Die Wahlen, der Staat, die Regierung und das Grundgesetz

Und die Lumpenelite lacht…von Netwerkpartner Muskelkater


Wenn man sich mal einfach so, aus Jux und Dollerei, den Zustand Deutschland anschaut, dann kommt einem das kalte Grauen. – Nein, ich meinte jetzt nicht den Zustand der Grünanlagen, die durch den Vulkan-Ascheregen aus Island total braun und schwarz geworden sind – und auch nicht den Straßenzustandsbericht. – Ich meinte den politischen Zustand in unserem Lande. Und auch den Zustand derjenigen, die an der Schaltzentrale der Macht sitzen. 

Der Eifelphilosoph hat einen schönen Artikel geschrieben, was wirklich los ist und diesen Artikel unter dem Titel “Ackermann besch… Deutschland” öffentlich gestellt. Er hätte getrost “bescheißt” schreiben können, oder “betrügt” oder “verkackeiert” oder so. Es kommt sowieso auf das Gleiche raus. Noch besser wäre allerdings “verzockt” gewesen. Denn das, was dieses Männlein schon seit Jahren durchzieht, ist Verbrechen auf sehr hoher Ebene. Früher wurde solchen Leuten zumindest die Hand abgehackt … heute werden sie dafür auch noch belohnt. – Hier Eifelphilosoph’s Artikel:

http://eifelphilosoph.blog.de/2010/04/22/ackermann-besch-deutschland-8426095/

Ich möchte nicht wissen, wie der sich jetzt in den Wahlkampf in NRW einmischen wird, damit ja die Bundesratsverhältnisse so bleiben, wie sie sind. Denn wenn sie sich ändern würden, vielleicht sogar mit einer starken Stimme der Linken, dann müsste er sich eine neue Strategie ausdenken, wie er das Volk trotzdem noch weiter ausbeuten kann. Mit CDU und vor allem FDP klappte das ja bisher ganz vorzüglich. Und wenn man sich so die Wahlprogramme anschaut, dann ist die FDP ja sogar eine ziemlich große Gefahr für unsere Zukunft … wenn wir noch eine haben.

Mein Netzwerkpartner Ludischbo schrieb mir: “Wenn ich mir die Wahlkampfplakate, gerade der beiden großen, hier anschaue, geht es wieder nicht um Themen, sondern um Bilder, Illusionen, die gezeichnet werden, um entsprechende Denkstrukturen im Reich der “Mitte” zu erreichen. Deswegen ist es jetzt mein Anliegen, Themen in den Vordergrund zu bringen.” – Ein lobenswertes Anliegen, finde ich. Denn es muss einfach mal gesagt werden, was Sache ist.

Und deshalb hat er auch eine Artikelreihe zu den Wahlen in NRW gestartet, mit Interviews, Berichten und Partei-Vergleichen. Die Lektüre ist sehr zu empfehlen, da dort zu erkennen ist, von welchen Geistes Kindern wir wieder mal besch… werden sollen, um auf den Eifelphilosophen zurück zu kommen. – Hier der Artikel von Marty Ludischbo:

http://dnzs-politik.blog.de/2010/04/21/nrw-wahl-2010-wichtige-links-8415050/

Jetzt ist also der Wahlkampf im vollen Gange und alle Politiker schmieren mit Hilfe der BLÖD-Zeitung den Menschen Honig ums Maul. Dabei interessiert es den Meisten überhaupt nicht die Bohne, ob das, was sie versprechen, auch irgendwann mal eingehalten werden muss. Da war der Guido ja ganz konsequent. Er versprach, die Steuern zu senken und hat es auch getan. Leider haben nicht alle Bundesbürger ein Hotel. Darum ist es wichtiger denn je, nicht nur auf das zu achten, was gesagt wird, sondern auch, was in den Parteiprogrammen steht. Marty Ludischbo hat im obigen Link einen weiteren Link von unserem Netzwerkpartner “Mehr Demokratie e.V.” reingestellt, damit man ehrlich vergleichen kann.

Aber so langsam wacht der Bürger auch auf, – außer den Lesern der BLÖD-Zeitung. Diese Leute sind wahrhaft zu bedauern, denn sie leben weit fernab der Realität. Aber damit befinden sie sich ja in guter Gesellschaft. Denn auch die Politiker wissen nicht, was im Volk los ist und abgeht. Der alte Fritz hat noch gesagt: “Ich bin der erste Diener meines Staates!” – Aber die Politiker kuscheln sich lieber mit der Mafia und den Lobbyisten der Wirtschaft und der Banken zusammen und bekennen: “Das Volk und das Heer der Steuerzahler sind unsere Diener, die Arbeitslosen und Rentner sind unsere Sklaven und die Hartz4-Leute sind unsere Leibeigenen!”

