Lufthansa und Ärzte sind mitschuldig! Produktivitätssteigerungen machen krank!

++++ bitte zu diesem Beitrag unbedingt diesen Artikel im Politik-Blog lesen!!!! +++++


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Jetzt ist es amtlich! Der CO Pilot des Katastropheneinfluges des Germanwings Flug 4U9252 war vor mehreren Jahren wegen akuten Selbstmordgedanken in psychotherapeutischer Behandlung. Das berichtete u.a der Spiegel. Sind Arbeitgeber und Ärzte mitschuldig an dem Tod von fast 150 Menschen?

von Thomas Fackemeier

Der investigative Journalist G.L belegt anhand einer Studie des Robert Koch Institutes, dass bei einer schweren depressiven Episode die Wiedererkrankungsrate sehr hoch ist. Da tragen Ärzte und Arbeitgeber Mitverantwortung, so der Journalist.

Ich möchte aber noch auf einen anderen Aspekt hinweisen: 
Der Faktor Wettbewerb und Arbeitsverdichtung.

Auf dem Flugmarkt herrscht ein unglaublicher Preiskampf.
Kann es nicht sein, dass um Kosten im Wettbewerb zu sparen, Arbeitgeber offensichtlich bei medizinischen Tauglichkeitstests nicht so genau hinschauen?
Außerdem werden gerade bei Piloten bei Ruhezeiten und Dienstzeiten massive Produktivitätssteigerungen abverlangt. Und genau diese Arbeitsverdichtungen führen oftmals zum Burn Out. Diese Krankheit verursacht den Versicherungen unglaubliche Kosten. Wir sehen also:
Wettbewerb und Arbeitszeitverdichtungen machen krank.

Es muss immer erst zu einer Katastrophe kommen, damit die da oben endlich mal wach werden. So oder so. Es ist richtig! Die Arbeitgeber, aber auch die schweigenden Ärzte haben eine Mitschuld an dieser Katastrophe!!


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Aktuelles aus dem Netzwerk / August 2011

blognetz-onlineNeues aus dem Bloggernetzwerk

Wir begrüßen unser neues Blognetz Mitglied Volker Wulle
Er betreibt das sozialkritische Blog „Frei-Blog

Die wichtigsten Artikel des Monats August 2011 im Blognetz-Blog

weitere Artkel aus dem Netzwerk

von Martha Brauch (Blog Gerecht 2010)
Wie sich Parteien am Steuerzahler bereichern

von Britta (Blog Muskelkater)
Die Charta der Vereinten Nationen-Haltbarkeitsdatum je nach Belieben

Artikel Serie (Blog Muskelkater)
Die politischen Sommerloch-Artikel

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Die USA sind ärmer als Griechenland und Portugal

weitere aktive Blogs im Netzwerk:

FiWuS: Freies in Wort und Schrift  August 2011

Tüfflers Meinungsblog

Politik Basis – 2011

DNZS-Die Netzschau August 2011


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FDP: Alte Positionen mit weniger Worte und einem neuen Clown an der Spitze?

Die FDP hat sich einen neuen Vorsitzenden ausgesucht. Philipp Rösler (Arzt und Gesundheitsminister) soll es nun werden. Er wird als Vizekanzler an der Seite der Bundeskanzlerin und CSU-Chef Seehofer die politische Richtung in der Koaltion maßgeblich mitgestalten können. Aber nicht als One-Man Show wie Westerwelle. Ein möglichst homogenes Team soll die rechtsliberalen Positionen innerhalb der Koaltion vorantreiben. Der Eindruck nur als Steuersenkungsfanatiker wahrgenommen zu werden will der Dampfer FDP entgegentreten. Möglichst nicht viel darüber reden!

Wo dampfen Sie nun hin Herr Dr. Rösler.

1a_New_ClownWeniger das Wort Steuersenkung im Mund nehmen! Das hört man nun bei den Rechts-Liberalen. Was heißt das? Weniger darüber sprechen und im Hintergrund eben machen. So nach dem Motto. Vielleicht fällt es ja nicht auf.  Wird er und sein neues, altes Team die FDP verordnen den verlorengegangenen linksliberalen Flügel bedienen? Wohl kaum. Dazu müste die FDP ich fast um 180 Grad drehen. Und außerdem gibt es kaum noch Personen, außer dem Altliberale Baum, der sozialliberale Positionen öffentlich vertritt.

