Ausländerfeindlichkeit ist Alltag in Deutschland – Warum ist die WAZ so erstaunt?.

Jeder sechste Ostdeutsche denkt rechtsextrem. Im ehemaligen Westteil der Republik ist die Zahl etwas gesunken. (von 9,1 auf 7,6). Somit denkt im Durchschnitt jeder 10te Bürger rechtsextrem- Noch dramatischer: Der Alltagsrassismus. Während in Westdeutschland 2012 jeder fünfte Bürger eine ausländerfeindliche Einstellung hat, denken in Ostdeutschland fast 39 % manifest ausländerfeindlich. Der Wert für den Osten steigt seit 2004. Die meisten sind junge bildungsferne Männer.
Das sind Studienergebnisse im Rahmen des Projektes gegen rechts der Friedrich-Ebert-Stiftung (fes).
Miguel Sanches von der WAZ ist von der Studie offentsichtlich sehr erstaunt. Dabei ist das Problem doch seit Jahrzehnten bekannt.

Des weiteren befasste sich die Studie mit der politischen Einstellung aller Einwohner in Deutschland. (mehr …)

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Stadionverbote für Zivilcourage gegen Rechts!

Einige aktive Fans vom FSV Mainz 05 haben im vergangenen November erfolgreich Zivilcourage gegen Neonazis gezeigt – und nun vom DFB gerade dafür ein langjähriges Stadionverbot ausgesprochen bekommen.

Das Büdnis BAFF aktiver Fußballfans verurteilt dieses Stadionverbote.
„Der DFB sollte dieausgesprochenen Stadionverbote gegen die Fans vom FSV Mainz 05 zurücknehmen und eigene Fehler eingestehen. Diese sind gerade vor dem Hintergrund der immer wieder geforderten Zivilcourage geradezu skandalös“, so BAFF-Sprecher Patrick Gorschlüter.

Pressemitteilung von BAFF lesen

das Thema wurde auch bei taz.de thematisiert: Nicht zulässig: Zivilcourage

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Fragen über Fragen…. Verfassungsschutz ,brauner Sumpf…und wo ist der Rest der Bevölkerung..

Die Behörden des Verfassungsschutzes spielen bei den jetzt bekannt gewordenen Nazimorden eine zwielichtige Rolle. Ein ehemaliger Verfassungsschützer z.B schreibt heute für einen rechten Verlag.
Der Verfassungsschutz und seine rechten V-Leute.:
Wer benutzt (e) hier wen ?
Die Dienste, um Informationen zu bekommen? – oder die Nazis die Geld vom Staat gegen unbedeutende Informationen bekommen?
Und wo ist eigentlich die Restbevölkerung, wenn gegen braun demonstriert wird?
Fragen über Fragen und weitere Fragen über Fragen –  Ruhr rein, Rhein raus bis zur Spree

Wir haben mal ein paar Meinungen zusammengestellt:

Tom Strohschneider vom Wochenmagazin freitag recherchierte in Thüringer SPD Kreisen:

„Der Schutz einer demokratischen Verfassung obliegt einer demokratisch gesinnten Bevölkerung und nicht einer Behörde“, forderten Thüringer SPD-Mitglieder bereits im März und formulierten, was dieser Tage unübersehbar wird: „Ein Verfassungsschutz, der die Verfassung nicht schützt, sondern die politische Kultur beschädigt, ist überflüssig.“

Strohschneider selbst meint:
„Das generelle Problem des Verfassungsschutzes wird der Öffentlichkeit ja gerade vor Augen geführt: seine Tendenz zum Eigenleben, die Unkontrollierbarkeit, die Entfremdung von demokratischen und rechtsstaatlichen Regeln.“

Quelle: freitag.de

Der Blogger „DerDemokrat“ stellt noch viele weiteren Fragen:

„Naziterror, braune Propaganda ist scheisse und gehört angeprangert und öffentlich gemacht, wo es nur geht. Aber bei dem, was hier gerade passiert, geht es um Größeres und man muss auch die richtigen Fragen gestellen, z.B.:

– Wer brachte den Polizisten in Augsburg um?
– Warum wurden die beiden Nazis ermordet oder warum haben sie sich umgebracht?
– Warum hat das Naziliebchen die Wohnung der beiden gesprengt?
– Woher kamen die Dokumente der drei?
– Warum jetzt?
– Warum wurden die Waffen vorher nicht beseitigt?
– warum wurden die drei nicht am Morden gehindert? „

Quelle 99 Prozent Blog:

Klare Ansage und deutliche Worte findet unser Alterknacker vom FiWus und fragt wo eigentlich die Restbevölkerung steckt, wenn gegen den braunen Sumpf demonstriert wird?

„Kackbraunes Gedankengut kann nur gedeihen, wenn viele unerkannt mitmachen, weil sie nicht den Arsch in der Hose haben, sich sofort zu melden und diese meist dann ausgesprochenen Gedanken verurteilen und von sich weisen. Wenn man genau hinschaut und bei Demonstrationen der Kackbraunen die Gegen-Demonstranten zählt und sich fragt, wo bleibt eigentlich der Rest der Bevölkerung, dann ist die Antwort eigentlich niederschmetternd…“. Quelle FiWus

upadate 22.11.11 um 22:40 UHR
Albrecht Müller von den NachDenkSeiten sagt:

„Ich glaube nichts von dem, was uns die politisch Verantwortlichen über die Bekämpfung des Rechtsterrorismus erzählen“ link

Lesen sie auch den Kommentar von Marty Ludischbo :

Wie tief sind die Geheimdienste im braunen Sumpf verstrickt?

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LA NS
Linkempfehlungen zum Thema:
Verstrickung Verfassungsschutz/Naziszene?

werden fortlaufend im Linkblog
der Netzschau gesetzt.

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Was ist der sog. Nazionalsozialistische Untergrund (NSU) ? Wikipedia hilft

weitere Infos und Links:
Braune Spitzel, die wir kennentaz.de 22.11.2011 –(link)

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Wie tief sind die Geheimdienste im braunen Sumpf verstrickt?

ein Kommentar von Marty Ludischbo
Lange haben  die Medien es nicht gewagt ein bestimmtes Wort in den Mund zu nehmen. „Rechtsterrorismus“.  Jetzt, nach neuen Erkenntnissen der sog. „Döner Morde“(Der Begriff alleine hat schon was rassistisches),  geht es wohl nicht mehr anders.  Sehr gequält hatte auch der bundesdeutsche Innenminister Dr. Hans-Peter Friedrich in einem ARD Interview erklärt, dass wir es wohl mit einer Form von „Rechtsterrorismus“ zu tun haben.
Warum gequält wissen wir ja. Es ist die sog. blinde rechte Augenbinde, die einige jetzt wohl doch mal kurz aufklappen.
Aber welche Rolle spielt eigentlich der Verfassungsschutz?

Terrorismus! In unserer produzierten Öffentlichkeit  sind es ja schließlich Linksextreme und Islamisten, die dem Bürgertum Angst und Schrecken einjagen. Was interessiert da schon eine braune Menschenjagd. Auch wenn die Kanzlerin das nicht wahr haben will. Es ist doch wohl offensichtlich, dass es immer noch eine stabile ausländerfeindliche Grundstimmung mitten in der Gesellschaft gibt.
Vielleicht eine Erklärung, warum viele unserer bekannten Nachbarn (auf der Arbeit, nebenan oder beim Sportverein um die Ecke) , unsere Medien und Politiker lange Zeit rechts wegguckten und heute eher gequält von „Rechtsterrorismus“ sprechen.

Eine Wahrnehmung, die wohl viele von uns schon seit Jahrzehnten haben. Nicht erst seit der grauenhaften Menschenjagd von Hoyerswerda und Rostock-Lichtenhagen. (mehr …)

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