Einigung in Sicht?

Öffentlicher Dienst Berlins:
Tarifpartner nähern sich an

DNZS Logo35Berlin: In einer Pressemitteilung von verdi-berlin, die die Redaktion heute erhalten hat, lassen sich Einigungssignale ablesen.
 
 Die Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes haben zwar für den 1. Juli 2008 alle Beschäftigten in den Senatsverwaltungen, Bezirksämtern, Erzieherinnen in den Kitas und Schulhorten einschließlich der Lehrkräfte zu einem Streik aufgerufen, aber heute um 11 Uhr treffen sich Senat und Gewerkschaften zu einem weiterem Gespräch. Verdi betont allerdings, dass die Positionen noch weit auseinander liegen, belobigen aber, dass der Senat sich deutlich bewegt und eine Einigung in greifbare Nähe rücken könnte.
 
 Der Berliner Senat hat in der Verhandlung am 20. Juni 2008 eine Einmalzahlung von 300 € für das Jahr 2008 und die Zahlung eines Sockelbetrages von 50 € monatlich ab Mitte 2009 für alle Beschäftigten angeboten. Außerdem wurde die Bereitschaft deutlich, im Jahr 2009 über die Einführung des neuen Tarifrechtes TV-L/TVöD für das Jahr 2010 zu verhandeln, allerdings ohne automatische Übernahme der damit verbundenen Einkommenserhöhungen. „Das ist ein Schritt in die richtige Richtung, aber das reicht noch nicht. Die Beschäftigten brauchen jetzt so schnell wie möglich eine spürbare Erhöhung der Einkommen und eine dauerhafte Erhöhung der Monatseinkommen wie in den anderen Bundesländern und in den anderen Städten auch“, sagte heute Astrid Westhoff, stellvertretende ver.di-Landesbezirksleiterin und Verhandlungsführerin in der Tarifauseinandersetzung mit dem Berliner Senat.

 

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