Die FDP wurde auch von Arbeitnehmern gewählt. Auch wenn das viele nicht glauben. Aber lt. DGB Einblick wurden die Marktradikalen 2009 mit über 9% auch von organisierten Arbeitnehmer/Innen gewählt.  Vermutlich haben sie sich von Wahlplakatierungen , die  Westerwelle mit Pflegepersonal im Hintergrund zeigten und dort propagierten:  –mehr netto vom brutto-, irritieren lassen. Hier wurde aber massiv ein Versprechen gebrochen. Bereits in den Koalitionsgesprächen wurde das klar.
Er hat den allgemeinen Beitragssatz  im Januar, gegen den Protest der Arbeitnehmer/Innen, der gesetzlichen Krankenversicherung angehoben und dazuhin die solidarische Finanzierung aufgehoben, indem er den Anteil der Arbeitgeber am Krankenversicherungsbeitrag auf 7,3 Prozent eingefroren und alle künftigen Beitragssteigerungen sowie die Zusatzbeiträge (die „Rösler-Prämie“) „freundlicherweise“ allein den Arbeitnehmern überlassen hat.

Wo ist der neue Vizekanzler und designierter Parteivorsitzender noch so aufgefallen?
Wolgang Lieb hat es in einem Beitrag zusammengefasst:

-Er ließ ganz im Sinne der Klientelpolitik der FDP das Preisdiktat der Pharmawirtschaft unangetastet und ist den Formulierungsvorschlägen der Pharmalobby gefolgt, dass künftig nicht die Pharmaunternehmen den Zusatznutzen eines neuen Medikaments beweisen müssen, sondern umgekehrt die Zulassungsbehörde.

-Er hat die Apothekerlobby davon „befreit“, dass sie künftig rabattierte Arzneimittel anbieten müssen, sondern weiter die für sie profitableren Markenprodukte verkaufen können.

-Er hat einen Spitzenmanager des Verbandes der Privaten Krankenversicherungen zum Leiter seiner Grundsatzabteilung im Ministerium gemacht.

-Er hat den pharmakritischen Leiter des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen entlassen.

-Er hat dafür gesorgt, dass die Einnahmen von Ärzten, Krankenhäusern und der Pharmaindustrie weiter angestiegen sind. -Er liebäugelt mit dem Gedanken, dass die Patienten künftig das Arzthonorar vorstrecken sollen.

-Er will eine privat finanzierte, kapitalgedeckte Zusatzversicherung als Ergänzung zur bestehenden Pflegeversicherung auf den Weg zu bringen. Quelle NachDenkSeiten

Die TAZ titelte heute: Vorsicht, Radikaler- Mit seinem Systemwechsel in der Gesundheitspolitik hat der 38jährige deutlich genmacht, wofür er steht…“

Im Rahmen einer Umsatzsauerreform will Herr Rösler nochmal die Hotelsteuer überdenken. Das sagte er gestern in einem ARD Interview. Von einer Politik, die die Interessen der Beitragszahlerinnen und Beitragszahler der gesetzlichen Kranken-und Pflegeversicherung berücksichtigt, wurde nicht geredet.

Fazit: Es ist also nicht davon auszugehen, dass es nennenswerte Kurskorrektur geben wird. Er bleibt Gesundheitsminister. Vorerst. Dort kann er weiterhin, mit seinem sympathischen Lächeln, die Interessen der Privatversicherung und der Pharmaindustrie vorantreiben.
Es sei denn, der neue Segler und Dampfer nimmt eine massive Kurskorrektur vor. Eines soll sich deshalb aber wohl ändern.  „Auf jeden Schiff, dass dampft und segelt, gibt es immer einen der das regelt. Und das bin ich“. Das war das Credo der Westerwelleischen markaradikale One-Man Show. Jetzt wollen sie zusammen mit Dr. Rösler, dass alles im Team verabreden.  Mit ihm (Dr. Rösler), als neuen Clown?
Aber wo ist der Unterschied, wenn sich inhaltlich nichts bewegt?
Worte alleine taugen nicht., Das müssen und werden die Wählerinnen durchschauen. Hoffentlich!

