Recherche der Woche! "Staatslobyismus" ÖPP Deutschland AG

Artikelempfehlung: 29.01.2012 taz.de Kai Schlieter – Der Wirtschaftstrojaner

Haben Sie/Ihr schon einmal etwas von ÖPP Deutschland AG gehört? Eine Öffentliche und Private Lobbygesellschaft, ähh sorry- natürlich Beratergesellschaft, die das Geschäft auf Kosten der Steuerzahlerinnen vorantreiben soll.

ÖPP oder PPP -Public-Private-Partnership, übesetzt Öffentlich, Private Partnerschaften.
„Im weiteren Sinn steht der Begriff auch für andere Arten des kooperativen Zusammenwirkens von Hoheitsträgern mit privaten Wirtschaftssubjekten
Soweit so niedlich steht es im aktuellen Wikipedia-Entrag. (mehr …)

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Artikelempfehlung: "G20: Der globale Kindergarten

Artikelempfehlung- Harald Schumann, Berliner Tagespiegel: G20 – Der globale Kindergarten
Im Herbst 2008 implodierte das deregulierte Finanzsystem. Soeben noch in der gemeinsamen Weltenrettung vereint, spielen die G 20 nun Kindergarten. Harald Schumann erläutert im Berliner Tagespiegel  diese kindliche Trotzphase.

Genau zwei Jahre ist es her, da machten die Regierenden der reichen Industrieländer eine ganz neue Erfahrung. Drei Jahrzehnte lang hatten sie und ihre Vorgänger die globale Verflechtung ihrer Volkswirtschaften ausschließlich mit den Mitteln der Liberalisierung und Deregulierung vorangetrieben. So globalisierte sich die Wirtschaft, aber gleichzeitig blieb die Politik im nationalen Korsett gefangen. Und leicht, allzu leicht, ließen sich damit die jeweiligen nationalen Zampanos wunderbar gegeneinander ausspielen, sodass die Gemeinschaft der transnationalen Konzern- und Bankenfürsten am Ende stets bekam, was sie für ihre Geschäfte wünschte. Über weite Strecken verkam das Regieren zur bloßen Anpassung an vermeintliche globale Sachzwänge, die irgendwie immer darauf hinausliefen, dass die Kapitaleigner begünstigt und ihre Beschäftigten belastet wurden….. weiterlesen

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Man muss es einfach so sagen: Es war "ein stiller Staatsstreich"

Gestern Nacht haben wir von der Netzschau-Reda folgenden Artikel empfohlen:
Hinweis: Der stille Staatsstreich

Ich habe heute morgen die Empfehlung noch einwenig editiert. Weil es mir so wichtig ist:
Denn: Man kann es nicht oft genug sagen!

Die Finanzkrise, die gewaltigen Rettungsprogramme für die Banken und für die  Finanzindustrie, gerettet durch viele Steuerzahler/innen weltweit… 
Ja das war schon ein „stiller Staatsstreich„. Gestaltet in einer Art Interessensorganisation, jenseits demokratischer Kontrolle, zwischen Banken, Finanzindustrie und „gewählten Politikern“
Ich finde, dass der Enthüllungsautor Harald Schumann. („Der globale Countdown“) die richtigen Worte geliehen hat.
Diese klaren Worte,geliehen von Simon Johnson, Professor und Ex-Chefökonom des IWF, auszusprechen sind dringend geboten. Heute und in den nächsten Jahren. Noch jahrelang, vielleicht jahrzehntelang, werden wir noch für diese selbstbediente Rettungsaktion bezahlen müssen. Konsequenzen? Fehlanzeige !

Im Ruruhrpottforum.de - Der Treffpunkt im Ruhrgebiethrpottforum hatte ich die Frage gestellt: Selbstbedienung oder Rettungsaktion?
Es war eigentlich beides! Eine selbst-bediente Rettungsaktion. Wie kann diese globale Interessenorganisation zwischen Finanzindustrie, Banken und „gewählten Politikern“ entmachtet werden?
Ich weiße es nicht!
Ich habe die Artikelempfehlung auch im RPF gepostet. Bin mal auf die Rückmeldungen, gerade der Liberal-Konservativen (die es in diesem Forum ja reichlich gibt), gespannt.

