In Berlin wird weiter gestreikt

Streiks : Bürgebüros, Ordnungsämter und Kitas

                                         Streiks in den Berliner Bürger- und Ordnungsämtern

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In der Zeit vom 13. bis 15. Mai 2008 werden die Berliner Bürger- und Ordnungsämter in den Streik gerufen. Daneben werden auch die Beschäftigten des Landesamtes für Bürger-

und Ordnungsangelegenheiten (LABO) zum Streik aufgerufen. Das hat heute die zuständige gewerkschaftliche Tarifkommission beschlossen.
Hintergrund des Streiks ist der Tarifkonflikt im Berliner öffentlichen Dienst. Hier fordern die Gewerkschaften, dass Berlin Anschluss an die allgemeine Tarifentwicklung hält und auch in Berlin die Erhöhungen gezahlt werden, die Beschäftigte in anderen Bundesländern bereits erhalten.

Das heißt im Einzelnen:

– Eine prozentuale Erhöhung der Monatseinkommen – wie im Bund, den Bundesländern und Städten und Gemeinden,

– eine Übertragung der schon in anderen Bundesländern tabellenwirksamen Erhöhung von 2,9 Prozent für die Angestellten, wie mit der Tarifgemeinschaft der Länder tariflich vereinbart,

– zusätzlich die Einkommen um das Volumen der bisher vorenthaltenen Einmalzahlungen (3 x 300 € für 2005 – 2007) zu erhöhen,

– eine Übertragung der für den kommunalen Bereich (VKA) vereinbarten tabellenwirksamen Erhöhung von 50 € Sockelbetrag plus 3,1 Prozent für Arbeiter/innen (für 2009 2,8 Prozent und 225 € Einmalzahlung)

Streik in den Kitas der Berliner Eigenbetriebe

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hat die Beschäftigten in den Kitas der Berliner Eigenbetriebe und für Erzieher/innen und Sozialpädagog/innen an den Schulen und in den Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen für den 20. und 21. Mai 2008 – ganztägig zum Streik aufgerufen.
Die Beschäftigten aus den Kitaeigenbetrieben, aus dem Freizeitbereich der Schulen und aus den Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen zeigen auch, dass ihre Geduld am Ende ist. Sie wollen nicht weiter abgehängt sein von den allgemeinen Tarifentwicklungen und fordern den Anschluss an die bundesweiten Abschlüsse.

Die Beschäftigten treffen sich  

           am 20. Mai 2008 ab 9.30 Uhr am Adenauerplatz, ab 10.00 Uhr zieht ein Trauermarsch zum Breitscheidplatz, wo eine Kundgebung stattfinden wird; Motto: „Aus Trauer wird Kampf“

           am 21.Mai 2008 ab 9.30 Uhr bei der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung. Um 10.00 Uhr ziehen die TeilnehmerInnen zum Roten Rathaus, wo es eine Kundgebung mit Sketchen und anderen Darbietungen aus dem Arbeitsalltag der StreikteilnehmerInnen geben wird.

 

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