Die Röslerreform kann verhindert werden…Aber nur noch von dem CDU-Sozialflügel?

Die Katze ist aus dem Sack!  Die versteckte Kopfpauschale kommt und die Gesundheitskosten sollen überwiegend die Arbeitnehmer/Innen bezahlen. Die CSU scheint wie erwartet ihren Widerstand aufgegeben zu haben. Die Arbeitgeber protestieren, sind aber die großen Sieger dieser Reformvorschläge. Verhindern können das eigentlich nur noch die CDU-Sozialausschüsse(mehr …)

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Buntenbach: Rösler-Pläne sind ein Affront für 70 Millionen Versicherte

(Mehr Netto vom Brutto) DGB: Anlässlich des Kabinettbeschlusses zum GKV-Finanzierungsgesetz sagte DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach am Mittwoch in Berlin:

„Die Regierungspläne zur künftigen Finanzierung der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) sind ein Affront für 70 Mio. Versicherte, denn die bestehenden Gerechtigkeitsprobleme werden nicht gelöst, sondern würden drastisch verschärft werden. Dazu gehört vor allem, dass ausschließlich die Versicherten künftig alle Kostensteigerungen in Form von Kopfpauschalen tragen müssten. Dies wäre der Anfang vom Ende der solidarischen Krankenversicherung.

Insbesondere das von Minister Rösler geplante Einfrieren der Arbeitgeberbeiträge und die Einführung einer Kopfpauschale müssen im anstehenden Gesetzgebungsverfahren grundlegend korrigiert werden. Wir fordern, dass die Arbeitgeber weiter und in Zukunft wieder paritätisch an der Beitragsfinanzierung der GKV beteiligt werden. Dadurch können den Versicherten Zusatzbeiträge – oder gar die Kopfpauschale – gänzlich erspart werden.

Wir fordern vor allem die CDU/CSU-Fraktion auf, sich nicht länger von wohlklingenden Überschriften blenden zu lassen, sondern sich bewusst zu werden, dass nach den Rösler-Plänen eine unvertretbare Belastungswelle auf 90 Prozent der Bevölkerung zukommt, die ArbeitnehmerInnen bis weit in die Mittelschicht hart treffen und GeringverdienerInnen sowie RentnerInnen schon bald überfordern wird.

Quelle DGB Prerssemitteilung vom 22.10.2010

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Armut und Krankheit sind im Zusammenhang schon nicht mehr diskussionswürdig

Der nächste Versuch am noch lebenden Patienten wird vorgenommen
In diesem Bericht ist von den Problemen für die Armen schon gar keine Rede mehr. Sie kommen schlicht darin nicht mehr vor:


Artikelempfehlung:
Philipp Neumann-welt.de


Patienten sollen Honorar für Arztbesuch vorstrecken

Nach dem Willen der FDP sollen Patienten Arztkosten vorstrecken, um ein höheres Kostenbewusstsein zu entwickeln. Das Echo ist geteilt.

Die Ansage im Koalitionsvertrag von Union und FDP ist deutlich: „Wir wollen die Transparenz für Ärzte und für Versicherte erhöhen“, heißt es dort. Die „Möglichkeiten der Kostenerstattung“ sollen deshalb „ausgeweitet“ werden. Schon Anfang des nächsten Jahres, wenn die Gesundheitsreform in Kraft treten soll, könnte es so weit sein. Für die gesetzlichen Krankenkassen wäre das eine Revolution.

Mehr darüber lesen:

http://www.welt.de/wirtschaft/article9140636/Patienten-sollen-Honorar-fuer-Arztbesuch-vorstrecken.html

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Irre! – Wie wir vor dem Essen und Trinken schon betrogen werden

Rote Karten für WM-Produkte

muskelkater blog

(Muskelkater) Die Lebensmittelindustrie im WM-Fieber: Die Supermärkte sind voller Produkte in Ballform oder Schwarz-Rot-Gold, andere werden mit Sammelbildchen oder Deutschland-Flagge vermarktet. foodwatch hat 11 WM-Produkte mit der Ampelkennzeichnung versehen. Fazit: Viele gelbe und noch mehr rote Karten. Die meisten Lebensmittel wären im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung gar nicht spielberechtigt. Und bei der Nährwertdeklaration gibt es wenig Fairplay. Kein Wunder: Sportlich beworben werden vor allem Junk-Food und Soft Drinks.