Und so wird dieses nicht mehr lustige Dreigestirn von Politik, Wirtschafts- und Bankenlobby zu einer echten großen Gefahr für jeden einzelnen Bürger unseres Landes. Es wird von oben nach unten getreten – und von unten nach oben verteilt. Im Bundeskanzleramt, bezahlt von den Steuergeldern jedes Bundesbürgers, werden mit Sekt, Kaviar und dezenter Barmusik vom Feinsten, rauschende Geburtstagsparty’s der Lobbyisten und der Lumpenelite gefeiert – und in den ARGE’n stehen Millionen Menschen Schlange und betteln um Arbeit oder einen Euro pro Monat mehr. In den trotz ablehnender Haltung der Bundesbürger entstandenen Kriegsgebieten sterben deutsche Soldaten, weil die Rüstungsindustrie und die Regierung es so will – und auf der Straße sterben Menschen, Arbeitslose, Obdachlose, weil sie kein Geld für die medizinische Versorgung und nicht mal für ein Stückchen Brot haben. Und selbst wenn sie Brot hätten, könnten sie es nicht kauen, weil sie kein Geld für neue Zähne haben. Aber der Ackermann bekommt wieder mal seine Bonuszahlung von der Deutschen Bank, die diese wiederum von der Steuer ansetzen kann – und damit dem Volk erneut schadet.

Es wird dringend Zeit, den Politikern mal das Grundgesetz unter die Nase zu halten, und zu fragen, ob sie nicht Meineid begangen haben, als sie auf das Grundgesetz schwörten, Schaden vom Deutschen Volk abzuwehren!

Fundgrube: Blog Muskelkater 21.04.2010

7 Kommentare zu “Die Wahlen, der Staat, die Regierung und das Grundgesetz

  1. Es interessiert viele Leute einfach nicht, dass sie etwas ändern könnten.
    Es interessiert viele Leute nicht, dass wir seit 50 Jahren in einer Scheinwelt leben. Wobei Schein wirklich von Geldschein kommt und diese Scheine von wenigen beherrscht werden.
    Es interessiert viele Leute nicht, dass nicht zur Wahl gehen kein Ausdruck von Protest sondern von Hilflosigkeit ist.
    Es interessiert viele Leute nicht, dass wir jetzt was Neues an den Start bringen könnten, als Volk, als die Staatsgewalt.
    Sie warten lieber darauf, dass es irgendwann irgendwie vielleicht anders wird. Dass wir jetzt noch die Möglichkeit haben, auf das Wie Einfluss zu nehmen, interessiert wiederum nicht viele Leute.
    Es interessiert viele Leute nicht, dass sie das von den Medien geliefert bekommen, was das Volk ruhig hält.

    Wer schlau sein will, muss lesen.

    Auch mal da, wo mal was anderes steht.

    Solange, wie Deutschland immernoch glaubt, dass wahr ist, was in den Medien steht, wird sich wohl nichts ändern können.

    1. Sehr richtige Analyse. Die Hilfslosigkeit wird zur Kraftlosigkeit. Auch ich erwische mich immer wieder dabei. Wichtig ist: Wenn wir an andere appellieren sich zu interessieren müssen wir bei uns selber anfangen.

      Mit dieser Selbstkritik gehe ich bewusst sehr offen mit um.

      Allerdings. Die Überwindung dieser Kraftlosigkeit und die Begegnung der Hilfslosigkeit ist auch wirklich eine verdammt schwierige Herausforderung!

  2. Wunderbare Kommentare, zu denen ich noch eines hinzufügen möchte: Solange ich noch einen Zeigefinger habe, mit denen ich auf andere zeigen kann, die keinen haben, geht es mir gut. Denn dann brauche ich mir um meine eigenen Unzulänglichkeiten nicht kümmern. Aber sobald dieser mein Zeigefinger fehlt, komme ich ins Grübeln.

    Soll heißen:
    In meinem Bekanntenkreis gab es eine Familie, die immer wieder beteuerten, dass sie nichts gegen Schwule hätten. Sie kannten ja mich und wussten daher, dass ich genauso ein Mensch wie jeder andere bin. Dann wurde ihr Ältester 14 und das Gerücht ging um, dass er und ein anderer Junge sich geküsst hätten. Und schon ging das Gejammere los: „Warum musste es mich treffen?“ und bla-bla-bla. Solange es also nicht sie selber betraf, war alles in bester Ordnung. Aber jetzt betraf es sie. Ergebnis: sie haben ihren Sohn vor die Tür gesetzt, allerdings ihre Entscheidung wieder revidiert, als sie hörten, dass er einen Selbstmordversuch unternommen hätte.