PS: Lt der westen.de stürtzt  die FDP in Umfragen  dramatisch auf 3% ab.

LA NSweitere Linkempfehlungen zum Thema stellen wir in unserem Linkblog zusammen Schlagwörter (Tag) – Philipp Rösler / Rücktritt Westerwelle / FDP

Blog2BlogLink to Link
Desperada News
: Eigentlich haben wir doch genug Clowns, oder?

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Gesundheitsreform! Die christliche Arbeitnehmerschaft hat offenbar schweigend zugestimmt.

Nun hat der Bundestag trotz Protesten der Opposition und entsprechenden Online-Protesten die Neuregelung verabschiedet. Damit steigt der Krankenkassenbeitrag im kommenden Jahr von 14,9 auf 15,5 Prozent.
Gesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) scheint sich gefreut zu haben. Seine Gesundheitsreform ist vom Bundestag verabschiedet worden. Dies bedeute, dass „nicht nur die Probleme im Jahr 2011 gelöst werden, sondern der Einstieg in ein faires und besseres System“ gelinge, sagte Rösler über den umstrittenen Beschluss.  Die christliche Arbeitnehmerschaft hat offenbar schweigend zugestimmt.

Für das Gesetz zur Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung stimmten 306 Abgeordnete, es gab 253 Nein-Stimmen. Es ist anzunehmen, dass auch die christdemokratischen Abgeordneten mit Ja, gestimmt haben, die der christlichen Arbeitnehmerschaft nahe stehen. Auf der Internetseite der CDA ist keine Stellungnahme zu finden. Die letzte offizielle Pressemitteilung liegt bereits ein Jahr zuweiterlesenrück. Auf unseren offenen Brief hat der Vorsitzende der christlichen Arbeitnehmerschaft ebenfalls  nicht geantwortet.

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Gesundheitsreform. Tschüss Solidarität !

Nun hat der Bundestag trotz Protesten der Opposition und entsprechenden Online-Protesten die Neuregelungen verabschiedet. Damit steigt der Krankenkassenbeitrag im kommenden Jahr von 14,9 auf 15,5 Prozent.
Gesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) scheint sich gefreut zu haben. Seine Gesundheitsreform ist vom Bundestag verabschiedet worden. Dies bedeute, dass „nicht nur die Probleme im Jahr 2011 gelöst werden, sondern der Einstieg in ein faires und besseres System“ gelinge, sagte Rösler über den umstrittenen Beschluss. Die christliche Arbeitnehmerschaft hat offenbar schweigend zugestimmt.

Für das Gesetz zur Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung stimmten 306 Abgeordnete, es gab 253 Nein-Stimmen. Es ist anzunehmen, dass auch die christdemokratischen Abgeordneten mit Ja, gestimmt haben, die der christlichen Arbeitnehmerschaft nahe stehen. Auf der Internetseite der CDA ist keine Stellungnahme zu finden. Die letzte offizielle Pressemitteilung liegt bereits ein Jahr zurück. Auf unseren offenen Brief hat der Vorsitzende der christlichen Arbeitnehmerschaft ebenfalls nicht geantwortet. (mehr …)

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Gesundheit: Viel Zeit für den Protest bleibt nicht mehr!

update: GKV-Finazierungsgesetz ab 01/2011 in Kraft
weitere Infos hier – (link)


(
Gesundheit) GKV Finanzierungsgesetz– GKV-FinG – heißt der Gesetzesentwurf aus dem Gesundheitsministeriums. Kern der Vorschläge:
Die steigenden Gesundheitskosten sollen überwiegend die Arbeitnehmer/Innen bezahlen. Es sollen noch einmal einmalig die BeKopfpauschaleiträge, auf dem Stand vor dem Konjunkturpaket 2, auf 14,6% zuzgl. 0,9% mitgliederbezogenen Beitragsanteils erhöht werden. Danach sollen die steigenden Gesundheitskosten durch einen „einkommensunabhängigen Einheitsbetrag“ , der nur von den Versicherten bezahlt werden soll, steigen.
Kopfpauschale“ wird das von der Opposition und von den Gewerkschaften genannt. Deshalb hat der DGB eine Kampagne gestartet. „Solidarisch statt Pauschale“ .
Viel Zeit zum Protest bleibt nicht mehr, wenn wir uns den Zeitplan von Philipp Rösler genauer anschauen.

