attac und taz bringen "Financial Crimes" in Umlauf

Hinweis

Die aktuelle taz mit der „Financial Crimes“.
Am Donnerstag, 30. September, an jedem guten Kiosk.

Die „Financial Crimes“ ist ein Zeitungsfake des globalisierungskritischen Netzwerkes attac. Es werden Nachrichten und Kommentare gebracht, die attac gerne in der echten FTD sähe. Überschriften wie“Große Wetten und größere Idioten“ oder „Die Reise nach Richistan“ sorgen laut attac für mehr Klarheit; Rubriken wie „Kopfloser des Tages“ oder eine Kolumne des Kabarettisten Georg Schramm für mehr Amüsement. Auch einige Unternehmensanzeigen wurden angepasst.

Als Autoren konnte attac viele prominente Schreiberinnen und Schreiber gewinnen. Der Journalist und Buchautor Harald Schumann („Der globale Countdown“) kommt unter der Titel-Überschrift „Gemeingefahr Großbanken“ zu dem Schluss, dass eine ernsthafte Regulierung des Finanzsektors bisher ein leeres Versprechen geblieben ist – und ein neuer, noch massiverer Krisenschub bevorstehen könnte. Heribert Prantl,Ressortleiter Politik bei der Süddeutschen Zeitung, stellt fest, dass sich die Dirigenten der Finanzmärkte aus dem demokratischen Miteinander ausgekoppelt haben. Ulrike Hermann, Wirtschaftsredakteurin bei der taz, beschreibt, warum die Verteilungspolitik der Bundesregierung „ungerecht und ökonomisch unsinnig ist“.

taz Abonnenten finden taz und „Financial Crimes“ am Donnerstag in ihrem
Briefkasten. Wegen der erwarteten großen Nachfrage wird empfohlen allen
nicht-Abonnenten schon am frühen Vormittag den Gang zum Kiosk anzutreten.

2 Kommentare zu “attac und taz bringen "Financial Crimes" in Umlauf

  1. Es wäre viel besser, wenn in der taz auch nur ansatzweise so fundierte wirtschaftskritische Artikel erscheinen würden wie in der FTD. Statt sich an dieser Zeitung zu reiben, sollte die taz-Redaktion sie erst mal lesen. Und dann demütig die kaptialismuskritischen Passagen abschreiben. Und davon gibt es aber sowas von reichlich in der FTD.
    Ich finde dieses Vorhaben sehr für den Papierkorb. Und außerdem: die Financial Crimes gibt es schon lange in der FTD als Beilage, in der der z.B. diamantenbesetzte Telefone als solche – finacial crimes – vorgestellt werden.
    Also – was soll das?
    Julius

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>