Die Welt am Sonntag sympatisiert mit Schwarz-Grün

von Betram Rabe
Auch wenn die Grünen sich zu Rot-Grün bekennen. Ausgemacht ist das nicht. Es gibt Stimmen in beiden Parteien, die solch einem Bündnis aufgeschlossen sind. Die konservative Sonntagszeitung WAMS hat schon mal ein Schwarz-Grünes Kabinett kreiert.

Marty Ludischbo hat sich mit den „meinungsmachenden Artikeln“ der Welt am Sonntag auseinandergesetzt. hier

Der Artikel ist von folgenden Blogs verlinkt worden:
Pottblog – Links anne Ruhr vom 19.11.2012
Nachdenkseiten-Hinweis des Tages vom 19.11.2012

Meine persönliche Meinung:
Schwarz-Grün wäre für mich keine Überraschung. Allerdings begehen die Grünen damit Harakiri. Die traditionellen Rot-Grünen Splittingwähler (erststimme SPD-Zweitstimme Grüne) und eher links denkende Menschen werden sich Massenhaft von den Grünen abwenden und ein neues Wahlverhalten an den Tag legen. Zweistellige Ergebnisse werden dann wahrscheinlich erstmal der Vergangenheit angehören. Es kann auch sein, dass sich die Grünen damit pragmatisch um orientieren. Das bringt dann wieder Platz für SPD, Linke und vielleicht auch die Piraten (je nachdem wie es mit dem Haufen programmatisch weitergeht)

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Springers WAMS wirbt für Schwarz-Grün – Progressive Wechselwähler/-innen aufgepasst!

von Marty Ludischbo
Springers Welt am Sonntag (WAMS) lotet in der Ausgabe vom 18.11.2012 ein mögliches Schwarz-Grünes Bündnis nach der Bundestagswahl 2013 aus. Die Art und Weise wie das Blatt das ganze angeht lässt durchaus eine Meinungskampagne vermuten. Das konservative Meinungslager überlegt sich wohl schon mal Plan B. Die Angst, dass der Union der gelbe Bündnispartner weg zu brechen droht, scheint doch sehr groß zu sein. Für progressive Wechselwähler/-innen, die die liberal-konservativen Parteien FDP und CDU/CSU nicht an der Macht sehen wollen, heißt es: Aufpassen!

Auch wenn die Grünen sich offiziell auf ihren Parteitag für die Bundestagswahl 2013 klar zu einem Bündnis mit der SPD bekennen,gibt es natürlich Stimmen innerhalb der Grünen Partei, sich für ein Bündnis aus Union und Grünen zu öffnen. Auch in der Union gibt es Befürworter. Z.B. der NRW Vorsitzende Laschet.

In diese Lücke tritt nun auch Springers Welt am Sonntag (WAMS). In ihrem Aufmacher und mit mehreren anderen Artikeln wirbt die WAMS offen für Schwarz-Grün. Die rechts-konservative Sonntagszeitung scheint doch  pragmatisch sehr verzweifelt zu sein. Fällt ihr politisches Wunschbündnis(CDU/CSU/FDP) nach den aktuellen Umfragen erstmal weg. Jetzt überlegen sie sich unmöglich erscheinende Konstellationen. Oder ist es gar nicht so unmöglich?

Ernst zu nehmen sind diese meinungsmachende Headlines der WAMS in jedem Fall. Progressive Wählerschichten  sollten das alles sehr genau beobachten.

Zunächst einmal die Einzelheiten: (mehr …)

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