Netzschau – Opel in Bochum – Ende 2014 werden keine Fahrzeuge mehr gebaut werden.-update: Sozialtarifvertrag vorgestellt

update:

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Dezember 2014
Das Ende der Produktion bei Opel in Bochum am 05.12.2014

+ ARD Mediathek Letzte Opel aus Bochum…… (hwn)

+ Lokalkompass: Letzter Bochumer Opel in der Produktion (hwn)

+ WAZ: NRW startet Millionenprogramm zur Vermarktung der opel Flächen (hwn)

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Juni 2014
Sozialtarifvertrag vorgestellt – Produktion wird eingestellt- Warenverteilzentrum bleibt
Schweigen, Enttäuschung, Betriebsrat Einenkel war im Urlaub-
dazu:
+18.06.2014/junge Welt Interview mit Annegret Gärtner-Leymann, Betriebsrätin der Oppositionsgruppe »Offensiv« im Bochumer Opel-Werk (hwn)
+16.06.2014/wiwo – Mitarbeiter fühlen sich von Gewerkschaft verraten –  (hwn)
Anm. Marty Ludischbo:
I
st natürlich für eine wirtschafsliberale Zeitung ein gefundenes Fressen. Allerdings bleibt die Frage, wer Opel in Bochum fallen gelassen hat. Die Manager oder die IG Metall?

+16.06.2014/waz Keine Abstimmung über Tarifvertrag (hwn)

Interessant auch dieser Artikel vom 15.06/waz.deBetriebsrat sieht Erklärungsbedarf
Aus diesem Artikel geht hervor, dass BR-Chef Einenkel bei den abschließenden Verhandlungen im Urlaub war.
Anm. Sören Kater:
Ist doch praktisch. Dann kann Einenkel die Schuld der IG Metall Verhandlungsführung um Knut Gieseler geben. Machte er dann übrings auch: „Das muss die Gewerkschaft erklären„. Einenkel braucht sich somit nicht an der Seite der Buhmänner zu stellen. Wozu Urlaube doch gut sein können . Ich spare mir lieber weitere Kommemtare dazu.
Anm. Marty Ludischbo:
Aber vielleicht war dieses Rollenspiel ja abgestimmt!?
Wie dem auch sei.  Die Mitarbeiter /Innen verlieren nicht nur ihren Arbeitsplatz , sondern auch ein Stück Identität und somit ihrer soziale Basis. 
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 hier weiter netzschauen zum Thema!

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Mahnwache: Gegen die legale Tötung von Straßentieren in Rumänien

Sabine S. und ihre Mitveranstalterinnen Katja H. und Sabine G, Mitglieder der Bürgerinitiative Aktion Fair Play laden zu einer Mahnwache mit anschliessendem Demonstrationszug auf dem Kurt Schumacher Platz ein.
Anlass ist das seit dem 25.09.2013 legalisierte Gesetz zur Tötung von Straßentieren in Rumänien.
Nach einer 14 – tägigen Frist, in der eingefangene Hunde und Katzen vermittelt werden können, ist es jeder Stadt freigestellt diese zu töten.
Dies löste bereits eine europaweite Protestwelle aus.
Die Veranstalter wollen auf das Unrecht und das Leid der Tiere aufmerksam machen und appellieren an die EU sich ihrer gesellschaftlichen Stellung bewusst zu werden und etwas gegen diese legalisierte Form der Tierquälerei zu unternehmen.

Wann: 30.11.2013
Gegen 16 Uhr startet ein großer Demonstrationszug durch Bochum.
Treffpunkt: ab 14.00 – 20.00 Uhr auf dem Kurt Schumacher Platz.

weitere Infos:

Aktion Fair Play (hier)

facebook Veranstaltung: (f)

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Fußball: VfL- Verzweifelte Fußball Legende – Bochum

bundesligablog_logoAm Samstag gönnte ich mir noch mal einen Spaziergang rund um das Ruhrstadion in Bochum. Am Geschehen des Grauen, so zu sagen. Nach der 0-3 Niederlage gegen Aue geht es jetzt geradeaus durch Richtung Liga 3. Oder Richtung Liga 4? Aber die Sonne kommt. Und mit der Sonne ein altbekannter Feuerwehrmann und Tanzkünstler…..

