Filz statt stabile Machtoption

Die konservative Presse feierte die Zustimmung der Grünen zu Jamaika als das Zukunftsmodell. Kein Wunder. Schließlich erhoffen sich die Liberalkonservativen eine neue Machtoption. Die Grünen als schwarz-gelbe Mehrheitsbeschafferin. Vieles deutet aber darauf hin, dass das saarländische Jamaika-Experiment jetzt in einem tiefen Sumpf, merkwürdiger Geschäftsbeziehungen, zu versinken droht. Netzschauer Bertram Rabe berichtet schon hier im Starter Blog über gewisse Indizien und stellte die Frage nach : Grün- Gelbe Seilschaften?
Blogger Andreas E. vom Trottelbot hat noch viel mehr Indizien zusammengetragen. Im Mittelpunkt steht der Saabrücker FDP-Vorsitzende Hartmut Ostermann und der Grünen-Chef Ullrich, die Victor’s-Hotelgruppe sowie die Pro Seniore-Unternehmensgruppe.
Wo liegt jetzt der Zusammenhang zwischen den Vistor’s-Prestige-Hotels und der Pro Seniore-Unternehmensgruppe?

Dazu AndreasE vom Blog „Im Trottelbot“:

„Da wäre einmal die Person Hartmut Ostermann. Er ist bei beiden Unternehmen Aufsichtsratsvorsitzender (laut meiner Quellen). Dann kommt noch hinzu, das die IT-Firma, bei der Hubert Ulrich längere Zeit tätig war, ebenfalls mit zum Ostermann-Imperium gehört und die Stadt Saarlouis sowohl beim Bau des Panorama-Hotels beraten hat, als auch den Bau der Seniorenresidenz Sonneneck als zusätzliche Einnahmequelle empfahl (auch dies ist durch einige private Quellen mittlerweile abgesichert)“ Quelle:

die ganze Trottelbot- Artikelserie zu diesem Thema:

Teil I: Blowjob zur Macht

Teil II: Politik auf konservativ

Teil III: Das Ostermann Kartell (III)

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Grün-Gelber Filz

Das Ostermann Kartell (III)

(Blog: Der Trottelbot)
von Andreas E. Kriminelle gibt es viele! Jedoch sieht es im wunderschönen Saarland so aus, als wäre ein Landkreis ganz besonders davon betroffen. Man könnte fast meinen, es wäre eine unaufhaltbare Infektion, die in diesem schönen Landkreis immer weiter fortschreitet. So weit fortschreitet, bis es zu einer Jamaika-Koalition im Landtag kam.
Aus gut unterrichteten Kreisen wird derzeit verbreitet, das Herr Ostermann (der absolut kein juristisch unbeschriebenes Blatt ist) auch bereits an den Koalitionsverhandlungen zwischen der FDP, der CDU und den Grünen/B90 teilgenommen hat. Inwieweit man diesen Gerüchten trauen kann, werde ich nicht sagen. Fest steht nur, das dieses Gerücht in meinen Augen kein solches darstellt, sondern eine wirkliche Darstellung der Fakten.

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Teil I: Blowjob zur Macht

Teil II: Politik auf konservativ

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"Wo ist eigentlich die Linke?"

Artikelbesprechung: 15.03.2009 der freitag.de   Robert Zion: Wo ist eigentlich die Linke?

webnews_iconvote:  Dieser lesenswerte Artikel zeichnet für mich einen Wunsch:
Einen Wunsch nach einer konzeptionellen Alternative zur bürgerlichen Sozialen Marktwirtschaft.

Ein Konzept, dass vor lauter berechtigten Protest,  vergessen worden ist,  zu entwickeln. Aber das gilt nicht nur für die Partei „Die Linke“. Das gilt auch für die Grünen. Das gilt auch für die SPD-Linken und für die Partei und Parteilosen Linksliberalen eben auch…. Also eben für alle die, wie Jakob Augstein  es in einem Kommentar formulierte, sich „irgendwie links“ fühlen“
Solange die Linken, quer durch alle Parteien, damit beschäftigt sind, herauszustellen, wer die „besseren“ oder die „wahren“ Linken sind, werden viele Wünsche, Wünsche bleiben. Hoffnungen, Hoffnungen bleiben. Wir konzentrieren uns auf das  „Meckern“ und das „Anprangern “..auf das „Mahnen“ und vor allem auf die Machtkämpfe innerhalb der eigenen Burgen.
Gestalten werden aber die anderen. Die bürgerliche Rechte zusammen mit den „Pragmatikern“ in der Mitte, die wie Freitag-Blogger und User ebertus es  nennt,  der „Droge der sachzwangdominierten Alternativlosigkeit“ erlegen sind.

Aber einen Vorteil hat das ja. Wer gestaltet muss auch verantworten. Gerade damit scheint die allgemeine Linke sich mehr als schwer zu tun.

Es ist ja so, wie  R. Zion es sagt :  „(….) der Weltwirtschaftskrise werden Legitimationskrisen in den repräsentativen Demokratien hervorgehen, spätestens dann, wenn sie „ihren“ Bürgern die Rechnungen präsentieren und sich eingestehen muss, dass das system- also nur selbstrelevante Kapital eben nur Rechnungen schreiben aber keine einzige begleichen kann..“

Wenn es in der BR soweit ist (ca. 2013), wird wahrscheinlich die eigentliche bürgerliche Rechte (ihre Sozialdemokratischen Gehilfen sind dann wohl bereits in die Opposition) diese Rechnung den Wähler/Innen präsentieren. Vielleicht haben sich ja dann die Oppositionsparteien der nächsten Legislaturperiode besser kennen gelernt. Vielleicht gibt es dann mal eine breite  konzeptionelle Alternative…Vielleicht! Irgendwann!

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