Nahverkehr: In NRW fuhr nix mehr…in Berlin schon

Am 21.03.2012 war u.a in NRW und Berlin wieder Warnstreiktag im Öffentlichen Dienst (Bund/Kommunen).
In NRW kam es fast zum Stillstand. Müllabfuhr, Kitas, Krankenhäuser und der Nahverkehr wuden bestreikt. In Berlin fuhren aber Busse und Bahnen. Warum?

Ganz einfach. Für die Berliner Verkehrsbetriebe verhandeln die Tarifpartner die Entgeltrunden autark.
Der Tarifvertrag TVN-Berlin ist ein eigenständiger Tarifvertrag und hat bereits im Januar einen Abschluss erzielt.

Die Tarifeinigung hat folgenden Inhalt:

1. Ab 01. Januar 2012 Erhöhung der Entgelttabelle um 2,6 Prozent.

2. Laufzeit vom 01.01.2012 bis 30.06.2013 (18 Monate).

3. Erhöhung der Verkehrsdienstzulage (§ 12, Abs. 5) von 75,00 Euro auf
100,00 Euro ab 01. Januar 2013, wirksam für alle Beschäftigten der BT und
für die Beschäftigten der BVG, die ab dem 01.09.2005 eingestellt worden
sind. Wir sehen dies als Einstieg in die Angleichung an die Wechselschichtzulage
(zzt. 130,00 Euro).

4. Gewährung eines zusätzlichen freien Tages am 24. Dezember unter Fortzahlung
der Bezüge.

Quelle: verdi Berlin – Flugblatt

Berlin ist eine besondere Situation. Mit einem  ähnliches  Ergebnis für die Entgeltrunde Bund/Kommunen werden sich die Gewerkschaften wohl nicht zufrieden geben.

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Mein Senf zu den Piraten

Wo hin wird das Piratenschiff wohl hin segeln ?

PeWi von Blognetzonline, Blog: „heute schon gedacht“, hatte sich nach der Berlin Wahl Gedanken gemacht.
Titel: „Eine andere Partei

Mein Senf dazu:
Wir werden beobachten wohin die Piraten so überall „entern werden“. . Ich werde erst abschließend urteilen, wenn ich sehen kann welche „Kurs“ diese junge Partei in sozial und wirtschaftspolitischen Positionen einschlagen wird.
Allerdings gefallen mir einige Piraten AG´s, wie z.B die AG Männer, die auch Verbindungen zu dem anarchokapitalistischen Blog „eigentümlich frei“ haben sollen, ganz und gar nicht. Leider kann ich das nicht genau überprüfen, weil die Webside dieser Gruppe z.Z wohl offline ist
…………

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Berliner/Innen wollen keine Wassergeheimverträge

Berlin: Volksentscheid zu den Wasserverträgen erfolgreich


(mehr demokratie/Berlin)
Dem Volksbegehren „Schluss mit Geheimverträgen – Wir Berliner wollen unser Wasser zurück“ stimmten im Volksentscheid am Sonntag 27 Prozent der Wahlberechtigten zu. Insgesamt hatten sich 27,5 Prozent der Wahlberechtigten beteiligt, 98,2 Prozent davon hatten mit JA gestimmt. Damit hat zum ersten Mal in Berlin ein Volksentscheid die gesetzlich vorgeschriebene Mindestzustimmung von einem Viertel der Wahlberechtigten erreicht. Die zwei vorherigen Volksentscheide „Tempelhof“ 2008 und „Pro Reli“ 2009 waren an diesem Quorum gescheitert.
Das ist ein großer Tag für Berlin und ein großer Tag für die direkte Demokratie. Die Berlinerinnen und Berliner haben an der Urne deutlich gemacht, dass sie mehr Transparenz wollen und sich Geheimverträge nicht gefallen lassen. Zwar wurden die Verträge zur Teilprivatisierung bereits offengelegt. Eine Garantie, dass wirklich alle Vereinbarungen zwischen dem Land Berlin, Veolia und RWE veröffentlicht wurden, gab es jedoch nicht. Die Berlinerinnen und Berliner haben sich richtig entschieden, ihr Recht auf Abstimmung wahrzunehmen und mit der Teilnahme am Volksentscheid für eine komplette Offenlegung einzutreten…..weiterlesen

weitere Infos: Berliner Wassertisch

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Kompromiss im Berliner ÖD?

DNZS Logo35Nachdem sich Berlins Oberbürgermeister Klaus Wowereit in die festgefahrenen Tarifstreit im Berliner ÖD eingeschaltet hatte, wurde gestern offensichtlich ein Kompromiss erzielt, der wahrscheinlich keine Begeisterungstürme bei den Belegschaften auslösen wird. Das Angebot wird nun den Mitgliedern der einzelnen Gewerkschaften verdi,GEW, GdP, und IG BAU vorgelegt.  (mehr …)

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BVG/BT: GDL schlägt Alarm

Die GDL, Mitglied in der Tarifunion des deutschen Beamtenbundes, schlägt bei den Berlinern Verkehrsbetrieben Alarm. Sie will sich offensichtlich aktiv in der Tarifpolitik bei den Berliner Verkehrsbetrieben beteiligen.
Für morgen ruft die GDL bei der BVG/BT zu Warnstreiks auf. Die Gewerkschaft verdi, die lt. Pressemitteilung der BVG rund 80 % Beschäftigte organisiert, beteiligt sich nicht an dem Warnstreik. (mehr …)

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Ein vernünftiges Tarifwerk in Berlin wäre sicherlich sexy

(Berlin) Auch in Berlin wird im Berliner ÖD verhandelt. Hier geht es in erster Linie um die Landesbeschäftigen in Berlin Ost und West.
Aus der Pressemitteilung von Verdi Berlin ist nicht sehr viel herauszulesen. Es wird von „Ausloten“ und „unterschiedlichen Modellen“ geredet, ohne Konkret zu werden. Fakt ist: Mit dem rot roten Senat ist wohl nicht gut Kirchen essen. OK, Berlin ist pleite, aber doch sexy. Ein vernünftiges Tarifwerk mit z.B weniger Arbeitszeit für Ost & West ist auch sexy, finden wir.
Eine Pressemitteilung des Berliner Senats war nicht zu finden. Deswegen veröffentlichen wir nur die PM von Verdi-Berlin (mehr …)

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Berlin: Rot-Rot will Arbeitszeitverlängerungen

Mit einer Verlängerung der Wochenarbeitszeit will der Berliner Senat wohl die Stundenlöhne für seine Beschäftigten im Öffentlichen Dienst senken. Quelle:
In der derzeitigen Arbeitsmarktsituation, gerade im Zuge der Finanzkrise, Arbeitszeitverlängerungen zu fordern ist entweder politische Komik oder einfach nur skandalös.
Diese Entwicklung wird das Tarifblog im Auge behalten.

Siehe auch die PM verdi-bb vom 30.09.2009

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