Und selbst das ist ja noch optimistisch. In der Lokalpresse geisterten ja schon grauenvolle Zahlen herum:
-6,5 Millionen. Schulden,
-1,5 Millionen fürs Stadion-Center pro Jahr
-wegbrechende Fernsehgelder
-Sponsoren die immer weniger Bock auf den VfL haben (z.B die Stadtwerke Bochum will ihr Sponsoring drastisch reduzieren)

Lässt sich angesichts dieser Zahlen in Liga 3 überhaupt  noch die Schulden bedienen? Als Verein, zwischen Dortmund und Gelsenkirchen, laufen einem die Sponsoren  nicht gerade die Türen ein.
Muss der Verein vielleicht sogar Insolvenz anmelden? Alemania Aachen lässt grüßen. 4. Liga gegen Rot weiß Essen? Ok auch schön-wenigstens ein klassisches Ruhrderby…..weiterlesen

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Bochum: Musikzentrum Ja oder Nein? Erstmal JA! Eine Netzschau

Auge -GiUnser Netzschau-Service: Auge -Gi
Wir sichten und empfehlen interessante Links heute und letzens im Netz
****** Aktuelle Links – Ruhr rein, Rhein raus*******
Netzschau – Musikzentrum Bochum

++++++14.12.2012+++++
Dr. Steudes Bürgerbegehren für ungültig erklärt.
(Pottblog)
Linksfraktion sieht für Klage des Bündnisses nicht aussichtslos
(Bo-Alternativ)

+++++++++++++++++++

06.11.2012
Frist fällt Bäüme in Bochum (PM mehr demokratie e.V)
Frist frisst Bürgerbegehren
. (weiter mehr demokratie e.V)

02.11.2012 rgerbegehren vor Gericht gescheitert-Stadtverwaltung soll dem Rat der Stadt Bochum zur Ratssitzung am 13. Dezember 2012 wohl empfehlen das Bürgerbegehren als unzulässig einzustufen. (weiter netzschauen im Pottblog)

20.09.2012 Die Lobbyorganisation der Besserverdienenden Namens „Bund der Steuerzahler“ nimmt auch 2012 in seinem Schwarzbuch das Musikzentrum ins Wesir (weiter netzschauen im Pottblog)

31.07.2012 Jens.M /Pottblog : „Verschleierung und Tricks durch das Bürgerbegehren gegen beschlossenes Musikzentrum Bochum / Sprachliche Orientierung am Axel Springer Verlag??(link)
Im Rahmen einer Diskussion unter dem Artikel vom Pottblog präsentiert Volker Steude (Unterstützer des Bürgerbegehrens) eine Kostenschätzung der Stadt Bochum (
Kosten des Bürgerbegehren und Kosten/Entlastung bei Nichtrealierung des Musikzentrums) (link)

06.07.2012 Bo-Alternativ Zweiter Anlauf für ein Bürgebegehen?

bo bewegen – Stiftung Bochumer Sympohonie bedankt sich…..


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(erster Beitrag 06.07.12))
Seit einigen Jahren stellen sich die Bürgerinnen und Bürger in Bochum die Frage: „Brauchen wir in der Bochumer Innenstadt ein Musikzentrum? Ja oder Nein?“Der Bochumer Rat hatten am Donnerstag, den 05.07.12 die Verwaltungsvorlage Entwicklung des ViktoriaQuartierBochum durch die Realisierung des „Musikzentrum Bochum? zugestimmt. Der Koalitionspartner der SPD, die Grünen, haben dagegen gestimmt. Die Entscheidung fiel mit den Stimmen der CDU. Der Streit darum wird aber wohl noch weiter gehen.

Prinzipiell befürworten viele Bürger/Innen ein Musikzentrum. Wer aber trägt welche Kosten?

