Relikons

r-Relikons – Rechts_liberal_konservativ/e – politischer Flügel des konservativen Lager . Als  Relikons werden Rechtsliberale, National und Christkonservative bezeichnet.  Dieses Lager ist politisch in der Bundesrepublik u.A in Bündnisse aus FDP/CDU/CSU aktiv.
Die Relikons kommen aus der FDP und dem wirschaftsliberalen Flügel der CDU/CSU.
Seit 2013 organisieren sich Relikons auch in der neugegründeten AfD. Nach dem Machtkampf Lucke/Petry 2015 verließen viele Rechts-und nationalliberale die Partei und wollen eine neue Partei gründen.. Deshalb kann man die Begrifflichkeit  Relikons nicht mit schwarz/gelb gleichsetzten. Die Relikons müssen ihre Interessen  innerhalb schwarz/gelbe Bündnisse gegen die Solikons und kleine Teile des  Bürgerrechtsflügel innerhalb der FDP durchsetzten.

In ihrer Kernorientierung wollen sie den Vorrang für die Privatwirtschaft in allen Bereichen des öffentlichen Lebens durchsetzen. (Marktradikalismus)
Hauptzielsetzung ist die Sicherung des Wettbewerbes. Störungen dieses Wettbewerbes sollen durch  einen starken Staat,  innen und außenpolitisch, ordnungspolitisch abgesichert werden. ( Schutz der Eigentumsordnung, die Garantie der Vertragsfreiheit (Justiz), die Aufrechterhaltung der inneren Ordnung und der Fähigkeit zu militärischer Intervention nach außen) Die Relikons sehen den Markt, als alleinigen  Hort der Freiheit und der „Effizienz“, wo der Staat nicht eingreifen darf. 
Gewerkschaften, Anhänger der ökonomischen Lehre von Keynes oder Gruppen mit sozialen oder ökologischen Anliegen müssen demnach ordnungspolitisch diszipliniert werden. . 
Schuld an Krisen sind nach Ansicht dieser Marktradikalen nicht der Markt sondern immer nur der Staat bzw. Kräfte, die das Wirken des Marktes beeinträchtigen (Gewerkschaften, soziale Bewegungen).

Ihre Ideologie haben die Relikons in der verschiedenen historischen Denkfabriken entwickelt. z.B die  Österreichische Schule, Freiburger Schule, Kölner Schule etc..  International haben die Relikons ihre Wirtschaftspolitische Ausrichtung in der University of Chicago  entwickelt . In Deutschland orientieren die Relikons in erster Linie an die 4 Propheten Friedrich August Hayek, Walter Eucken, Müller-Armack und Ludwig Ehardt. Pragmatisch hat sich aber auf der internationalen Ebenen  die monetaristische Ideologie um Miltion Friedman(Chicago Boys) durchgesetzt. In der Bundesrepublik entwickeln die Relikons ihre ideologischen Denkansätze z.B in der INSM Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft.

Werte, wie Leistung, Ordnung und Disziplin sind für die Relikons Voraussetzungen für ein erfolgreiches Leben in individueller Freiheit. Die Relikons fördern das Streben nach Eigentum. Eigentum ist die Basis ihres Herrschaftsanspruches. Auch die Nation stellen viele Anhänger aus diesem Lager gerne in den Vordergrund.

Die Demokratie wird von den Relikons offiziell nicht abgelehnt.

Seit der Jahrtausendwende werden Relikons durch progressive und sozialen Bewegungen in der öffentlichen Diskussion auch als Neoliberale bezeichnet. Auch Relikons verorten sich selber zum sog. „bürgerlichen Lager“.

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