Warum es immer wieder gelingt, dass die Vermögenden außen vor bleiben …

Für Investitionen und Krisenbewältigung könnten Vermögensabgaben oder Steuererhöhungen helfen. Beides würde eine überschaubare Minderheit von Reichen und Wohlhabenden betreffen. Und trotzdem ist offenbar eine Mehrheit dagegen. Warum? Eigentlich ganz einfach. Die Minderheit muss einfach eine erfundene Wahrheit transportieren. Nämlich: Die Mehrheit glauben lassen, sie wäre davon betroffen.

Genau deswegen bin ich für den  Beitrag von Jens Berger sehr dankbar.

Titel:
Die „Deutschen Wirtschaftsnachrichten“ und ihre „Zwangsabgaben auf Sparguthaben“ (link)

Hier paar Einlassungen meinerseits:
Schon seit längeren gibt es Parallelen zum Bundestagswahlkampf.

Damals suggerierten uns Kampagnen, dass die im Wahlkampf geforderten Steuererhöhungen, die normale Mittelschicht beträfe. Was nach genauem Hinschauen in den Wahlprogrammen von Grüne, Linke, ja gar der SPD, völliger Blödsinn war.
Diesen Blödsinn transportierten nahezu fast alle relevanten Print und TV – Medien, dass am Ende Arbeitnehmer bei der Müllabfuhr dachten, dass sie im Falle einer Rot-Rot-Grünen Parlamentsmehrheit mehr Steuern zahlen müssten.

Jetzt wird suggeriert, dass Vorschläge in Krisenzeiten Vermögende und besonders Wohlhabende zu einer Vermögensabgabe heranzuziehen, auch die kleinen Sparer treffen würde.
Jetzt denkt der gleiche Arbeitnehmer bei der Müllabfuhr: „Wenn meine Ersparnisse für das neue Auto auch besteuert werden soll… Nee dann lassen wir das mal mit der Vermögensabgabe“
Der Unterschied:
Diese Kampagne fahren neben Springer FAZ und Goldverkäufer auch Blogs aus sog. „Alternative Medien“ wie z.B die Deutschen Wirtschafts Nachtrichten (DWN), wie Berger ausdrückte, der „publizistischer Arm“ der rechts-national-liberalen AFD. (Ein Wahlverein aus Wohlhabenden und rechthaberischen Professoren)
Eine Partei, die offenbar auch viele Linke irgendwie gar nicht so schlecht finden und somit wohl auch dieses vermeintlich alternative Medium: Deutsche Wirtschafts Nachrichten.
Lesen Sie deshalb den Artikel von Jens Berger , den wir oben verlinkt haben.

Fazit:
Ob Steuererhöhungen oder Vermögensabgabe – Beide Kampagnen dagegen machen deutlich: Es sollen Menschen vor den Interessen der Reichen gespannt werden, die augenscheinlich Angst haben, dass auch sie „endlich“ einen Beitrag leisten müssen.

ES IST, um mal ein Schlachtruf aus der Finanzkrise zu benutzen, EURE KRISE!

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