Das Musikzentrum in Bochum:
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Zur Unterstützung der Meinungsbildung ein kurzer Überblick und Netzschau


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Serie
:
Links zum Bochumer Musikzentrum

Haben Sie/Habt Ihr noch einen interessanten Link zu diesem Thema? Einfach als Kommentar einfügen oder eMail an: redaktion@dnzs.de

Blog2Blog

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UmFAIRteilen- Aktionstag 2012

UmFAIRteilen – Aktionstag in Bochum (29.09.2012)

Ein Vor-Ort- Bericht von Marty Ludischbo hier
..und hier einige Bilder* vom Aktionstag in Bochum
Videos aus Bochum – zusammengestellt vom Blog „Irre es handeln die Falschen“ hier netzschauen

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UmFAIRteilenTag in Köln

Ein Youtube Video – eigenstellt im Blog: Irre es handeln die Falschen (hier netzschauen)

Presseinformationen – Aktionsbündnis UmFAIRteilen hier

—————————– Die Bilder in der Netzschau können privat und für nicht-kommerzielle Zwecke genutzt und vervielfältigt werden.

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Mein Senf zum Bochumer Musikzentrum und das der BdSt das Projekt als Steuerverschwendung einordnet.

Musikzentrum in Bochum! Über dieses Kulturprojekt streiten sich ganz viele Bochumerinnen und Bochumer. Manchmal fast noch mehr, als über das momentane 2.Liga Mittelmaß unseres Fußballclubs VfL. (gestern 0:0 bei den Zebras)

Jetzt hat der Bund der Steuerzahler (BdSt) das Projekt in seinem Schwarzbuch für Steuerverschwendung aufgenommen. Der Pottblog berichtete.

Jetzt mag ja der Hinweis auf Steuerverschwendung generell berechtigt sein, wenn es eine ist. Hier würde ich aber eher von einer politischen Entscheidung sprechen, die jemand gut oder schlecht finden kann. Deswegen finde ich es überhaupt nicht angemessen hier von Steuerverschwendung zu sprechen. (mehr …)

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Bochum: Musikzentrum Ja oder Nein? Erstmal JA!

Seit einigen Jahren stellen sich die Bürgerinnen und Bürger in Bochum die Frage: „Brauchen wir in der Bochumer Innenstadt ein Musikzentrum? Ja oder Nein?“ Der Bochumer Rat hatte am 05.07.12 die Verwaltungsvorlage Entwicklung des ViktoriaQuartierBochum durch die Realisierung des „Musikzentrum Bochum” zugestimmt. Der Koalitionspartner der SPD, die Grünen, haben dagegen gestimmt. Die Entscheidung fiel mit den Stimmen der CDU. Der Streit darum wird aber wohl noch weiter gehen.

Prinzipiell befürworten viele Bürger/Innen ein Musikzentrum. Wer aber trägt welche Kosten? (mehr …)

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Der 1. Mai immer bedeutungsloser?

Bochum! Angeblich über 3000 Teilnehmer. Das schrie der Moderator Holger Richter von der Polizeigewerkschaft laut durch das Mikrofon. Er klang irgendwie erfreut. Ich war es nicht. Allerdings habe ich auch Hoffnung gesehen!

Das Programm war rund. Die Performance auch. Nach allen Reden wurde die Schnippselkanonne aktiv. Ein bunter 1.Mai in Bochum. Die Reden und die anschließend musikalische Begleitung waren gut. Gar keine Frage. Aber um an diesem Tage 3000 Menschen auf dem Bochumer Rathausplatz zu schätzen…. ja da musste man schon sehr viel Fantasie entwickeln.

Warum droht der 1. Mai in der  Bedeutungslosigkeit zu verschwinden? 
Das fragte Albrecht Müller von den NachDenkSeiten am Vortag des 1. Mai.

