Ein vernünftiges Tarifwerk in Berlin wäre sicherlich sexy

(Berlin) Auch in Berlin wird im Berliner ÖD verhandelt. Hier geht es in erster Linie um die Landesbeschäftigen in Berlin Ost und West.
Aus der Pressemitteilung von Verdi Berlin ist nicht sehr viel herauszulesen. Es wird von „Ausloten“ und „unterschiedlichen Modellen“ geredet, ohne Konkret zu werden. Fakt ist: Mit dem rot roten Senat ist wohl nicht gut Kirchen essen. OK, Berlin ist pleite, aber doch sexy. Ein vernünftiges Tarifwerk mit z.B weniger Arbeitszeit für Ost & West ist auch sexy, finden wir.
Eine Pressemitteilung des Berliner Senats war nicht zu finden. Deswegen veröffentlichen wir nur die PM von Verdi-Berlin

21.01.2010 PM Nr 5 verdi Berlin

In der Verhandlung am 20. Januar 2010 haben Gewerkschaften und Senat ausgelotet, ob die Verständigung auf ein Eckpunktepapier möglich ist. Auf Grundlage eines solchen Eckpunktepapiers hätten Tarifvertragstexte und zahlreiche Einzelheiten weiter verhandelt werden müssen.

Bei dem Gesamtpaket zur Einführung des neuen Tarifrechtes ging es vor allem um folgende Eckpunkte:
wann eine erste Erhöhung der Monatseinkommen erfolgen soll und wie hoch diese ausfällt,
in welchem Verfahren und in welchen Schritten die Angleichung auf das Bezahlungsniveau anderer Bundesländer und Städte erfolgten,
wann welche bestehenden Unterschiede der Tarifrechte Ost und West aufgehoben werden,
welche Wochenarbeitszeit wann und für wen gelten soll und die Frage für welche Beschäftigtengruppen welches Flächentarifrecht (das der Länder oder der Städte) zur Anwendung kommt.

„Die Schmerzgrenzen bei Senat und Gewerkschaften konnten nicht in Einklang gebracht werden“, sagt Astrid Westhoff, Verhandlungsführerin und stell. ver.di-Landesbezirksleitern, „wir haben viele Varianten erörtert und alle erkennbaren Bewegungsspielräume abgeklopft, aber eine für die Gewerkschaften und den Senat gemeinsame Verständigung war derzeit nicht möglich.“

Die besprochenen Modelle haben nicht den Charakter eines neuen Angebotes des Senates oder der Gewerkschaften. Ein neuer Termin wurde nicht vereinbart.

Die Tarifgemeinschaft zieht jetzt Aktionen und Warnstreiks in Betracht

Herausgeber:

Pressestelle des Landesbezirks Berlin-Brandenburg
der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di)
Andreas Splanemann

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