2,7 Milliarden Euro gab die deutsche Ernährungsindustrie im Jahr 2009 für Reklame aus, mehr als jede andere Branche. Der größte Anteil (rund 20 Prozent) des Etats floss in die Werbung für Süßwaren und Knabber-Artikel. Trotz hoher Fett- und Zuckeranteile sollen diese möglichst sportlich daher kommen. Entsprechend voll sind die Supermarktregale derzeit mit Produkten zur Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika: Junk-Food in Ball-Form, Chips mit dem Konterfei von Nationalelf-Kapitän Philipp Lahm, Fruchtgummis in Schwarz-Rot-Gold.

Kooperationen mit dem DFB

Firmen kooperieren mit dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) oder setzen auf die Vorbildfunktion von Fußball-Stars, die gerade bei Kindern eine hohe Glaubwürdigkeit genießen. Und die geben sich dafür her, statt für ausgewogene Ernährung Werbung für Süßigkeiten und Fast Food zu machen. Wie gehaltvoll die Produkte sind, ist wenig transparent: Die Angaben werden durch Mini-Portionen künstlich kleingerechnet oder in kleinen, unübersichtlichen Tabellen versteckt. Bei der Nährwertinformation herrscht wenig Fairplay. (mehr …)

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Monsanto: Da will jemand Gott spielen

von Manuel Zava

Kommentar zu unserem Hinweis:  Monsanto reicht Patent auf Schinken und Schnitzel ein

Als mein erster Schock so langsam abgeklungen war, entspannte ich mich zuerst einmal, holte tief Luft und … fand dann diese Sache garnicht mal so schlecht. – Dumm gelaufen bei mir, oder?

Überlegen wir doch mal: Das Schwein oder dessen Name existiert schon sein Jahrtausenden, ebenso das Fleisch bzw. der Name “Fleisch”. Auch Schnitzel oder Koteletts sind Begriffe, die es schon länger gibt als diese Firma Monsanto. Also kann es nicht sein, dass diese Begriffe oder Bezeichnungen oder Namen in das Patentrecht einer einzigen Firma gehen können. Diese Firma kann es nur erreichen, wenn sie die Schweine, die von ihrem Genmaterial gemästet werden, Monsanto-Schweine nennt (auch übertragbar auf die Manager dieser Firma). Und auch das Schnitzel muss dann heißen: Monsanto-Schnitzel. – Immer noch nicht gemerkt, wie sich diese Firma dadurch ihr eigenes Grab schaufelt?

Denn jetzt weiß jeder Verbraucher, dass dieses Monsanto-Schnitzel, patentrechtlich geschützt und produziert von patentrechtlichen Monsanto-Schweinen, mit patentrechtlich geschütztem genmanipulierten Monsanto-Futter gemästet wurde.

Ich frage mich allen Ernstes: Wer kauft denn sowas???

Naja, BLÖD-Zeitung-Leser vielleicht ausgenommen.

Jetzt aber mal den negativen Ernst der Lage erkennen.

Was wäre, wenn das europäische Patentamt diesem Patentantrag tatsächlich zustimmen würde? – Zuerst einmal Chaos.

Denn ab dem Zeitpunkt hätten wir einen tatsächlichen Wirtschafts- und Lebensmittelterrorismus. Es muss dann nicht nur unsere Geschichte neu geschrieben werden, sondern alle Nachschlagewerke wie Duden, Meyers oder Wikipedia könnten getrost alle Artikel entfernen, die mit Schweinen oder deren Produkte zu tun haben. Jeder Metzger wird seine Metzgerei aufgeben müssen, weil sie keine Fleischprodukte mehr verkaufen darf, weil ja alles dann das Patent der Firma Monsanto ist. Es würde eine Marktbeherrschung entstehen, wogegen die jetzige Finanzkrise ein lächerlicher Waisenknabe ist. Fleisch von Schweinen würde zum Luxusartikel werden, die Armut und der Hunger der Welt würde ungeahnte Maßstäbe annehmen. Wenn…

Ja, wenn alle Schweine mit Monsanto Genfutter gemästet werden würden und deshalb jedes Schweinefleisch Monsanto-Verseucht ist!

Aber davor steht noch der Verbraucher. Und der ist meist intelligenter als die BLÖD-Zeitung. – Denk ich zumindest mal…

Fazit:
Wir stehen an der Schwelle zu einem Terrorismus, der schlimmer sein wird, als Al Kaida und alles noch schlimmer denkbare. Wenn dieser Willkür solcher terroristischen Manager nicht endlich Einhalt geboten wird, dann wird unsere Zukunft nicht nur schwarz aussehen, sondern in Weltkriegen um Lebensmittel münden, von den wir noch keine Vorstellung haben können…

Ich hoffe, dass das Patentamt davor einen Riegel schiebt!!!

