Brief an KAV-Berlin

eMail an die Dnzs-Redaktion: Pressinformation verdi/berlin-btandenburg vom 28.04.2008

P R E S S E I N F O R M A T I O N

 Drohende Eskalation bei der BVG –Ver.di schreibt an den Kommunalen Arbeitgeberverband (KAV)

 
Mit einem Schreiben hat sich heute Abend die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) an den KAV Berlin gewandt und hat auf eine drohende Eskalation im BVG-Tarifkonflikt hingewiesen.

Die Werkstätten der BVG befänden sich jetzt seit neun Tagen im Streik, ohne dass es von Arbeitgeberseite Bemühungen gegeben hätte, den Konflikt beizulegen, heißt es in dem Schreiben.

Aus Sicht von ver.di sei es dringend notwendig, dass der KAV Berlin sich vom Eigentümer, also letztlich dem Finanzsenator, das Mandat holt, um über die Verteilung des Finanzvolumens frei verhandeln zu können. Nur mit freien Tarifverhandlungen sei eine Einigung zu erzielen. Das teilte ver.di-Verhandlungsführer Frank Bäsler der Geschäftsführerin des KAV Claudia Pfeiffer mit.

Für Gespräche, die eine Wiederaufnahme von Tarifverhandlungen ermöglichen, stünde ver.di selbstverständlich zur Verfügung. Es sei allerdings unabdingbar, vor der Wiederaufnahme von Tarifverhandlungen die genannte Frage des Mandats eindeutig zu klären. Ver.di bat den KAV um eine schnelle Reaktion, da morgen ab 16.30 Uhr die Tarifkommission wieder in großer Runde tagt. Es sei sinnvoll, jetzt mit Nachdruck alles zu tun,  um einer drohenden weiteren Verschärfung der Streikmaßnahmen entgegenzuwirken.

 

 

Abs:ver.di – Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft

Landesbezirk Berlin-Brandenburg

www.bb-verdi.de



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