einigung zu schaffen. Die Arbeitgeber sind in allen Punkten den Gewerkschaften noch weiter entgegengekommen: Vor allem in den Fragen einer deutlichen Lohnerhöhung und des Einbaus einer geforderten ‚sozialen Komponente‘. Ebenso haben wir uns von der Forderung nach einer 40-Stunden-Woche verabschieden müssen.“ (Quelle Homepage VKA).  Verhandlungsführer Schäuble  (Bund) soll wohl kein Verständnis für die Positionen der Gewerkschaften haben

Der von den Gewerkschaften bestellte Schlichter Herbert Schmalstieg, distanzierte sich von der Empfehlung und stellte dies dann richtig und sprach von deutlich geringeren Tariferhöhungen. Für die unteren Einkommensgruppe sprach Schmalstieg von 2,6 Prozent und für obere Einkommensgruppen nannte er 1,7 Prozent. Die Bundestarifkommission lehnt Die Empfehlung der Schlichtungskommission ist in dieser Form nicht akzeptabel», sagte ver.di-Chef Frank Bsirske am 27. März in Friedrichshafen. (Quelle verdi .de  Schlichtungsempfehlung ) Der Verhandlungsführer  Frank Stöhr von der Tarifunion des dbb sagte zu dieser Schlichtungsempfehlung: „Am Samstag (heute am 29.03.08..die Redaktion) in Potsdam müssen wir versuchen zu retten, was zu retten ist, denn niemand kann den Arbeitskampf wollen“, machte Stöhr deutlich, empfahl den Arbeitgebern zugleich „ihre Arbeitszeit-Ideologie in die Mottenkiste zu packen. (Quelle Homepage dbb)  Die Gewerkschaft der Polizei irritierte das Rechenspiel mit den  Prozenten. Auf der Homepage heißt es: „Verkauft wird diese Mogelpackung vom Arbeitgeber-Schlichter Lothar Spät als eine Einkommensverbesserung in Höhe von 8 Prozent. Sollte dahinter nicht die offene Absicht eines Betrugs der Öffentlichkeit stehen, sondern das mathematische Niveau der Arbeitgeber widerspiegeln, kann den Bürgern nur angst und bange bei der Verwaltung ihrer Steuergelder werden. (Quelle Homepage GdP).

Heute treffen sich die Tarifvertragsparteien vorerst zum letzten mal. Finden Sie keine Lösung wird es wohl bald zu einem für die Bürger/Innen schmerzlichen Arbeitskampf kommen.

                                   Lizenzbedingungen: deed-head-yellow 

—————————————————————————————————————————-

Andere Dnzs-Artikel  zur   Tarifrunde ÖD 2008

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>