    Dieses Selbstbetroffensein ist eine der elementarsten Gründe, sich zu ändern, siehe AKW-Befürworter („Solange das Atom-Endlager nicht vor meiner Haustür ist, bin ich weiterhin für Atomstrom“), der zum Gegner wird („Asse auch undicht? Da muss ich mitdemonstrieren!“).

    Und deshalb habe ich die Befürchtung, dass alles das noch nicht ausreicht, um die Menschen von der BLÖD-Zeitung und der Tagesschau fernzuhalten. Wir müssen tatsächlich regelrecht in den Abgrund rasseln, damit sich da was ändert.
    Ich bin immer Optimist gewesen, aber so langsam dreht sich meine Einstellung. Leider!!!

    1. Fällt mir ein Liedtext ein, als ich noch jung war:

      „When you point your finger, cause your plan fell through, you got three more fingers pointing back at you.“

      Etwas neuer: „Es ist nicht Deine Schuld, wenn die Welt ist, wie sie ist, es wär nur Deine Schuld, wenn sie so bleibt.“

      Es ist völlig egal, ob wir Optimisten oder Pessimisten sind: Jeder, der verstanden hat, daß und wo die Welt sich ändern sollte, der sollte jeden Tag ein bißchen dafür tun. Sagen wir 1 Stunde jeden Tag, soviel Zeit sollten wir uns nehmen.

      Dann wird das schon klappen, egal wie viele sich heute von Bild, Spiegel und Konsorten verdummen lassen. Viele von denen werden in den nächsten Finanz- und sonstigen Krisen auch noch merken, daß und wo sie durch den Kakao gezogen werden.

      Es gibt nie Grund für Pessimismus, weil der nur lähmt.

  3. Ich habe in der Schweiz die Kantonsparlamente und das Bundesparlament wegen Meineid anzeigen wollen. Da in der Schweiz Meineid keine Straftat ist, wie in Deutschland, zeigte ich diese Meineid-behafteten Un-Rechtschaffen(d)e wegen Anstiftung zum Diebstahl an.

    Das Bankgeheimnis bewirkt direkt oder indirekt, dass auf Schweizerbanken Milliarden Franken unversteuertes Diebesgut lagern.

    Die Pauschalsteuergesetzgebung lockt aus allen reichen Ländern Geld-adel-flüchtlinge an. Dadurch gehen Herkunftsländern Milliarden Steuereinnahmen verloren.

    Diese verbrecherischen Gesetze, welche den Eid auf den Allmächtigen höhnen, sind Anstiftung zum Diebstahl und führen zur fahrlässigen Tötung von täglich 144’000 Hungertoten.

    Mit monatlich 300 Franken helfe ich Menschen, welche ohne meine Hilfe kaum eine Existenz hätten.

    Macht mit! Zeigt Meineid-behaftete Un-Rechtschaffen(d)e an. Die Gerichte müssen von Anzeigen überfliessen.

    Gebt an Hilfsbedürftige weiter. Wir können gemeinsam viel tun.
    Khalid

  4. Ich hatte einen Traum …
    …von Politikern, die das Vernünftige tun und damit machtlos sind. Denn das Vernünftige ist fast immer vorgegeben. Nur wer die Macht mißbraucht, kann sie voll genießen.

    Die nachdenklichen Normalbürger waren massenhaft in die bestehenden Parteien eingetreten und hatten dort für die Aufstellung der richtigen Kandidaten für die Parlamentswahlen gesorgt. Sie hatten die geheime Abstimmung durchgeset, wie sie im öffentlichen Wahllokal selbstverständlich sind.

    Der entscheidende Teil der Wahl findet ja in den Parteien statt. Die Wähler müssen sich mit den von den Parteien aufgestellten Kandidaten begnügen, haben also keine echte Wahl.

    In einer Parteiendemokratie legen die Parteien l unabänderlich fest, wer kandidieren darf und wer nicht. Eine Mitwirkung in der Politik ist nur in den Parteien möglich. Es scheint ein Naturgesetz zu sein, daß in jeder Partei über kurz oder lang das besonders eifrig agierende Mittelmaß ans Ruder gelangt und im ureigenen Interesse die Begabungen auszubremsen trachtet.
    Drum müßten alle Nachdenklichen in großer Zahl in die Partei ihrer Wahl eintreten, anstatt weitgehend wirkungslos nur zum Wählen zu gehen.

    Das Ergebnis meines weiteren Nachdenkens findet sich in

    http://www.DemokratieVonUnten.de

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