Beitrag: Gedenken an Zugführer RE 4427

War dieser Beitrag, gestern im Starter Blog und im Buliblog veröffentlicht, übertrieben?
Ich glaube nein, auch wenn ich einige skeptische Rückmeldungen bekommen habe.

Dieses reale menschliche Schicksal aus meinem entfernten Bekanntenkreis hat mich motiviert diesen Beitrag zu schreiben:

Klaus B. ehm Lokomotivführer aus Düsseldorf, kein Beamter (das sind noch nur die alt Beschäftigten)
Nach seinem dritten Selbstmörder hat Klaus selber Depressionen bekommen, griff zur Flasche, machte mehrere Entziehungskuren. Mittlerweile ist er nicht mehr bei der Bahn. Er wurde gekündigt. Seine Frau hielt es auch nicht mehr bei ihm auf. ..und Seine Kinder, eine Ahnung, haben es in dieser zerstörten Familie auf jeden Fall schwer.
Klaus lebt heute von Hartz 4.

Ja das ist ein Schicksal, dass so eine Selbsttötung eben produzieren kann. Und das ist leider kein Einzelfall.

Ein Kommentar zu “Beitrag: Gedenken an Zugführer RE 4427

  1. Nicht jeder Mensch reagiert auf Traumas so, wie der beschriebene Zugführer reagiert hat.

    Das lässt daran denken, dass im Keller des Unterbewusstseins unaufgearbeitet Traumas der Kindheit schlummern könnten.

    Solche frühen Traumas können durch Lebenskrisen an die Oberfläche gespühlt werden und eine schwere Depression auslösen.

    Für eine Depression muss jedoch wahrscheinlich schon eine Anlage vorhanden sein. Es ist wie bei Krebs. Nicht jeder Raucher erkrankt an Krebs.

    Faktum jedoch ist: Jeder Suizid macht viele Menschen zu Mitopfern. Oft wird diesen Opfern – Ehefrau oder Ehemann – noch Schuldzuweisung übertragen und die Opfer noch zusätzliche belastet.

    Khalid

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