Quelle: Manuel Zava´s Pusteblume

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Monsanto reicht Patent auf Schinken und Schnitzel ein

(Footwatch) DNZS Logo35Mit dem Antrag WO/2009/097403 beim Weltpatentamt in Genf erhebt Monsanto Schutzrechte auf Schinken und Schnitzel. Der US-amerikanische Konzern will sich Fleisch von Tieren, die mit bestimmten genveränderten Pflanzen gefüttert wurden, wie eine Erfindung schützen lassen, um dann über die gesamte Produktionskette hinweg zu verdienen. Solche Monopole auf Nahrungsmittel darf es nicht geben. Über den Einsatz von Gentechnik dürfen nicht einzelne Großkonzerne, sondern muss die gesamte Gesellschaft entscheiden. Diese Informationen teilte uns die Verbraucherschutzorganisation Foodwatch in ihrem heutigen Newsletter mit. Eingangs hieß es: „Es klingt wie der Plot eines Science-Fiction-Films, ist aber eine wahre Nachricht aus der vergangenen Woche“

http://www.foodwatch.de/

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Lobbyist der Privaten Krankenversicherungen im Gesundheitsministerium

Christian Weber soll als Abteilungsleiter u. a. für schrittweise Einführung der Kopfpauschale zuständig sein

(LobbyControl) Die Drehtür zwischen Regierung und wirtschaftlichen Interessensgruppen kommt in Bewegung. Nach dem „Fall Hennenhöfer“ (Atom-Lobbyist als oberster Atomaufseher) soll nun eine weitere wichtige Schlüsselposition im Apparat der neuen Bundesregierung mit einem langjährigen hochrangigen Funktionär einer Lobby-Organisation besetzt werden. (mehr …)

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Nachtrag: Gedenken an Zugführer RE 4427

Eine andere Art der Betrachtung

(Blog-Netzwerkpartner: Muskelkater) Ich möchte einfach nochmal das Thema des Selbstmordes eines Fußballspielers aufgreifen. Denn noch nie wurde dieser Selbstmord so von den Medien breit getreten wie in diesem Fall. Mich persönlich hat Fußball noch nie interessiert, war für mich immer sowas wie in Rom zu Cäsar’s Zeiten „Spiele für das Volk“, damit von den Machenschaften der Regierung abgelenkt werden konnte. Diesen Zweck erfüllt es meiner Meinung nach immer noch, ansonsten hätten die Bundesbürger aufgepasst und sich nicht diese momentane Regierung Merkel/Westerwelle selbst gewählt… Artikel weiterlesen

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Für Arbeitnehmer soll es teurer werden

„Mehr Netto vom Brutto(FDP-Wahlprogramm): Für die Arbeitnehmer/Innen wird es wohl erstmal teurer. Wie ja schon durchsickerte, soll ein privat finanzierter Zusatzbeitrag zur Pflegeversicherung von den Arbeitnehmer/Innen geleistet werden. Gerade veröffentlichte die NETZEITUNG die Vermutung, dass auch die Beiträge zum Gesundheitsfonds für die Arbeitnehmer/Innen steigen sollen. Quelle Netzeitung „Einigung beim Gesundheitsfond“

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Krankenhausfinanzierung!

Ist uns das nicht mehr Wert ?

Für eine bessere Krankenhausfinanzierung hat es gestern in Berlin eine Großkundgebung gegeben. Aufgerufen haben u.a der deutsche Städtetag, die kommunalen Arbeitgeberverbände und Gewerkschaften. Eine eindrucksvolle Demo, wird in der Presseerklärung der VKA getitelt. PM VKA Fanmeilenweite Allianz für die Gesundheit, staunte die Dienstleistungsgewerkschaft verdi in ihrem Demobericht. Die TAZ ging in ihrem Bericht von fast 130000 Demonstranten aus. Quelle

Gesundheitsministerin Schmidt hatte bereits letzte Woche 3,2 Millionen zusätzliche Finanzmittel angekündigt. Mehr ist nicht drin, tönte die Ministerin. Quelle ntv. Eines sollte jedem Versicherten aber klar sein. Zusätzliche Mittel werden sich sicherlich auf die Beiträge niederschlagen. Die Ministerin hat es angesprochen. 0,3% Beiträge bei der 3,2 Mio Nothilfe.

Aber ist Gesundheit und Pflege uns das nicht wert ? Mehr wert ?


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