Guttenberg fordert unverkrampften Umgang mit wirtschaftlichen Interessen in der Sicherheitspolitik"

In Berlin, am Tag der deutschen Geschichte, sprach sich der Minister Guttenberg für einen unverkrampften Umgang mit wirtschaftlichen Interessen in der Sicherheitspolitik aus. Stattdessen sollten die Deutschen „offen und ohne Verklemmung“ damit umgehen.

Der Verteidigungsminister („der Liebling der Deutschen„) erinnerte in seiner Eröffnungsrede auf dem 9. Kongress zur Europäischen Sicherheit und Verteidigung in Berlin daran, dass Köhler für seinen Verweis auf den Zusammenhang zwischen Sicherheitspolitik und Wirtschaftsinteressen „fürchterlich geprügelt“ worden sei. „Ich frage mich bis heute, was so verwegen an dieser Aussage war“, sagte Guttenberg. „Ich hätte mir von uns allen etwas mehr Unterstützung in dieser Fragestellung gewünscht.“

Quelle: Süddeutsche Zeitung

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7 Kommentare zu “Guttenberg fordert unverkrampften Umgang mit wirtschaftlichen Interessen in der Sicherheitspolitik"

  1. mensch, Susi,
    wie kann ein normaler Mensch diesen Mann als Liebling haben? und ihn sich gar als Bundeskanzler wünschen – Graf Theo und seine Blödine sind unerträglich

    liebe Grüße

    gigaoscar

  2. Er spricht, wie Köhler vor Monaten, nur das aus, was eh schon gängige Praxis ist. Ich habe den Aufruhr um diese Aussage schon bei Köhler nicht verstanden.
    Wem nützt es, diese Tatsache und somit gängige Praxis zu verschweigen und nicht auszusprechen, obwohl wir alle doch wissen, dass es so ist?

    Hier werden doch die Prioritäten ins Absurde verkehrt. Wir regen uns auf, dass er es offen sagt, aber nicht darüber, dass es so ist …

    Sicherlich ist im Allgemeinen die Wahrheit unangenehm, aber nur die Kenntnis um die Warheit und ihre Akzeptanz ermöglicht es, gegen die Tatsachen, welche dir Wahrheit beinhaltet, vorzugehen.

    1. Praktisch normal, in der öffentlichen Wahrnehmung eher nicht normal. Ich glaube nicht, dass die meisten Menschen wissen, dass das eigentlich normale Außenpolitik ist.
      Ich denke, Guttenberg will damit sagen, dass das normale auch als normal angesehen werden soll und eine kritische Debatte gestern, heute, morgen und auch übermorgen nicht stattfinden soll.
      Deswegen will er ja die normale Praxis „unverkrampft“ kommunizieren.

  3. 1268 zeichen über den 9.november und krieg – oder: wer sind wir wieder?
    9. november 2010. deutschland im jahr 21 nach dem fall der berliner mauer. vor 21 jahren titelten die illustrierten der welt einige tage später:

    was haben wir ´draus gemacht aus unserer wiedervereinigung? wir sind erstarkt und wieder wer. und jetzt….

  4. Jetzt wird der Nuttenzwerg sicher noch beliebter, „weil der sich traut, auch unbequeme Wahrheiten auszusprechen“. Wem nicht klar ist, daß hinter den Kriegen unserer Zeit (seit Fall des Eisernen Vorhangs) fast ausschließlich wirtschaftliche Interessen stecken, der hat sich einfach bisher nicht wirklich mit dem Thema beschäftigt oder gehört zu den Millionen BILD-Lesern, die sich, so vermute ich, alle ein einziges Hirn teilen.

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