Ich dachte, letztes Jahr in Pitsburg werden Weichen gestellt. Fehlanzeige! Obama bändigt die amerikanische Finanzclique? Fehlanzeige. Seine eigene Partei demontiert ihn. Und in Deutschland wird es eine Bändigung der Finanzmärkte jetzt ohnhin nicht mehr geben. Auch wenn die Kanzlerin es sich mal gewünscht hat. Oder waren das alles nur Scheinreden und Scheinabsichten? Hoffnung nicht in Sicht! Auf ein neues! Bis zur nächsten selbst-bedienten Rettungsaktion! Post 428

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Hinweis: "Der stille Staatsstreich" (Artikelempfehlung)

yigglogonewvote: Artikelempfehlung Monat Januar : 20.01.2010 – Berliner Tagespiegel von Carsten Kloth

Alles im allem war die Finanzkrise und deren Zusammenbruch, gerettet durch viele Steuerzahler/innen weltweit ein „stiller Staatsstreich“. Das findet auch der Enthüllungsautor Harald Schumann. („Der globale Countdown“). Diese klaren Worte,geliehen von  Simon Johnson, Professor und Ex-Chefökonom des IWF, auszusprechen sind dringend geboten. Heute und in den nächsten Jahren. Noch jahrelang, vielleicht jahrzehntelang, werden wir noch für diese selbstbediente Rettungsaktion bezahlen müssen. Konsequenzen? Fehlanzeige !

Bitte lesen und weiterempfehlen!
– Die Schöne Ankündigungen der Kanzlerin, die Finanzmärkte zu bändigen und die Banken zu entmachten…
– „Die Macht einer kleinen Clique“
– “ Organisierter Betrug eines zynischen Milieus „
– schlecht durchdachte Rettungsprogramme und deren Umsetzung

Carsten Kloth dokumentiert einen Vortrag von Harald Schumann aus dem Berliner Tagungszentrum Urania zu den politischen Reaktionen auf die internationale Finanzkrise. „Der stille Staatsstreich“

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5 Jahre Hartz 4 – Eine Bilanz

Vote: yigglogonewArtikelempfehlung: 05.01.2010 – NachDenkSeiten Pof. Dr. Christoph Butterwege „Titel: Eine kritische Bilanz von Hartz IV fünf Jahre nach Inkrafttreten des Gesetzes am 1.1.2005″

Die sog. Hartz-Gesetze, vor allem das am 1. Januar 2005 in Kraft getretene vierte als ihr unrühmlicher Höhepunkt, sind Kernbestandteil eines Projekts zur Restrukturierung der Gesellschaft, das die ganze Architektur und die innere Konstruktionslogik des bisherigen Sozialstaates in Frage stellt. Es ging dabei nicht bloß um Leistungskürzungen in einem Schlüsselbereich des sozialen Sicherungssystems, vielmehr um einen Paradigmawechsel, anders formuliert: um eine gesellschaftliche Richtungsentscheidung, die das Gesicht der Bundesrepublik seither prägt. Die rot-grüne, durch eine Mehrheit der damaligen Oppositionsparteien CDU/CSU und FDP im Bundesrat und die Kompromissbereitschaft der Regierungsparteien radikalisierte Arbeitsmarktreform hat unser Land so tiefgreifend verändert, dass es kaum übertrieben erscheint, von der „Hartz-IV-Republik“ oder der „Hartz-IV-Gesellschaft“ zu sprechen  weiterlesen Nachdenkseiten

Prof. Dr. Christoph Butterwegge lehrt Politikwissenschaft an der Universität zu Köln. Zuletzt ist sein Buch „Armut in einem reichen Land. Wie das Problem verharmlost und verdrängt wird“ (Campus Verlag, Frankfurt am Main/New York 2009) erschienen.

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Was ist los mit Rot und Grün in NRW?

DNZS Logo35Der Wechsel in NRW wird immer unwahrscheinlicher. Zwischen Rot und Grün gibt es die meisten inhaltlichen Schnittmengen. Das behaupten zumindest viele Parteifunktionäre beider Parteien. In den Kommunen scheinen die beiden potentiellen Partner wohl nicht mehr miteinander zu können. Lediglich in Bochum scheint es zu klappen
Essen, Dortmund, Duisburg, wichtige Städte im Ruhrgebiet, Aachen auch Köln steht auf der Kippe. Die Grünen Kinder der sozialdemokratischen Eltern scheinen sich wohl immer mehr auseinander zu bewegen.

Hierzu eine Artikelempfehlung:
Theo Schumacher, Westfälische Rundschau, derwesten.de vom 18.11.2009

* NRW-Grüne: SPD verspielt Chance auf Machtwechsel
* SPD-Partner wächst zum Gegner

Schwarz-Gelb in NRW wird das alles wohlwollend zur Kenntnis nehmen.

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