Wir und einige andere kritische Bloggerinnen und Blogger wollten wissen, wie sich die Christliche Arbeitnehmerschaft zu diesem Thema konkret positioniert. Auf unseren öffentlichen Brief an den Vorsitzenden der christlichen Arbeitnehmerschaft, Herrn Karl-Josef Laumann, haben wir bisher keine Antwort erhalten.

weitere Netzschaubeiträge:

Die Röslerreform kann verhindert werden,,aber nur noch vom CDU-Sozialflügel?

Mehr netto vom brutto

weitere Blognetzartikel

Netzschau aus dem Muskelkater

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Gesundheit: Was sagt die christliche Arbeitnehmerschaft?

Herr Laumann! Wollen Sie und die CDA an der Seite des Wortbruchs stehen?
Lassen Sie  die Kranken und Versicherten mit den steigenden Gesundheitskosten alleine?

BriefWir wollen wissen, wie sich die christlichen Arbeitnehmer/Innen zur Röslerischen Gesundheitspolitik positionieren. Bisher hören wir recht widersprüchliche Aussagen.
Die CDA in Bochum hat sich gegen den Ausstieg aus der paritätischen Finanzierung positioniert. Ruhr rein, Rhein raus hören wir, dass der CDU Sozialflügel „Front“ gegen die Vorschläge von Minister Philipp Rösler machen will.  Der Vorsitzende der Christlichen Arbeitnehmerschaft, Karl-Josef Laumann, möchte aber wiederum die Pläne aus dem Gesundheitsministerium mittragen. Wir haben Herrn Laumann einen Brief geschrieben und erbitten um Rückmeldung!
(Foto Lizenz- siehe Fußnote)   (mehr …)

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Gesundheitsreform 2010 – Mehr Netto vom Brutto….

Wer kann sich noch daran erinnern?

… das war der Schlachtruf der Westerwellische FDP

Im Oktober letztes Jahres haben sie dann klar gemacht, für wen das nicht gilt:
netzschauen mal  hier: Für Arbeitnehmer soll es teuer werden

Und jetzt wird es ernst. Die CSU scheint wie erwartet ihren Widerstand aufgegeben zu haben.  Die versteckten Kopfpauschale kommt und die Gesundheitskosten sollen überwiegend die Arbeitnehmer/Innen bezahlen. Die Arbeitgeber protestieren, sind aber die großen Sieger dieser Reformvorschläge. Verhindern können das eigentlich nur noch die CDU-Sozialausschüsse.
Nächste Woche werden wir den Spitzenfunktionär der CDA, Oppositionsführer im NRW Landtag, Josef Laumann anschreiben und ihn bitten Position zu beziehen.  Auf der CDA-Homepage hat er ja seinen Vize Christian Bäumler vorgeschickt.

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Hartz IV: Praxisgebühr und Internetkosten bald im Regelsatz enthalten

Auch Arbeitslose müssen beim Arztbesuch zehn Euro Praxisgebühr entrichten. Demnächst werden diese Kosten aber im Hartz-IV-Regelsatz enthalten sein. Auch die Kosten für das Internet sollen „inklusive“ sein.

Das gab nun das Bundesarbeitsministerium an. Am 27. September wird die genaue Höhe des neuen Arbeitslosengeld-II-Satzes bekannt gegeben. Dabei werden die Leistungen offenbar aber nicht höher ausfallen als bisher. Der Grund: Die Berechnungsgrundlagen für Alkohol und Zigaretten werden zukünftig wohl aus dem Satz heraus fallen.

Soweit ein Kurzbericht bei heilpraxisnet.de, wo auch andere Artikel zum Thema verständlich aufgebaut sind.

Und wer veräppelt hier wen?, fragt nun unsere Netzwerkpartner Brano Wagner. hier weiterlesen

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