Lafontaine punktet gegen Springer

Artikelbesprechung: Welt-Online:  Sind Sie etwa ein Liberaler, Herr Lafontaine?“

In einem Interview des Online Magazines –Welt-Online“ mit Linken Chef Lafontaine wird grundsätzlich deutlich, dass der/die Springer Befrager/In nicht nur die Springer-Philosophie transparent macht, sondern auch um was es dem Springer-Verlag (hier als: welt-Online) eben auch geht. Ignoranz und Polarisierung. Gerade aber das letztere wird von dem Blatt dem Linken Chef angezeichnet.

Die Art und Weise wie die Befrager/Innen des Springer Verlag einen Profi, versucht ein Bein zu stellen, ist ja nun schon fast peinlich.

Der Titel „Sind Sie etwa ein Liberaler,Herr Lafontaine?“ zeigt doch, dass die Springer Presse gar nicht mehr bereit ist, Liberalität und Freiheit als Gesamtgut einer Gesellschaft zu betrachten. Ein Gut dass z.B auch medial eingefordert werden könnte. Ihre eigene Definition von Freiheit haben die Meinungsmacher von Springer wohl längst verbindlich festgelegt. Die Verteidigung der Freiheit weniger auf Kosten einer abhängigen Mehrheit mit immer weniger Freiheit.
Und so hat es der Parteichef der Linken dann auch treffend in diesem Interview gesagt:

„…(…)sie verwechseln die Freiheit mit Vorrechten einer Minderheit….“

Die Interview-Einleitung

„Es gibt niemanden in der deutschen Politik, der mehr polarisiert: Oskar Lafontaine, einstiger SPD-Vorsitzender und heutiger Linken-Chef. …“

Das kann ja so sein. Natürlich trägt Herr Lafontaine seinen Teil dazu bei. Mann darf dabei nie vergessen, dass die Polarisierung, gerade von den konservativen Medien, gefüttert wird. Und der Springer-Verlag hat daran einen bedeutenden Anteil. Es ist doch der Springer Konzern, der es am Besten versteht, einfache Botschaften für eine bestimmte Richtung darzustellen. Außerdem hat der Springer Verlag mit ihrem Zentralorgan Bild ja jahrelang mit Lafo eine Win Win Situation. Lafo durfte für die Bild schreiben und somit konnte er über die Bild Meinung transportieren, während die Bild dadurch vieler Leser/Innen anzog und die Basis für die heutige gegenseitige Polarisierung gelegt hatte.

Fazit zu diesem Interview:
Absurde Befragung, ohne Hintergrundwissen zu vermitteln. Polarisieren eben! Abwertende und bewertende Fragen durch den Befrager. Lafontaine, sehr souverän und sicher. Er liess sich nicht aus der Reserve locken! Springer gegen links. Diesmal ein Tor für links!

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