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Ich würde mal sagen. in Bochum waren es höchstens 1000.
Aber ich habe auch viele junge Menschen gesehen, die ihre Interessen artikulierten. Das macht Hoffnung. U.a die Reden von D.Y (IG Metall-Jugend) und  M.H (verdi-Jugend) haben mir sehr gut gefallen.
Also.. Die Hoffnung stirbt zuletzt.
Allerdings sollten sich alle Arbeitnehmerorganisationen mit den kritischen Anmerkungen von Müller auseinandersetzten.

Dass der DGB allerdings die Union verschonte, ist ja nun traditionell normal. Das ist wohl der Philosophie der Einheitsgewerkschaft geschuldet. Allerdings wäre es durchaus  angemessen gewesen, Merkel und Schäuble für dessen katastrophale  Europapolitik mehr namentlich zu kritisieren. Da gebe ich A.Müller schon recht.

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Bochum: An 9 Sonntage darf jetzt verkauft werden. Kompromiss mit Beigeschmack!

Verkaufsoffene Sonntage in Bochum Erneute Abstimmung im Rat wurde 53 zu 22 durchgewunken.

update:
der westen.de:  Nun doch 9 Vekaufsoffene Sonntage…
Ruhr-Nachrichten:  Zweiter Anlauf im Rat: Nun doch noch Sonntagsshoppen möglich



Ursprungsartikel: 26.02.2010
Ursprünglich sagte der Rat der Stadt Bochum im Februar diesen Jahres: „Nein, zu verkaufsoffenen Sonntagen“ Dann entfachte der lokale Einzelhandelsverband mit Hilfe der IHK eine aggressive Kampagne, die dann in den Lokalmedien verbreitet wurde. Folge – Die Akteure aus Politik, Wirtschaft, Kirchen und Gewerkschaften setzten sich noch mal an einem Tisch. Es wurde verhandelt und nun sollen es 9 statt 13 werden. Fazit: Kampagne erfolgreich. Menschenleere Sportbegegnungsstätten

In einem Zweiteiler haben wir die Vorgänge in Bochum aufgearbeitet. Dank, insbesondere, der Lokalzeitung WAZ, die nach dem Februar-Beschluss einseitig die Positionen des Handels hervorgehoben hatte, ist der Druck auf die politischen Beteiligten immer größer geworden, einen Kompromiss zu finden.

Eine drastische Reduzierung, wie sich der Verdi Sekretär Süllwold in unserem Interview gewünscht hatte, sieht freilich anders aus. Ganze 150 Minuten soll lt. Ruhr Nachrichten die Kompromissfindung gedauert haben. Richtig glücklich scheint aber auch die Lokalzeitung WAZ nicht zu sein. „Es wurde gefeilscht wie auf einem Basar.“ Ein herber Schlag
 Dem Einzelhandel ist das angeblich zu wenig. Trotzdem ist dieser Kompromiss natürlich wie ein Sieg für den Einzelhandelsverband.  9 zu 0 Sonntagen.
Am 1. März soll der aushandelte Kompromiss im Rat nun noch mal abgestimmt werden. Dies könnte für den Handel  dann doch ein „Guter Tag“  werden“. Kampagne erfolgreich!

Wie werden die Fraktionen abstimmen?
Wir haben alle politischen Akteure per Mail noch einmal zu den Vorgängen befragt. Außer einer Pressemitteilung der Linksfraktion  liegen uns bisher noch keine weiteren Antworten vor. Die Linksfraktion hat angekündigt, den Kompromiss nicht mitzutragen.
update 27.02.2012
. Ja, Nein oder wieviele? DNZS fragt nach

Fazit:
Egal wie die Abstimmung am 01.03. ausgehen mag: Es bleibt die Frage der Sinnhaftigkeit von verkaufsoffenen Sonntagen. Und das Bochumer Beispiel zeigt, dass eine Novellierung des LÖG-NRW angemessen wäre. Einen Konkurrenzkampf auf dem Rücken der Beschäftigten im Handel und nicht kommerziellen Einrichtungen sollte es nicht geben.

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Sonnatgsverkauf Ja, Nein  oder wieviele? Die Vorgänge in Bochum – Teil 1 Teil, 2 eMAil Austausch mit Helmut Süllwold(Ver.di-Bochum)

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